<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Feuilletonist &#187; Raumfahrt</title>
	<atom:link href="http://www.feuilletonist.com/tag/raumfahrt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.feuilletonist.com</link>
	<description>Feuilleton lesen. beta-version</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 21:59:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Einsteigen zum Raumfahrtabenteuer! &#8211; Von Jordan Mejias</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/einsteigen-zum-raumfahrtabenteuer-von-jordan-mejias/2009/07/19/</link>
		<comments>http://www.feuilletonist.com/einsteigen-zum-raumfahrtabenteuer-von-jordan-mejias/2009/07/19/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 17:08:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.feuilletonist.com/?p=592</guid>
		<description><![CDATA[Es hätte alles viel bombastischer ausfallen sollen. Für die erste Mondlandung, wie Wernher von Braun sie sich ursprünglich ausmalte, wären gleich drei Raketen aufgestiegen. Mit einer Besatzung von insgesamt fünfzig Mann. Fünfzig! Je ein Drittel in einem dementsprechend üppigen, ausladenden, geradezu schwelgerischen Gefährt. Warum es nicht nach einer herkömmlichen Rakete auszusehen brauchte, war längst erklärt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es hätte alles viel bombastischer ausfallen sollen. Für die erste Mondlandung, wie Wernher von Braun sie sich ursprünglich ausmalte, wären gleich drei Raketen aufgestiegen. Mit einer Besatzung von insgesamt fünfzig Mann. <span id="more-592"></span></p>
<p>Fünfzig! Je ein Drittel in einem dementsprechend üppigen, ausladenden, geradezu schwelgerischen Gefährt. Warum es nicht nach einer herkömmlichen Rakete auszusehen brauchte, war längst erklärt. Die Stromlinienform, so von Braun, ist im luftleeren Raum passé. Tollpatschig und plump mag sie wirken, die dafür entworfene Rakete, aber deswegen ist sie umso effizienter. Ein skurriles Ding, zusammengebastelt aus Heliumtanks, Starttanks, Landetanks, Landegestellen, Hitzeschilden, Steuerdüsen, Solarspiegeln, Radioantennen, Temperaturregulatoren, Besatzungsbereichen, um nur die augenfälligen Elemente zu nennen.</p>
<p>„Stellen Sie sich die Ausmaße dieser riesigen Dreistufenrakete vor“, fordert von Braun sein Publikum auf. „Sie hat eine Länge von achtzig Metern, was einem vierundzwanzig Stockwerke hohen Gebäude entspricht. Ihre Basis hat einen Durchmesser von zwanzig Metern. Das Gewicht dieses Monsterraketenschiffs beträgt vierzehn Millionen amerikanische Pfund oder siebentausend Tonnen, ungefähr so viel wie eine leichter Passagierdampfer.“ Und wie das alles erst in Aktion aussieht! Sekunden vor der Mondlandung, sobald die Steuerdüsen überflüssig geworden sind, fährt ein zentrales, stoßdämpfendes Landebein aus, das sich im gelben Flammendunst verliert. Mondgestein spritzt glühend auf, und als wäre das noch nicht atemraubend genug, leuchtet am tiefschwarzen Himmel eine Sichel, die nur die Erde sein kann. Denn die Perspektive, aus der sich uns das Raketendrama darbietet, ist die eines Menschen, der irgendwie schon vorher seinen Weg auf den lunaren Nordpol gefunden hat.</p>
<p><strong>Ein Forum für Raketenmänner</strong></p>
<p><a title="Einsteigen zum Raumfahrtabenteuer" href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E9CC01A04CB7B4A7392C2554B351A95A0~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FAZ</a><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.feuilletonist.com/einsteigen-zum-raumfahrtabenteuer-von-jordan-mejias/2009/07/19/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wir und der Mond &#8211; Von Claudius Seidl</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/wir-und-der-mond-von-claudius-seidl/2009/07/19/</link>
		<comments>http://www.feuilletonist.com/wir-und-der-mond-von-claudius-seidl/2009/07/19/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2009 17:06:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.feuilletonist.com/?p=590</guid>
		<description><![CDATA[Es muss ein gewaltiger Lärm gewesen sein, am frühen Nachmittag des 16. Juli vor vierzig Jahren, als, der Countdown war bei „T minus neun“, die Triebwerke der Saturn V gezündet wurden; und bei „null“ verloren dreitausend Tonnen aus Stahl, Kerosin und flüssigem Sauerstoff die Bodenhaftung, und aus einem großen gelben Feuer stieg, erst langsam, fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span> </span>Es muss ein gewaltiger Lärm gewesen sein, <span id="more-590"></span></p>
<p>am frühen Nachmittag des 16. Juli vor vierzig Jahren, als, der Countdown war bei „T minus neun“, die Triebwerke der Saturn V gezündet wurden; und bei „null“ verloren dreitausend Tonnen aus Stahl, Kerosin und flüssigem Sauerstoff die Bodenhaftung, und aus einem großen gelben Feuer stieg, erst langsam, fast schon zeitlupenhaft, dann immer schneller, die Rakete hinauf, ein weißer Riesenpfeil, hundertundzehn Meter hoch, der ganze Stolz Amerikas (und zugleich doch nur das perfekteste Produkt einer Technik, mit welcher schon mehr als tausend Jahre zuvor die Chinesen den Himmel über ihren Festen erleuchtet hatten).</p>
<p>Noch gewaltiger als der Lärm der Mondrakete muss aber die Stille gewesen sein, knapp fünf Tage später, in jener Mondlandschaft, die man das „Meer der Ruhe“ nennt – es war eine Stille, die man eher sehen als hören konnte, weil, als Neil Armstrong und Edwin Aldrin dann auf dem Mond spazieren gingen, als sie das Sternenbanner in den Mondstaub pflanzten und schließlich, als hätten sich dort oben, wo nur ein Sechstel der irdischen Schwerkraft wirkt, ganze Zentnerlasten von Spannung und Verantwortung aufgelöst im luftleeren Raum, fröhlich wie die Kinder hüpften und sprangen, der knatternde Funkverkehr immer zu hören war: „Neil, hier spricht Houston. Hast du uns verstanden? Ende.“</p>
<p>Man sah die Stille, als Armstrong sich in Aldrins Helm spiegelte und die beiden einander nichts zurufen konnten, man sah die Stille, als das Sternenbanner sich nicht bewegte im windlosen Raum, man sah die Stille, als überm Horizont des Mondes die blaue, ferne Erdenkugel stand.</p>
<p><strong>Eine andere Art von Lärm</strong></p>
<p><a title="Mondfahrt" href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~ED418A48C78C54DBD87AC16E24523569D~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FAZ</a><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.feuilletonist.com/wir-und-der-mond-von-claudius-seidl/2009/07/19/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

