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	<title>Feuilletonist &#187; Nachruf</title>
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		<title>Protestvergißmeinnicht &#8211; Von Gregor Dotzaue</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 21:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Er war der dichtende &#8220;Tarzan am Prenzlauer Berg&#8221;: Der Berliner Lyriker Adolf Endler starb im Alter von 78 Jahren Wer und was er war, in ebenso deutlichen wie poetischen Worten auszudrücken, dafür genügten ihm notfalls drei Zeilen: &#8220;Ein fadenscheiniges Protestvergißmeinnicht; fiepend; / und mit grinsend verblühender Pfote – / Die Besondere Note.&#8221; Adolf Endler war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1011"></span>Er war der dichtende &#8220;Tarzan am Prenzlauer Berg&#8221;: Der Berliner Lyriker Adolf Endler starb im Alter von 78 Jahren</p>
<p>Wer und was er war, in ebenso deutlichen wie poetischen Worten auszudrücken, dafür genügten ihm notfalls drei Zeilen: &#8220;Ein fadenscheiniges Protestvergißmeinnicht; fiepend; / und mit grinsend verblühender Pfote – / Die Besondere Note.&#8221; Adolf Endler war ein Dichter der Widerworte, der Widerborstigkeit, des Widerstands und ein silbenverschlingender Auskoster jedweden Widersinns. Mit selbstbewusster Selbstironie, scheute er sich nicht, eine solche Charakteroffenbarung als &#8220;Reklame für Adolf Endler&#8221; zu bezeichnen.</p>
<p><a title="Protestvergißmeinnicht" href="http://www.zeit.de/online/2009/32/adolf-endler" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Zeit</a></p>
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		<title>Peter Zadek ist tot</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 11:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der bedeutendsten und einflussreichsten Regisseure des deutschsprachigen Theaters der Nachkriegszeit ist tot. Der große deutsche Theatermacher Peter Zadek starb in der Nacht zum Donnerstag in Hamburg im Alter von 83 Jahren nach langer schwerer Krankheit. &#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-976"></span></p>
<p>Einer der bedeutendsten und einflussreichsten Regisseure des deutschsprachigen Theaters der Nachkriegszeit ist tot. Der große deutsche Theatermacher Peter Zadek starb in der Nacht zum Donnerstag in Hamburg im Alter von 83 Jahren nach langer schwerer Krankheit.</p>
<p><a title="Peter Zadek ist tot" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/buehne/Peter-Zadek-Theater;art19533,2860425" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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		<title>&#8220;Ich wäre längst tot&#8221; &#8211; Von Julia Kospach</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Frank McCourt hielt es für günstig, dass ihn der Ruhm spät ereilte. Andernfalls hätte es ihn ungefähr so erwischt wie Dylan Thomas, der sich mit 39 zu Tode soff: &#8220;Ich wäre längst tot&#8221;, sagte McCourt vor drei Jahren in einem Interview, &#8220;ich hätte keinen einzigen von den vielen Drinks, die mir angeboten worden sind, abgelehnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="absatz1">Frank McCourt hielt es für günstig, dass ihn der Ruhm spät ereilte. <span id="more-845"></span></div>
<div></div>
<div>Andernfalls hätte es ihn ungefähr so erwischt wie Dylan Thomas, der sich mit 39 zu Tode soff: &#8220;Ich wäre längst tot&#8221;, sagte McCourt vor drei Jahren in einem Interview, &#8220;ich hätte keinen einzigen von den vielen Drinks, die mir angeboten worden sind, abgelehnt und wäre hinter jeder Frau auf der Welt hergewesen.&#8221; Gut also, dass der Ruhm erst mit 66 Jahren kam, als &#8220;ich nicht mehr ganz so verrückt war wie als junger Mann&#8221;.</div>
<p>Um mit Udo Jürgens zu sprechen: Der pensionierte irisch-amerikanische Lehrer Frank McCourt kam 1996 erst richtig in Schuss. In diesem Jahr machte ihn sein autobiographisches Erinnerungsbuch &#8220;Die Asche meiner Mutter&#8221; über Nacht zum literarischen Superstar. Er bekam den Pulitzer-Preis, verkaufte in der Folge mehrere Millionen Buchexemplare und lernte, dass ihm jeder mit einem Mal &#8220;in einer Weise zuhörte, in der mir als Lehrer niemals zugehört worden war&#8221;.</p>
<p><a title="Frank McCourt" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1843919_Zum-Tod-von-Frank-McCourt-Ich-waere-laengst-tot.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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		<title>Der Meister des Zweifelns &#8211; Von  Von Wolf Lepenies</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/der-meister-des-zweifelns-von-von-wolf-lepenies/2009/07/20/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Die unaufhebbare Spannung von Glaube und Vernunft prägte Leben und Werk von Leszek Kolakowski, der am Freitag starb Der Triumph der mittel- und osteuropäischen Protestbewegungen erreichte 1989 mit dem Fall der Berliner Mauer seinen Höhepunkt. Ihm ging ein langer, immer wieder von Rückschlägen unterbrochener Kampf gegen die Ideologie des Staatssozialismus voraus. Helden der siebziger und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die unaufhebbare Spannung von Glaube und Vernunft prägte Leben und Werk von Leszek Kolakowski, der am Freitag starb<span id="more-608"></span></p>
<p>Der Triumph der mittel- und osteuropäischen Protestbewegungen erreichte 1989 mit dem Fall der Berliner Mauer seinen Höhepunkt. Ihm ging ein langer, immer wieder von Rückschlägen unterbrochener Kampf gegen die Ideologie des Staatssozialismus voraus. Helden der siebziger und achtziger Jahre wie Lech Walesa in Polen und Vaclav Havel in der Tschechoslowakei kämpften gegen eine bereits morsch gewordene Weltanschauung, gegen einen Marxismus-Leninismus, der längst als Marxismus-Senilismus verspottet wurde. Zur Entlegitimierung dieser Ideologie hat niemand mehr beigetragen als Leszek Kolakowski.</p>
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<p><script type="text/javascript">// <![CDATA[
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				else if (node.nodeName == 'FORM')
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				else if (node.nodeName == 'SCRIPT')
				{	if (node.innerHTML.join)
					{	// IE only likes single-line evaluation
						eval(node.innerHTML.join('\r\n'));
					}
					else
					{	// Other browser do not know about the join() method and accept multi-line evaluation.
						eval(node.innerHTML);
					}
				}
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// ]]&gt;</script></p>
<p>Kolakowski wurde 1927 in Radom in der Nähe von Warschau geboren. Während der deutschen Besetzung Polens ermordete die Gestapo seinen Vater. Die Abscheu vor dem Nationalsozialismus erklärt, warum Kolakowski, der Philosophie und Theologie studiert hatte, zum orthodoxen Kommunisten werden konnte. Schon Mitte der fünfziger Jahre aber wurde der junge Dozent an der Universität Warschau zu einem Wegbereiter des &#8220;Polnischen Oktober&#8221;. 1966 wurde er aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und verlor danach auch seinen philosophischen Lehrstuhl. Bedeutende Universitäten in Europa und den USA umwarben ihn. Als Jürgen Habermas seine Berufung an die Universität Frankfurt ins Spiel brachte, lehnte Kolakowski ab. Bei dieser Gelegenheit erfuhr er, der Autor des ironischen Pamphlets &#8220;Was ist Sozialismus?&#8221;, dass der linke Dogmatismus im Westen lebendig geblieben war. Um sein Kommen zu verhindern, hatte die Fachschaft des Philosophischen Seminars dem damals in Berkeley lehrenden Philosophen eine Misstrauenserklärung übermittelt und ihn damit zur akademischen <em>persona non grata </em>erklärt.</p>
<p><a title="Der Meister des Zweifelns" href="http://www.welt.de/die-welt/article4152118/Der-Meister-des-Zweifelns.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>Der Fotograf, der in Häusern mehr als Häuser sah &#8211; Von Marc Peschke</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 15:32:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit den dreißiger Jahren fotografierte er Häuser der Moderne, von Richard Neutra und Frank Lloyd Wright etwa &#8211; viele machte er dadurch zu Ikonen der Architektur. Zum Tod des Fotografen Julius Shulman &#8220;Shulman, endlich mal ein Foto von einem, der verstanden hat, was ich aussagen will!&#8221; Der begeisterte Ausruf Frank Lloyd Wrights galt einem, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit den dreißiger Jahren fotografierte er Häuser der Moderne, von Richard Neutra und Frank Lloyd Wright etwa &#8211; viele machte er dadurch zu Ikonen der Architektur. Zum Tod des Fotografen Julius Shulman<span id="more-583"></span></p>
<p>&#8220;Shulman, endlich mal ein Foto von einem, der verstanden hat, was ich aussagen will!&#8221; Der begeisterte Ausruf Frank Lloyd Wrights galt einem, der in der Architekturfotografie alles erreicht hat. Jetzt starb der legendäre kalifornische Fotograf Julius Shulman im Alter von 98 Jahren.</p>
<p>Shulman begann in den dreißiger Jahren zu fotografieren, gefördert vor allem von Richard Neutra, dessen Werkverzeichnis <em>Complete Works</em> ausschließlich mit Shulman-Fotografien illustriert ist. Seit 1936 entstand dieses Mammutwerk, eine Bilderschau der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts, ein Gang durch die Dekaden, bei dem sich Shulman treu geblieben ist. Jede seiner Fotografien zeugt von formvollendeter Bildsprache. Shulman wusste genau, was gute Architekturfotografie bedeutet: die Kunst, den Gestaltungswillen des Architekten auf den Punkt zu bringen – eine fotografische Synthese zu schaffen.</p>
<p><a title="Nachruf Julius Shulman" href="http://www.zeit.de/online/2009/30/julius-shulman" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Zeit</a></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow: hidden; position: absolute; left: -10000px; top: 191px; width: 1px; height: 1px;">
<p>&#8220;Shulman, endlich mal ein Foto von einem, der verstanden hat, was ich aussagen will!&#8221; Der begeisterte Ausruf Frank Lloyd Wrights galt einem, der in der Architekturfotografie alles erreicht hat. Jetzt starb der legendäre kalifornische Fotograf Julius Shulman im Alter von 98 Jahren.</p>
<p>Shulman begann in den dreißiger Jahren zu fotografieren, gefördert vor allem von Richard Neutra, dessen Werkverzeichnis <em>Complete Works</em> ausschließlich mit Shulman-Fotografien illustriert ist. Seit 1936 entstand dieses Mammutwerk, eine Bilderschau der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts, ein Gang durch die Dekaden, bei dem sich Shulman treu geblieben ist. Jede seiner Fotografien zeugt von formvollendeter Bildsprache. Shulman wusste genau, was gute Architekturfotografie bedeutet: die Kunst, den Gestaltungswillen des Architekten auf den Punkt zu bringen – eine fotografische Synthese zu schaffen.</div>
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