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	<title>Feuilletonist &#187; Obama</title>
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		<title>Die Uhr der Apokalypse tickt &#8211; Von Benny Morris</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 16:58:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
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		<description><![CDATA[Barack Obama sucht nach Lösungen für den Nahen Osten. Macht er am Ende nur alles schlimmer? Teherans Atompolitik ist kristallklar, trotz der verbalen Nebelkerzen, die die Naiven und geistig Armen verwirren sollen: Der Oberste Geistliche Chamenei und sein derzeitiger Vikar, Präsident Ahmadinedschad, treiben ihr Projekt, so schnell wie möglich in den Besitz von Atomwaffen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-906"></span></p>
<p>Barack Obama sucht nach Lösungen für den Nahen Osten. Macht er am Ende nur alles schlimmer?</p>
<p>Teherans Atompolitik ist kristallklar, trotz der verbalen Nebelkerzen, die die Naiven und geistig Armen verwirren sollen: Der Oberste Geistliche Chamenei und sein derzeitiger Vikar, Präsident Ahmadinedschad, treiben ihr Projekt, so schnell wie möglich in den Besitz von Atomwaffen zu kommen, resolut voran. Dabei handele es sich um eine innere Angelegenheit des Iran und Teheran werde keine internationale Einmischung dulden, haben die beiden den Westen wiederholt gewarnt. Die iranische Diplomatie wiederum wurde mit der Aufgabe betraut, die internationale Gemeinschaft (Russland, die USA, China und die Europäer) zu spalten und gegeneinander auszuspielen, um genug Zeit und Spielraum zu gewinnen, die Ziellinie rechtzeitig zu erreichen. Amerikas Bemühungen, mit Verhandlungen auch nur zu beginnen, werden nun schon seit sechs Monaten torpediert. Wann es zu Gesprächen kommt, steht in den Sternen.</p>
<p><a title="Die Uhr der Apokalypse tickt" href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article4189331/Die-Uhr-der-Apokalypse-tickt.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>Barack Obamas Afrika-Besuch: Eine gute Wahl</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 09:55:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>

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		<description><![CDATA[Wole Soyinka &#8211; Das traurigste Lied, das in jüngster Zeit aus Afrika kam, war eigentlich als ein feierliches Lied komponiert worden. Es sollte den Aufstieg eines Afro-Amerikaners zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zelebrieren. Es war ein musikalischer Tribut von einem Kenianer, und der Text sagte schlicht und einfach: Es ist leichter für einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wole Soyinka &#8211; Das traurigste Lied, das in jüngster Zeit aus Afrika kam, war eigentlich als ein feierliches Lied komponiert worden. Es sollte den Aufstieg eines Afro-Amerikaners zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika zelebrieren. Es war ein musikalischer Tribut von einem Kenianer, und der Text sagte schlicht und einfach: Es ist leichter für einen Luo, Präsident der USA zu werden als Präsident von Uganda.<span id="more-435"></span></p>
<p>Die Luo sind natürlich eine der Minderheits-Nationalitäten von Kenia. Man wird sich daran erinnern, dass Obamas Triumph unmittelbar nach einigen der schlimmsten Unruhen stattfand, die man je in Kenia erlebt hat. Sie dauerten Wochen, ganze Townships von Nairobi wurden dem Erdboden gleich gemacht, Hunderte von Menschen starben, einige davon durch einzigartig bestialische Formen der Schlächterei. Die Panga untermauerten ihre Herrschaft. Diese Tage erinnerten wenn auch in kleinerem Maßstab an die Massaker von Ruanda. Unter den Überlebenden sind Männer, die nach sexueller Verstümmelung ein Leben lang traumatisiert sind. Die Ursache? Die Weigerung, einem Volk das Recht zu gewähren, ihren eigenen Anführer an der Wahlurne zu bestimmen der endemische Fluch des modernen afrikanischen Staates.</p>
<p>Dennoch erhob Kenia den Anspruch, der logische Ort für Obamas ersten Staatsbesuch auf schwarzafrikanischem Boden zu sein. Es sollte feierlich die Rückkehr eines Sohnes des Landes begangen werden. Und wenn Sentimentalität auf der Waage der Ansprüche tatsächlich schwerer wöge als die Menschlichkeit selbst, wäre die Forderung Kenias unangreifbar gewesen.</p>
<p><a title="Barack Obama: eine gute Wahl" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1832599_Barack-Obamas-Afrika-Besuch-Eine-gute-Wahl.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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		<title>Nicht jede Einmischung ist schlecht &#8211; Von Nader Mousavizadeh</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 09:12:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei Staatsangelegenheiten lernt man seine Lektion entweder zu spät oder nur allzu schnell. Angesichts unerwarteter Krisen und lästiger Forderungen nach prompten Entscheidungen ziehen Regierungen gern Beispiele aus der Vergangenheit heran, um zu zeigen, dass sie aus ihren Fehlern – oder besser, aus den Fehlern ihrer Vorgänger – gelernt haben. Das letzte Mal, als die Demokraten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="absatz1">Bei Staatsangelegenheiten lernt man seine Lektion entweder zu spät oder nur allzu schnell. Angesichts unerwarteter Krisen und lästiger Forderungen nach prompten Entscheidungen ziehen Regierungen gern Beispiele aus der Vergangenheit heran, um zu zeigen, dass sie aus ihren Fehlern – oder besser, aus den Fehlern ihrer Vorgänger – gelernt haben.<span id="more-233"></span></div>
<p>Das letzte Mal, als die Demokraten im Weißen Haus saßen, weitete sich eine von den Vorgängern übernommene humanitäre Hilfsaktion in Somalia zu einer Katastrophe in den Straßen von Mogadischu aus. Eine wichtige Lektion wurde gelernt: Die Idee, Truppen in afrikanische Konfliktgebiete zu entsenden, die für die USA strategisch von geringer Bedeutung sind, kann man vom Tisch nehmen. Als es dann zum Völkermord in Ruanda kam, fürchteten die Entscheidungsträger der USA und der UN bei ihren Überlegungen, wie auf die Katastrophe zu reagieren sei, einen &#8220;Somalia-Effekt&#8221;.</p>
<p>So musste Ruanda gewissermaßen für Somalia bezahlen. Umgekehrt profitierte Bosnien &#8211; wenn auch sehr spät und nur sehr unzureichend – von einem Eingreifen, das teilweise durch das Schuldgefühl im Bezug auf Ruanda motiviert war. Nach Bosnien war man sich international darüber einig, dass weiteres Blutvergießen auf dem Balkan unter der Knute von Milosevic verhindert werden musste, und so wurde Kosovo von dem mörderischen Tyrannen befreit. Von da aus, und in der angespannten strategischen Lage nach dem 11. September, lag die Entscheidung nahe, dem Tyrannen in Bagdad ebenfalls das Handwerk zu legen.</p>
<h3>Die Regierung Obamas zog die Lehre aus Irak</h3>
<p><a title="Iran: Nicht jeder Einmischung ist schlecht" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1824441_Obamas-Zoegern-im-Iran-Nicht-jede-Einmischung-ist-schlecht.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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