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	<title>Feuilletonist &#187; Shared Sounds</title>
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		<title>Shared Sounds-Festival &#8211; Von Wolf Kampmann</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 11:01:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Shared Sounds]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Schengen der Musik Wie will man Schlagbäume entfernen, die gar nicht existieren? Ein Paradox, dem sich das Berliner Festival Shared Sounds jetzt zum zweiten Mal stellte. Es gehe nicht darum, bestehende Grenzen zu überschreiten, sondern einen musikalischen Raum ohne Demarkationslinien zu auszuschreiten, betonte Festivalleiterin Sophie Schricker in einer kurzen Ansprache vor dem ersten Konzert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Schengen der Musik<span id="more-106"></span></p>
<div id="absatz1">Wie will man Schlagbäume entfernen, die gar nicht existieren? Ein Paradox, dem sich das Berliner Festival Shared Sounds jetzt zum zweiten Mal stellte. Es gehe nicht darum, bestehende Grenzen zu überschreiten, sondern einen musikalischen Raum ohne Demarkationslinien zu auszuschreiten, betonte Festivalleiterin Sophie Schricker in einer kurzen Ansprache vor dem ersten Konzert. Dieses Postulat klingt gut, ist aber bei allem hörbaren Enthusiasmus kaum einzulösen. Denn selbst wer die Binnengrenzen seiner musikalischen Wahrnehmung konsequent aufhebt, stößt doch irgendwann an äußere Barrieren, die keine Überschreitung dulden.</div>
<p>Den programmatischen Rahmen des Festivals setzte auch diesmal wieder der Münchner Tonträgerproduzent ECM. Anders als im vergangenen Jahr wurde nicht die gesamte Dramaturgie der Shared Sounds von dem Label dominiert, doch Auftakt und Abschluss bestritten ECM-Künstler, die eindrucksvoll zeigten, was Grenzenlosigkeit innerhalb eines klar umrissenen Systems bedeuten kann. Der norwegische Pianist Jon Balke verführte das Publikum mit einer musikalischen Science Fiction, die ohne jeden Futurismus auskam. Mit der marokkanischen Sängerin Amina Alaoui sowie einem gemischten Ensemble aus barocken Streichern, arabischen und europäischen Perkussionisten, einem algerischen Sologeiger und einem Virtuosen auf der abendländischen, aber trotzdem exotischen Erzlaute suchte er nach den Gemeinsamkeiten von arabischer und andalusischer Musik, barocker Klanganmutung und Jazz.  <a title="Shared Sounds Festival" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1811797_Shared-Sounds-Festival-Ein-Schengen-der-Musik.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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