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	<title>Feuilletonist &#187; Poesie</title>
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		<title>Von der Endgültigkeit</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 09:29:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Judith von Sternburg &#8211; Im traditionsreichen Hörsaal VI der Frankfurter Goethe-Universität, in dem einst Theodor W. Adorno Vorlesungen hielt und Studenten protestierten, las Uwe Timm nun eine Szene aus seinem Roman &#8220;Heißer Sommer&#8221; vor. Eine Veranstaltung soll gesprengt werden, aber seit anderthalb Seiten sind die Studenten am Diskutieren. Jetzt steht einer auf und &#8220;fordert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Judith von Sternburg &#8211; Im traditionsreichen Hörsaal VI der Frankfurter Goethe-Universität, in dem einst Theodor W. Adorno Vorlesungen hielt und Studenten protestierten, las Uwe Timm nun eine Szene aus seinem Roman &#8220;Heißer Sommer&#8221; vor.<span id="more-363"></span></p>
<div id="absatz1">Eine Veranstaltung soll gesprengt werden, aber seit anderthalb Seiten sind die Studenten am Diskutieren. Jetzt steht einer auf und &#8220;fordert einen neuen Diskussionsleiter, und zwar sofort. Viele klopfen, einige zischen. Jemand ruft: So geht das nicht. Der Diskussionsleiter will darüber abstimmen lassen, ob das so geht oder nicht.&#8221; Eine knappe Seite später: &#8220;Der Diskussionsleiter will erst darüber abstimmen lassen, ob er die Abstimmung leiten soll oder nicht. Jemand ruft: Erst muss abgestimmt werden, ob abgestimmt werden soll.&#8221; Wieder eine Seite später: &#8220;Jemand sagt: Das ist ein Lernprozess. Niemand widerspricht.&#8221;</div>
<div><a title="Von der Endgültigkeit" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1827633_Frankfurter-Poetikvorlesungen-Von-der-Endgueltigkeit.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></div>
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		<title>Berliner Poesiefestival präsentiert begabte Satirikerin</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 10:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Olga Sedakova]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Mythos und Form: Am Sonnabend liest die Russin Olga Sedakova beim Poesiefestival Berlin In der österreichischen Literaturzeitschrift „Wespennest“ versuchte sie einmal zu beantworten, was Poesie mit Anthropologie zu tun habe. Kann Lyrik helfen, etwas über uns zu erfahren? Die russische Dichterin Olga Sedakova, die jahrelang nur in Untergrundzeitschriften veröffentlichen konnte, kommt dabei auch auf einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mythos und Form: Am Sonnabend liest die Russin Olga Sedakova beim Poesiefestival Berlin<span id="more-100"></span></p>
<p>In der österreichischen Literaturzeitschrift „Wespennest“ versuchte sie einmal zu beantworten, was Poesie mit Anthropologie zu tun habe. Kann Lyrik helfen, etwas über uns zu erfahren? Die russische Dichterin Olga Sedakova, die jahrelang nur in Untergrundzeitschriften veröffentlichen konnte, kommt dabei auch auf einen Dissidenten aus den siebziger Jahren zu sprechen, den die täglichen Verhöre und Schikanen beinahe dazu brachten, „alles zu unterschreiben“.</p>
<p>Im schlimmsten Moment aber, so Sedakova, sei ihm „Theta und Iota der griechischen Flöte“, ein Gedicht von Ossip Mandelstam eingefallen, das er auswendig wusste: „Ich dachte – genau das ist es. Hier ist eine ganze Welt, alles, und ich befinde mich in Kommunion mit ihr. Nach diesem Erlebnis war ich überzeugt, dass ich jetzt nichts mehr unterschreiben werde. Es war einfach nicht mehr möglich“, so der Dissident im Rückblick. Ein beinahe mystischer Moment, der mit politisch-moralischer Erweckung im engeren Sinne nichts zu tun hat. Dazu gibt Mandelstams in Symbolen von Sprache und Musik sprechendes Gedicht auch keinen Anlass.</p>
<p><a title="Berliner Peosiefestival präsentiert Olga Sedakova" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Poesiefestival;art772,2832566" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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