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	<title>Feuilletonist &#187; Malerei</title>
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		<title>Bühne mit stumpfen Winkeln &#8211; Ursula Seibold-Bultmann</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 11:54:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Leipziger Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gründe für den Erfolg der Künstler, die unter dem Label «Neue Leipziger Schule» international so hoch gehandelt werden, sind noch wenig erforscht. In der Messestadt gibt es für Besucher in nächster Zukunft gute Möglichkeiten, den eigenen Standpunkt zu ihrem Werk zu klären. «Ich kehrte um und ging durch das finstere Gewächshaus . . . [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gründe für den Erfolg der Künstler, die unter dem Label «Neue Leipziger Schule» international so hoch gehandelt werden, sind noch wenig erforscht. In der Messestadt gibt es für Besucher in nächster Zukunft gute Möglichkeiten, den eigenen Standpunkt zu ihrem Werk zu klären.<span id="more-870"></span></p>
<p>«Ich kehrte um und ging durch das finstere Gewächshaus . . . das Leben war über den Rand der Kübel getreten . . . Lianen, in denen die geile Gehässigkeit des stummen Wachstums sich tastend vorstreckte, fleischfressende Pflanzen . . . aber das, was mich umschlug, war nicht körperlich, es wich mir aus und schloss sich gleich wieder zusammen wie Wasser. Ja, ich schwamm in einer trüben Flut, und neben mir, nur durch ein paar braune, schmierige Ranken Wassserpest von mir getrennt, trieb Starkloff . . .» Die Last der Atmosphäre, die Diskontinuität des Raumes, die Begegnung dritter Art mit der Leiche eines feisten Grossbauern: Man kann sich durch den zitierten Text in eins der neueren Tableaus von Neo Rauch versetzt fühlen, dem Star der Neuen Leipziger Malerschule. Und tatsächlich stammt die Passage aus einem Lieblingsroman Rauchs – «Schwarze Weide» von Horst Lange (1937), jenem monumentalen, von dunklen Ahnungen und unheilschwangeren Details überfluteten Mord-Epos aus dem gottverlassensten Niederschlesien. Wie Siegfried Lenz über das Buch schrieb: «Kaum etwas ist sich selbst genug, alles muss in ein Bild gebracht, durch ein Bild gesagt werden.»</p>
<h4>Unklarer Begriff</h4>
<p><a title="Bühne mit stumpfen Winkeln" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/bhne_mit_stumpfen_winkeln_1.3153335.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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