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	<title>Feuilletonist &#187; Zensur</title>
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		<title>Syriens ungeliebte Söhne &#8211; Susanne Schanda</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 13:07:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Überdimensionierte Porträts des Präsidenten Bashar al-Asad blicken in ganz Syrien von Plakatwänden und Hausfassaden. Sie scheinen die Untertanen daran zu mahnen, dass seinem wachsamen Auge nichts entgeht. Der Geheimdienst mit seinem Heer von Spitzeln sieht und hört alles. Dies ist besonders für unabhängig denkende Intellektuelle und Künstler ein Ärgernis. Dennoch treibt die Kreativität in Syrien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-987"></span></p>
<p>Überdimensionierte Porträts des Präsidenten Bashar al-Asad blicken in ganz Syrien von Plakatwänden und Hausfassaden. Sie scheinen die Untertanen daran zu mahnen, dass seinem wachsamen Auge nichts entgeht. Der Geheimdienst mit seinem Heer von Spitzeln sieht und hört alles. Dies ist besonders für unabhängig denkende Intellektuelle und Künstler ein Ärgernis. Dennoch treibt die Kreativität in Syrien erstaunliche Blüten.</p>
<p><a title="Syriens ungeliebte Söhne" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/syriens_ungeliebte_shne_1.3244791.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Das Kino verhaften</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 09:27:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tageszeitung (taz)]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Anke Leweke &#8211; Wegen der Zensur ist Filmemachen im Iran per se schon ein schwieriges Geschäft. Jetzt droht die Produktion komplett zum Erliegen zu kommen Zurzeit dauert es Tage, bis man eine Antwort auf E-Mails in den Iran erhält. Oft kommen die Nachrichten gar nicht erst durch. Die Leitungen durch Saudi-Arabien, so heißt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Anke Leweke &#8211; Wegen der Zensur ist Filmemachen im Iran per se schon ein schwieriges Geschäft. Jetzt droht die Produktion komplett zum Erliegen zu kommen<span id="more-361"></span></p>
<p>Zurzeit dauert es Tage, bis man eine Antwort auf E-Mails in den Iran erhält. Oft kommen die Nachrichten gar nicht erst durch. Die Leitungen durch Saudi-Arabien, so heißt es dann, seien mal wieder gekappt. Die wenigen Informationen, die durchdringen, deuten auf einen fast kompletten Stillstand der iranischen Filmproduktion hin. Die Zensurbehörde bearbeitet die eingereichten Drehbücher nicht mehr. Beunruhigte Produzenten verschieben den Start bereits genehmigter Projekte, aktuelle Dreharbeiten werden unterbrochen. &#8220;Gerade ist es äußerst schwierig, auf der Straße zu drehen&#8221;, heißt es in einer Mail. &#8220;Die Polizei wird nervös, sobald sie eine Menschenansammlung sieht. Es ist fast unmöglich, eine Dreherlaubnis für Außenaufnahmen zu bekommen.&#8221; Ohnehin ist jede Kamera in der Öffentlichkeit derzeit ein Dorn im Auge der Offiziellen, es könnten weitere Bilder von polizeilichen Übergriffen und dem Widerstand gegen Ahmadinedschad nach außen gelangen. In den einschlägigen Blogs liest man von verhafteten Dokumentarfilmern, und immer lauter wird das Gerücht, dass die 350 Regisseure und Schauspieler, die Petitionen für Mussawi unterzeichneten, mit strafrechtlichen Verfolgungen zu rechnen haben. Wer kann oder will sich da überhaupt noch auf das Filmemachen konzentrieren?</p>
<p><a title="Das Kino verhaften" href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ku&amp;dig=2009%2F07%2F09%2Fa0146&amp;cHash=a21749a988" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf taz</a></p>
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		<title>Beihilfe zum Selbstschutz  &#8211; Von Wei Zhang</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 09:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

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		<description><![CDATA[Die chinesische «grosse Mauer» der Zensur steht noch, wird aber zunehmend brüchig In den achtziger Jahren rief die Kommunistische Partei Chinas zum Kampf gegen die «geistige Verschmutzung» auf. Die gleichnamige politische Kampagne sollte angebliche ideologische Einflüsse des Westens unterbinden und beseitigen. Seither sind zwanzig Jahre vergangen. Gemessen an der damaligen Norm, liessen sich die derzeitigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die chinesische «grosse Mauer» der Zensur steht noch, wird aber zunehmend brüchig<span id="more-188"></span></p>
<p>In den achtziger Jahren rief die Kommunistische Partei Chinas zum Kampf gegen die «geistige Verschmutzung» auf. Die gleichnamige politische Kampagne sollte angebliche ideologische Einflüsse des Westens unterbinden und beseitigen. Seither sind zwanzig Jahre vergangen. Gemessen an der damaligen Norm, liessen sich die derzeitigen westlichen Einflüsse sowohl im Bereich der Ideen als auch im Alltagsleben als eindeutig tiefgreifender und nachhaltiger bezeichnen. Obwohl sich seither auch die Grenzen des Akzeptablen verschoben haben, scheint der Zensurapparat Chinas beschäftigter als je zuvor.</p>
<p>Die meisten Chinesen werden bestätigen, dass sich im Vergleich zu damals die politische Kontrolle stark gelockert hat. Die zunehmende Offenheit und Transparenz entspringt einerseits dem Wunsch der Partei nach Globalisierung, anderseits dem dank Internet stark erleichterten Zugang zu Information. Nach chinesischen Angaben benutzen derzeit etwa 200 Millionen Chinesen das Internet regelmässig. Die Partei sieht sich hier mit einem unausweichlichen Dilemma konfrontiert. Einerseits will sie den technologischen Fortschritt und insbesondere die Informationstechnologie fördern, um der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung des Landes zu dienen und die Lebensqualität zu steigern. Andererseits befürchtet sie aber die Erodierung der Dämme, welche die chinesischen Internetbenutzer vor dem vermeintlich verderbenden Einfluss westlicher Kultur und deren falschen Verlockungen, aber auch von unerwünschten politischen Informationen fernhalten sollen.</p>
<h4>Recht auf Bevormundung</h4>
<p><a title="Zensur in China: Beihilfe zum Selbstschutz" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/beihilfe_zum_selbstschutz_1.2917199.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auch NZZ</a></p>
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