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	<title>Feuilletonist &#187; Religion</title>
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		<title>Wie ein frommer Vater seine Tochter sterben ließ</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/wie-ein-frommer-vater-seine-tochter-sterben-lies/2009/08/03/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 22:44:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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		<description><![CDATA[Wegen fahrlässiger Tötung ist in den USA der Vater einer Elfjährigen verurteilt worden. Statt das schwerkranke Kind zum Arzt zu bringen, wollte er es durch Gebete heilen Dass sie Diabetes hatte, war nicht diagnostiziert worden. Doch spätestens als die elfjährige Madeline nicht mehr gehen und nicht mehr reden konnte, als sie weder aß noch trank, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-992"></span></p>
<p>Wegen fahrlässiger Tötung ist in den USA der Vater einer Elfjährigen verurteilt worden. Statt das schwerkranke Kind zum Arzt zu bringen, wollte er es durch Gebete heilen</p>
<p>Dass sie Diabetes hatte, war nicht diagnostiziert worden. Doch spätestens als die elfjährige Madeline nicht mehr gehen und nicht mehr reden konnte, als sie weder aß noch trank, hätten die Eltern das Kind in ein Krankenhaus bringen müssen, so der Vorwurf des Staatsanwalts im US-Staat Wisconsin.</p>
<p><a title="Wie ein frommer Vater seine Tochter sterben ließ" href="http://www.zeit.de/online/2009/32/glaube-religion-gebet-usa" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Zeit</a></p>
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		<title>Vom 16.07.2009: Gottlos fromm &#8211; Von Hans Joas</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 16:36:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Herbert Schnädelbach sucht weiterhin nach dem dritten Weg zwischen Gottesglauben und Atheismus Ein bisschen weltfremd wirkt es schon: Da hält im Jahr 2000 ein angesehener Berliner Philosophieprofessor eine Rede unter dem Titel Der Fluch des Christentums. Die sieben Geburtsfehler einer alt gewordenen Weltreligion, veröffentlicht diese in der ZEIT, löst damit eine erregte Debatte mit zahlreichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herbert Schnädelbach sucht weiterhin nach dem dritten Weg zwischen Gottesglauben und Atheismus<span id="more-867"></span></p>
<p>Ein bisschen weltfremd wirkt es schon: Da hält im Jahr 2000 ein angesehener Berliner Philosophieprofessor eine Rede unter dem Titel <em>Der Fluch des Christentums. Die sieben Geburtsfehler einer alt gewordenen Weltreligion,</em> veröffentlicht diese in der       <em>ZEIT,</em> löst damit eine erregte Debatte mit zahlreichen Repliken aus – und fühlt sich anhaltend missverstanden. Er wundert sich über die Wahrnehmung anderer, er sei ein militanter Religionskritiker und sein Text ein atheistisches Pamphlet. Ihm sei es doch nur um eine kulturhistorische Bilanz des Christentums gegangen, geschrieben aus der Perspektive eines nachdenklichen, irreligiösen Sympathisanten der Religion. Mit den hitzigen Attacken von Dawkins, Dennett oder Hitchens, ja überhaupt mit einem quasikonfessionellen Atheismus und seiner naturwissenschaftlich verpackten Propaganda dürfe man ihn keinesfalls in einen Topf werfen.</p>
<p>Nun liegt unter dem viel zu anspruchsvoll geratenen Titel       <em>Religion in der modernen Welt</em> eine Sammlung von Gelegenheitsarbeiten dieses Philosophen vor, die es erlaubt, der Sache auf den Grund zu gehen. Wer hat wen missverstanden? Ist es Herbert Schnädelbach tatsächlich gelungen, wenigstens die Grundzüge dessen klarzumachen, was er als »dritten Weg zwischen Gottesglauben und Atheismus« propagiert?</p>
<p><a title="Gottlos fromm" href="http://www.zeit.de/2009/30/L-Schnaedelbach" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Zeit</a></p>
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		<title>Wider die Vereinnahmung &#8211; Von Michael Brenner</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Christen Juden noch immer «bekehren» wollen, haben sie aus der Geschichte nichts gelernt Das Verhältnis der christlichen Kirchen zum Judentum ist, um das Mindeste zu sagen, ambivalent gewesen. Duldung und Gewalt gingen Hand in Hand. Ein Überbleibsel aus gar nicht so ferner Zeit ist die christliche Judenmission – die Christen als einen Akt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Christen Juden noch immer «bekehren» wollen, haben sie aus der Geschichte nichts gelernt<span id="more-610"></span></p>
<p>Das Verhältnis der christlichen Kirchen zum Judentum ist, um das Mindeste zu sagen, ambivalent gewesen. Duldung und Gewalt gingen Hand in Hand. Ein Überbleibsel aus gar nicht so ferner Zeit ist die christliche Judenmission – die Christen als einen Akt der Liebe verstehen können. Doch solch vereinnahmende Liebe ist nicht weniger intolerant als Gewalt.</p>
<p>«In der Aula zu Toledo / Klingen schmetternd die Fanfaren; / Zu dem geistlichen Turnei / Wallt das Volk in bunten Scharen.» – So beginnt Heinrich Heine eine Disputation in seinen «Hebräischen Melodien», die auf inszenierte mittelalterliche Streitgespräche zwischen jüdischen und christlichen Geistlichen Bezug nimmt. Bei Heine schwingen die Mönche in freudiger Voraussicht schon die Weihwasserkübel, während ihre jüdischen Kontrahenten ebenso hoffnungsfroh die Beschneidungsmesser wetzen. Doch die christliche Königin Donna Blanka setzt dem heiligen Treiben ein gar unheiliges Ende, als sie ermüdet nach zwölfstündiger Auseinandersetzung um theologische Wahrheiten ganz und gar respektlos verkündet: «Welcher Recht hat, weiss ich nicht – / Doch es will mich schier bedünken, / Dass der Rabbi und der Mönch, / Dass sie alle beide stinken.»</p>
<h4>Ein Symptom?</h4>
<p><a title="Wider die Vereinnahmung" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/wider_die_vereinnahmung_1.3111868.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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