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	<title>Feuilletonist &#187; Tod</title>
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		<title>Protestvergißmeinnicht &#8211; Von Gregor Dotzaue</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/protestvergismeinnicht-von-gregor-dotzaue/2009/08/03/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 21:20:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Er war der dichtende &#8220;Tarzan am Prenzlauer Berg&#8221;: Der Berliner Lyriker Adolf Endler starb im Alter von 78 Jahren Wer und was er war, in ebenso deutlichen wie poetischen Worten auszudrücken, dafür genügten ihm notfalls drei Zeilen: &#8220;Ein fadenscheiniges Protestvergißmeinnicht; fiepend; / und mit grinsend verblühender Pfote – / Die Besondere Note.&#8221; Adolf Endler war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1011"></span>Er war der dichtende &#8220;Tarzan am Prenzlauer Berg&#8221;: Der Berliner Lyriker Adolf Endler starb im Alter von 78 Jahren</p>
<p>Wer und was er war, in ebenso deutlichen wie poetischen Worten auszudrücken, dafür genügten ihm notfalls drei Zeilen: &#8220;Ein fadenscheiniges Protestvergißmeinnicht; fiepend; / und mit grinsend verblühender Pfote – / Die Besondere Note.&#8221; Adolf Endler war ein Dichter der Widerworte, der Widerborstigkeit, des Widerstands und ein silbenverschlingender Auskoster jedweden Widersinns. Mit selbstbewusster Selbstironie, scheute er sich nicht, eine solche Charakteroffenbarung als &#8220;Reklame für Adolf Endler&#8221; zu bezeichnen.</p>
<p><a title="Protestvergißmeinnicht" href="http://www.zeit.de/online/2009/32/adolf-endler" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Zeit</a></p>
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		<title>Wie ein frommer Vater seine Tochter sterben ließ</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/wie-ein-frommer-vater-seine-tochter-sterben-lies/2009/08/03/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 22:44:58 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<description><![CDATA[Wegen fahrlässiger Tötung ist in den USA der Vater einer Elfjährigen verurteilt worden. Statt das schwerkranke Kind zum Arzt zu bringen, wollte er es durch Gebete heilen Dass sie Diabetes hatte, war nicht diagnostiziert worden. Doch spätestens als die elfjährige Madeline nicht mehr gehen und nicht mehr reden konnte, als sie weder aß noch trank, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-992"></span></p>
<p>Wegen fahrlässiger Tötung ist in den USA der Vater einer Elfjährigen verurteilt worden. Statt das schwerkranke Kind zum Arzt zu bringen, wollte er es durch Gebete heilen</p>
<p>Dass sie Diabetes hatte, war nicht diagnostiziert worden. Doch spätestens als die elfjährige Madeline nicht mehr gehen und nicht mehr reden konnte, als sie weder aß noch trank, hätten die Eltern das Kind in ein Krankenhaus bringen müssen, so der Vorwurf des Staatsanwalts im US-Staat Wisconsin.</p>
<p><a title="Wie ein frommer Vater seine Tochter sterben ließ" href="http://www.zeit.de/online/2009/32/glaube-religion-gebet-usa" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Zeit</a></p>
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		<title>Peter Zadek ist tot</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 11:00:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Einer der bedeutendsten und einflussreichsten Regisseure des deutschsprachigen Theaters der Nachkriegszeit ist tot. Der große deutsche Theatermacher Peter Zadek starb in der Nacht zum Donnerstag in Hamburg im Alter von 83 Jahren nach langer schwerer Krankheit. &#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-976"></span></p>
<p>Einer der bedeutendsten und einflussreichsten Regisseure des deutschsprachigen Theaters der Nachkriegszeit ist tot. Der große deutsche Theatermacher Peter Zadek starb in der Nacht zum Donnerstag in Hamburg im Alter von 83 Jahren nach langer schwerer Krankheit.</p>
<p><a title="Peter Zadek ist tot" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/buehne/Peter-Zadek-Theater;art19533,2860425" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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		<title>Dichterin des Dennoch &#8211; Von Jutta Beiner</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/dichterin-des-dennoch-von-jutta-beiner/2009/07/27/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 09:59:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<description><![CDATA[Bonn, im Dezember 2005. Die Grande Dame der Poesie sitzt im Frühstücksraum des Hotel Dreesen. In winzigen Schlückchen trinkt sie grünen Tee, aus weißem, dünnwandigem Porzellan, probiert ein paar Happen Rührei und bricht ein Stückchen vom Croissant ab. Immer wieder blickt die Dichterin hinaus auf den Rhein. Beim Anblick des Siebengebirges, auf der anderen Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="absatz1"><span id="more-928"></span></div>
<div></div>
<div>Bonn, im Dezember 2005. Die Grande Dame der Poesie sitzt im Frühstücksraum des Hotel Dreesen. In winzigen Schlückchen trinkt sie grünen Tee, aus weißem, dünnwandigem Porzellan, probiert ein paar Happen Rührei und bricht ein Stückchen vom Croissant ab. Immer wieder blickt die Dichterin hinaus auf den Rhein. Beim Anblick des Siebengebirges, auf der anderen Seite des Ufers, beginnt sie von ihrer Kindheit in dieser Gegend zu erzählen: Wie sie von Köln, gemeinsam mit dem Vater, Sonntags zum Drachenfels gefahren und mit dem Esel hinaufgeritten sei.</div>
<div><a title="Dichterin des Dennoch" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1853253_Zum-100.-Geburtstag-Hilde-Domin-Dichterin-des-Dennoch.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Frankfurter Rundschau</a></div>
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		<title>Federman bloggt &#8211; Von Oliver Jungen</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/federman-bloggt-von-oliver-jungen/2009/07/27/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 09:53:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Als die französische Polizei in das jüdische Haus in Paris eindrang, stieß die Mutter ihren Sohn in den Schrank und gab ihm ein letztes Wort mit: „Pssst!“ Der Sohn hielt sich daran und überlebte, während Eltern und Geschwister deportiert und ermordet wurden. Raymond Federman, den vor siebenundfünfzig Jahren sein Schweigen gerettet hat, emigrierte in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-920"></span></p>
<p>Als die französische Polizei in das jüdische Haus in Paris eindrang, stieß die Mutter ihren Sohn in den Schrank und gab ihm ein letztes Wort mit: „Pssst!“ Der Sohn hielt sich daran und überlebte, während Eltern und Geschwister deportiert und ermordet wurden. Raymond Federman, den vor siebenundfünfzig Jahren sein Schweigen gerettet hat, emigrierte in die Vereinigten Staaten – und wollte nie wieder schweigen.</p>
<p><a title="Federmann bloggt" href="http://www.faz.net/s/Rub5A6DAB001EA2420BAC082C25414D2760/Doc~E3A0BD018BA184372A123A4042B906E14~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FAZ</a></p>
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		<title>Die ewige Nummer zwei &#8211; Von Michael Althen</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/die-ewige-nummer-zwei-von-michael-althen/2009/07/02/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Jul 2009 15:30:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Zum Tod Karl Maldens Er war einer jener Typen, denen man ohne Bedenken einen Gebrauchtwagen abkaufen würde. Und deshalb war er in den siebziger Jahren in Amerika das Gesicht für Reiseschecks, dessen Slogan „Don’t leave home without them“ eine geflügelte Redensart wurde. Damals spielte er an der Seite von Michael Douglas den Lieutenant Mike Stone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Tod Karl Maldens<span id="more-165"></span></p>
<p>Er war einer jener Typen, denen man ohne Bedenken einen Gebrauchtwagen abkaufen würde. Und deshalb war er in den siebziger Jahren in Amerika das Gesicht für Reiseschecks, dessen Slogan „Don’t leave home without them“ eine geflügelte Redensart wurde. Damals spielte er an der Seite von Michael Douglas den Lieutenant Mike Stone in der Fernsehserie „Die Straßen von San Francisco“, 120 Folgen lang den knautschgesichtigen Alten mit Hut und Trenchcoat, der skeptisch, aber milde die Eskapaden seines jungen Kollegen begleitet. Karl Malden hatte beim Theater unten angefangen und sich hochgekämpft. Im Film war es genauso, und obwohl er beim Fernsehen dasselbe befürchtete, war die Serie sofort ein Erfolg und beförderte seinen Ruhm vermutlich mehr als sein Oscar für „Endstation Sehnsucht“.</p>
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		<title>Ihr Tanztheater handelt von uns allen &#8211; Von Wiebke Hüster</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/ihr-tanztheater-handelt-von-uns-allen-von-wiebke-huster/2009/07/01/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 11:59:49 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bausch]]></category>
		<category><![CDATA[Tanz]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Tod von Pina Bausch Ihr Tod kommt wie ein Schock für die Tanzwelt. Niemand außerhalb des engsten Kreises von Pina Bausch wusste von ihrer schweren Erkrankung. Zwar sah die schmale Frau mit dem streng zurückgekämmten Haar seit vielen Jahren schon sehr zerbrechlich aus, wenn sie in ihren großen Herrenanzügen zum Applaus vor das Publikum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Tod von Pina Bausch<span id="more-147"></span></p>
<p>Ihr Tod kommt wie ein Schock für die Tanzwelt. Niemand außerhalb des engsten Kreises von Pina Bausch wusste von ihrer schweren Erkrankung. Zwar sah die schmale Frau mit dem streng zurückgekämmten Haar seit vielen Jahren schon sehr zerbrechlich aus, wenn sie in ihren großen Herrenanzügen zum Applaus vor das Publikum trat, aber alle hielten das für die sehnige Durchtrainiertheit einer Tänzerin. Jetzt ist Philippine Bausch, von aller Welt nur mit zärtlicher Verehrung Pina genannt, vollkommen überraschend gestorben. Vor noch nicht einmal drei Wochen feierte sie im Wuppertaler Opernhaus die Premiere ihres alljährlichen neuen Stückes, und mit diesem Stück schien sie nach vielen Jahren einen neuen Weg einzuschlagen.</p>
<p>Es gibt zahlreiche Fotografien von der 1940 als Tochter von Wirtsleuten in Solingen geborenen Tänzerin, die ihre jugendliche Schönheit bezeugen, von der ihre Züge noch im Alter beredten Ausdruck gaben. Pina Bausch begann zwar mit fünfzehn Jahren ihre tänzerische Ausbildung an der Folkwangschule in Essen, aber sie hatte die Aura einer großen klassischen Ballerina. Ihre Augen blickten halb streng, halb melancholisch. Wie begabt sie tänzerisch war, bewies die Tatsache, dass sie früh ein Stipendium erhielt, um an der New Yorker Juillard School zu studieren. 1962 kehrte sie trotz verschiedener Engagements in New York nach Deutschland zurück, wo sie als Erste Solistin am Folkwang-Ballett beschäftigt war.</p>
<p>1968 choreographierte Pina Bausch <a title="Zum Tode von Pina Bausch" href="http://www.faz.net/s/Rub4D7EDEFA6BB3438E85981C05ED63D788/Doc~E4BEF6FBFC1854069B344F55F242863C6~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FAZ</a></p>
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		<title>&#8220;Halten Sie mich für einen Anarchisten?&#8221; &#8211; Von Johanna Schmeller</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/halten-sie-mich-fur-einen-anarchisten-von-johanna-schmeller/2009/06/25/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 11:30:52 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Foucault]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[25 Jahre nach seinem Tod ist der französische Philosoph Michel Foucault so präsent, wie er es im Leben gewesen war &#8220;Ich war sehr krank&#8221;, eröffnete Paul Michel Foucault im Februar 1984 seinen letzten Vorlesungszyklus, den er nicht wie gewohnt zum neuen Jahr beginnen konnte. Ende März beendet er ihn mit den Worten: &#8220;Es ist zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>25 Jahre nach seinem Tod ist der französische Philosoph Michel Foucault so präsent, wie er es im Leben gewesen war<span id="more-68"></span></p>
<p>&#8220;Ich war sehr krank&#8221;, eröffnete Paul Michel Foucault im Februar 1984 seinen letzten Vorlesungszyklus, den er nicht wie gewohnt zum neuen Jahr beginnen konnte. Ende März beendet er ihn mit den Worten: &#8220;Es ist zu spät.&#8221; Sein übliches Pensum von 26 Vorlesungsstunden sollte er in diesem Jahr nicht einlösen. In der Pariser Bibliothèque du Saulchoir schrieb er noch den dritten und vierten Band seiner auf sechs Volumen ausgelegten &#8220;Geschichte der Sexualität&#8221; nieder. 15 Jahre lang war er immer wieder in die Rue de la Glacière gekommen, wo er Hunderte von Fotokopien machte und sich von anderen Forschern durch seinen angespannten, überernsten Gesichtsausdruck unterschied. Seit dem Ausbruch seiner &#8211; damals noch weitgehend unbekannten &#8211; Aids-Krankheit beschleunigte er seine Schritte, arbeitete wie ein Fliehender bis zur völligen Erschöpfung. Sein letztes Werk konnte er dennoch nicht mehr vollenden.</p>
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<p>Heute sind nur wenige Philosophen ähnlich präsent in internationalen Publikationen. Foucaults Konzepte werden zur Erklärung von Biopolitik genauso überdehnt wie zur Erläuterung von auswärtigen Angelegenheiten. Foucault wird in den USA gelesen und in China. Sein Verbot, posthum Texte zu veröffentlichen, wurde umgangen, indem man Mitschriften sei-ner Studenten herausgab. Bis 2011 sollen so weitere Vorlesungstexte folgen. <a title="&quot;Halten Sie mich für einen Anarchisten?&quot;" href="http://www.welt.de/die-welt/article3993599/Halten-Sie-mich-fuer-einen-Anarchisten.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt Online</a></p>
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		<title>Das »Echte« und die »Kunst« &#8211; Von Irmtraud Gutschke</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 08:52:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Neda]]></category>
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		<description><![CDATA[Neda: Ein Amateurvideo aus Iran macht eine sterbende Frau zur Ikone Samstagabend in Teheran: Eine junge Frau liegt am Boden, zunächst denkt man noch nicht, dass sie tot ist. Männer beugen sich über sie, plötzlich hat sie Blut im Gesicht. Offensichtlich ist es aus Mund und Nase ausgetreten. Ein Schuss in die Brust, von einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neda: Ein Amateurvideo aus Iran macht eine sterbende Frau zur Ikone<span id="more-52"></span> Samstagabend in Teheran: Eine junge Frau liegt am Boden, zunächst denkt man noch nicht, dass sie tot ist. Männer beugen sich über sie, plötzlich hat sie Blut im Gesicht. Offensichtlich ist es aus Mund und Nase ausgetreten. Ein Schuss in die Brust, von einem Scharfschützen der Sicherheitskräfte abgegeben, heißt es, doch es könnte auch anders sein. Neda – mal ist sie 19, dann wieder 26 – habe mit ihrem Vater am Straßenrand gestanden und die Proteste beobachtet. Ihr Tod wurde per Handy gefilmt und erreichte die Welt wenig später über YouTube und Twitter.<br />
Sonntag in Los Angeles: Junge Frauen – iranische Amerikanerinnen, erklärt AFP – halten Plakate in die Kamera: »Ich bin Neda«. »Stop Fascism In Iran« – da hofft man, dass nicht jemand auch noch Auschwitz dort verortet, wie es einst bezüglich Kosovo geschah. »Democracy For Iran« – das ist gut. Aber ob Demokratie dort von Südkalifornien aus herstellbar ist? <a title="Das Echte und die Kunst" href="http://www.neues-deutschland.de/artikel/151082.das-echte-und-die-kunst.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf neues-deutschland.de</a></p>
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