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	<title>Feuilletonist &#187; Krise</title>
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		<title>Der „Observer“ steht vor dem Aus &#8211; Von Gina Thomas</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 21:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkrise]]></category>

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		<description><![CDATA[Der „Observer“ ist im Laufe seiner langen Geschichte schon mehrfach totgesagt worden. Sein Gründer W. S. Bourne lieh sich einhundert Pfund, um die Sonntagszeitung 1791 lancieren zu können. Er glaubte, ein „schnelles Vermögen“ machen zu können. Stattdessen verschuldete er sich und suchte bereits nach drei Jahren einen Käufer. Damals willigte die Regierung William Pitts des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1014"></span></p>
<p><span> </span>Der „Observer“ ist im Laufe seiner langen Geschichte schon mehrfach totgesagt worden. Sein Gründer W. S. Bourne lieh sich einhundert Pfund, um die Sonntagszeitung 1791 lancieren zu können. Er glaubte, ein „schnelles Vermögen“ machen zu können. Stattdessen verschuldete er sich und suchte bereits nach drei Jahren einen Käufer. Damals willigte die Regierung William Pitts des Jüngeren ein, den „Observer“ unter der Bedingung politischer Einflussnahme zu subventionieren &#8211; eine Lösung, die heute undenkbar wäre. Seitdem ist die inzwischen dem linksliberalen Lager zugeordnete Zeitung immer wieder in die Bredouille geraten. Trotzdem hat sie mehr als zweihundert Jahre überstanden.</p>
<p><a title="Der Observer steht vor dem Aus" href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EC669208AD74C48469A561569BD6E2471~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FAZ</a></p>
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		<title>Ein Kuss vor dem Tode &#8211; Von Andreas Kilb</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle haben das Unheil kommen gesehen. Viele haben geglaubt, es träfe sie nicht. Aber die Zerstörung hat längst begonnen, das Gebäude wankt, das System steht vor dem Absturz. Und so könnte es sein, dass 2008, das Jahr der Erfolge und Marktanteile, für alle das letzte gute Jahr war: das letzte gute Jahr des deutschen Films. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle haben das Unheil kommen gesehen. <span id="more-860"></span></p>
<p>Viele haben geglaubt, es träfe sie nicht. Aber die Zerstörung hat längst begonnen, das Gebäude wankt, das System steht vor dem Absturz. Und so könnte es sein, dass 2008, das Jahr der Erfolge und Marktanteile, für alle das letzte gute Jahr war: das letzte gute Jahr des deutschen Films.</p>
<p>Seit fünf Jahren klagen mehrere große Kinoketten, von denen eine im Besitz australischer Investoren ist, gegen das deutsche Filmförderungsgesetz. Die Kinos wollen die sogenannte Filmtheaterabgabe nicht mehr bezahlen, die 2004 von zwei auf drei Prozent des Umsatzes erhöht wurde. Im vergangenen Februar hat ihnen das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig recht gegeben: Die Pflichtabgabe sei verfassungswidrig, weil die deutschen Fernsehanstalten nicht in gleicher Weise zur Kasse gebeten würden. Im Augenblick leisten ARD, ZDF und die Privatsender freiwillige Beiträge &#8211; die öffentlich-rechtlichen Sender etwa elf Millionen, die privaten knapp fünf Millionen pro Jahr.</p>
<p><strong>Förderung ohne Bedingungen</strong></p>
<p><a title="Ein Kuss vor dem Tode" href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E13F084E23D4E4B43A18D6B16B5CD9CCC~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FAZ</a><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Ach, wer liest schon Gedichte! &#8211; Von Ruben Donsbach</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 09:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Lyrik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Lyrik in der Krise: Der Markt schrumpft, kleine Verlage haben erhebliche Finanznöte. Warum werden Gedichte nie zum Bestseller? Eine Spurensuche in Berlin 140 Zeichen sind frei, wenn man auf dem dauergehypten Kurznachrichtendienst Twitter einen Tweet in den Äther blasen will. Die Sprache unterliegt einer Verknappung und Verdichtung, wie sie in Werbung, Kommunikation und Straßenkunst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Lyrik in der Krise: Der Markt schrumpft, kleine Verlage haben erhebliche Finanznöte. Warum werden Gedichte nie zum Bestseller? Eine Spurensuche in Berlin<span id="more-510"></span></p>
<p>140 Zeichen sind frei, wenn man auf dem dauergehypten Kurznachrichtendienst Twitter einen <em>Tweet</em> in den Äther blasen will. Die Sprache unterliegt einer Verknappung und Verdichtung, wie sie in Werbung, Kommunikation und Straßenkunst mittlerweile Standard ist. 140 Zeichen sind zur Referenzgröße einer Gemeinschaft geworden, die sich global und in Jetztzeit bei Laune hält.</p>
<p>Doch ist vieles, was da im Netz umherschwirrt, belanglos. Und es bleibt oftmals ohne Referenz und Quellenangabe, wie man beim digitalen Rauschen um den Aufstand in Iran erkennen musste. Ob die verknappte Sprache des Webs zudem ein neues Vokabular und damit ästhetischen Mehrwert schafft, steht noch längst nicht fest.</p>
<p><a title="Wer liest schon Gedichte" href="http://www.zeit.de/online/2009/29/zustand-der-lyrik" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Zeit</a></p>
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		<title>Krisen sind menschlich</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/krisen-sind-menschlich/2009/07/13/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 10:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Ursula Weidenfeld &#8211; Wenn Gier Vernunft besiegt: Ein US-Nobelpreisträger und ein deutscher Publizist machen sich Gedanken zu den Ursachen des Crashs. Wenn man beim Internetbuchhändler Amazon ein Buch bestellt, bekommt man ein paar weitere Titel als zusätzliche Lektüre empfohlen: „Kunden, die sich für dieses Buch entschieden haben, haben auch diesen Titel angesehen.“ Eine solche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Ursula Weidenfeld &#8211; Wenn Gier Vernunft besiegt: Ein US-Nobelpreisträger und ein deutscher Publizist machen sich Gedanken zu den Ursachen des Crashs.<span id="more-453"></span></p>
<p>Wenn man beim Internetbuchhändler Amazon ein Buch bestellt, bekommt man ein paar weitere Titel als zusätzliche Lektüre empfohlen: „Kunden, die sich für dieses Buch entschieden haben, haben auch diesen Titel angesehen.“ Eine solche Empfehlung lässt sich ohne Probleme auch zur Lektüre zum Thema Weltwirtschaftskrise formulieren: Einige der vielen tausend Leser, die Paul Krugmans „Die neue Weltwirtschaftskrise“ gelesen haben, haben sich auch für Rainer Hanks „Der amerikanische Virus. Wie verhindern wir den nächsten Crash“ interessiert. Zu Recht. Beide Bücher zur Krise sind zwar schon vor ein paar Wochen erschienen, aber das macht in beiden Fällen nichts aus. Denn erstens ist immer noch Weltwirtschaftskrise und zweitens liegt der Wert beider Titel darin, dass sie über die aktuellen Erklärungsmuster hinausgehen. Gemeinsam haben sie zwar kaum etwas. Aber wenn man sich angesichts der inzwischen ziemlich unübersichtlichen Krisenliteratur orientieren will, ist man mit den beiden gut sortiert. Das Werk des internationalen Starökonomen Krugman, weil man es gelesen haben muss und weil es immer schön ist, die ein oder andere kritische Anmerkung zur Krise auf Lager zu haben. Und das Buch von Rainer Hank, weil da aus deutscher Perspektive prima zusammengefasst ist, wie es zum Desaster kommen konnte – und warum der Mensch offenbar immer wieder Krisen braucht.</p>
<p><a title="Krisen sind menschlich" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Rainer-Hank-Paul-Krugman-Finanzkrise;art138,2846051" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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		<title>Die Krise als Stunde der Legislative</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/die-krise-als-stunde-der-legislative/2009/07/09/</link>
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		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 08:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Jan-Werner Müller &#8211; Der Spesenskandal im britischen House of Commons hat zu einem dramatischen Verlust des Ansehens der «Mutter aller Parlamente» geführt. Er fügt sich in eine Verfallsgeschichte des Parlamentarismus in Europa insgesamt. – Dabei wäre eine Stärkung von Volksvertretungen eine wichtige Lektion, die sich aus der gegenwärtigen Krise ziehen liesse. Die Diagnose vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Jan-Werner Müller &#8211; Der Spesenskandal im britischen House of Commons hat zu einem dramatischen Verlust des Ansehens der «Mutter aller Parlamente» geführt. <span id="more-356"></span></p>
<p>Er fügt sich in eine Verfallsgeschichte des Parlamentarismus in Europa insgesamt. – Dabei wäre eine Stärkung von Volksvertretungen eine wichtige Lektion, die sich aus der gegenwärtigen Krise ziehen liesse.</p>
<p>Die Diagnose vom Niedergang der Legislative, hat der deutsche Politikwissenschafter Klaus von Beyme einmal bemerkt, ist so alt wie der Parlamentarismus selbst. Kritiker wie der Weimarer Staatsrechtler Carl Schmitt präsentierten ein völlig idealisiertes Bild des bürgerlichen Parlamentarismus im neunzehnten Jahrhundert – als unabhängige Gentlemen vermeintlich noch vernünftig diskutierten, bis der zwanglose Zwang der besten Argumente alle überzeugte hatte –, nur um dann die modernen Volksvertretungen als Schwatzbuden und Stätten des Interessenschachers umso heftiger verdammen zu können.</p>
<div title="Vermarktungsplatz">«Parlamentsabsolutismus»</div>
<div title="Vermarktungsplatz"><a title="Die Krise als Stunde der Legislative" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/die_krise_als_stunde_der_legislative_1.2964309.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></div>
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		<title>Brumm, brumm war gestern &#8211; Von Carsten Otte</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/brumm-brumm-war-gestern/2009/07/03/</link>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 10:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tageszeitung (taz)]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Männer]]></category>

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		<description><![CDATA[Führen Autokrise, Carsharing und Ökoautos die Männlichkeit in eine neue Krise? Eine Erfolgsgeschichte über die Emanzipation am Steuer Der Präsident des Kraftfahrt-Bundesamtes ist kein Feminist, aber wenn Eckhard Zinke über die Daten seines Verkehrszentralregisters spricht, dann hat man den Eindruck, er halte einen Vortrag über die Rolle des Mannes in unserer Gesellschaft: Derzeit hat das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Führen Autokrise, Carsharing und Ökoautos die Männlichkeit in eine neue Krise? Eine Erfolgsgeschichte über die Emanzipation am Steuer <span id="more-178"></span></p>
<p>Der Präsident des Kraftfahrt-Bundesamtes ist kein Feminist, aber wenn Eckhard Zinke über die Daten seines Verkehrszentralregisters spricht, dann hat man den Eindruck, er halte einen Vortrag über die Rolle des Mannes in unserer Gesellschaft: Derzeit hat das Register die Angaben von rund 9 Millionen Verkehrssündern gespeichert. Deutlich mehr als 7 Millionen davon sind Männer.</p>
<p>Besonders hartgesottene Typen werden sagen: Männer sitzen häufiger am Steuer und fahren länger als Frauen. Stimmt, doch die schlechtere Bilanz bleibt bestehen. Und jedes Jahr steigen die Punktestände der automobilen Machos, jedes Jahr setzen sich noch mehr Männer volltrunken ans Steuer, fahren noch mehr Männer bei Rot über die Ampel oder ignorieren Überholverbote. Der häufigste Verstoß unter Männern ist zu schnelles Fahren. Frauen hingegen verstoßen vor allem gegen die Vorfahrtsregeln. <!-- start smarty/article_rectangle.tmpl --></p>
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<p>Wie aber sind die Zahlen zu deuten? Erschließt sich aus dem Fahrverhalten auf der Autobahn der private und berufliche Alltag? Ist mit dem Mann am Steuer, der nicht nur die Geschicke der Familie lenkt, sondern auch seine Aggressionen über das Gaspedal auslebt, auch heute noch eine gängige Rollenverteilung und eine typische Männer-Identität beschrieben? Hat sich, was die Geschlechterverhältnisse angeht, doch viel weniger geändert als gemeinhin angenommen? Wären demnach Frauen weiterhin vor allem Beifahrerinnen? Im Wagen und auch im Rest des Lebens? Wie viel Wirklichkeit steckt in diesen Klischees?</p>
<p align="center"><strong>Ende der Generation Golf</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a title="Brumm, Brumm" href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=me&amp;dig=2009%2F07%2F03%2Fa0057&amp;cHash=db6badabb1" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf taz</a><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Die USA sind das Land der bankrotten Orchester &#8211; Von Manuel Brug</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/die-usa-sind-das-land-der-bankrotten-orchester-von-manuel-brug/2009/06/28/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 22:08:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Orchester]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Finanzkrise verschont auch die Musik nicht. Die amerikanischen Klassikinstitutionen gehen bankrott, die Opern sind ruiniert. Sparmaßnahmen sind angesagt. Gespielt wird nur noch das Notwendige. Das Nette muss warten. Manche sehen dennoch einen Silberstreif am Horizont. Das Theater Erfurt ist bankrott, Kulissen alter Opernproduktionen werden ab 12.000 Euro (für eine komplette &#8220;La Bohème&#8221; von 1991) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Finanzkrise verschont auch die Musik nicht. Die amerikanischen Klassikinstitutionen gehen bankrott, die Opern sind ruiniert. Sparmaßnahmen sind angesagt. Gespielt wird nur noch das Notwendige. Das Nette muss warten. Manche sehen dennoch einen Silberstreif am Horizont.<span id="more-115"></span></p>
<p>Das Theater Erfurt ist bankrott, Kulissen alter Opernproduktionen werden ab 12.000 Euro (für eine komplette &#8220;La Bohème&#8221; von 1991) versteigert. Die Berliner Philharmoniker samt Chefdirigent Simon Rattle kürzen alle Gehälter um 20 Prozent. Das Leipziger Gewandhausorchester verschiebt sämtliche bestellten Uraufführungen, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks entlässt administrative Mitarbeiter. Die Klangkörper in Altenburg und Detmold haben aufgehört zu existieren und auch die Komische Oper Berlin steht kurz vor dem Aus.</p>
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// ]]&gt;</script></p>
<p>So muss man sich die Situation vorstellen, wie sie sich im von der Finanzkrise gebeutelten klassischen US-Musikbetrieb ereignet. Der wird &#8211; wie dort jede Art von Kultur &#8211; durch Sponsoren und selbst erwirtschaftete Mittel finanziert. Ersetzt man die Namen der Baltimore Opera, des Cleveland Orchestra, des Atlanta Symphony, des Philadelphia Orchestra, der Orchester in Colorado Springs und San Antonio sowie der New York City Opera durch deutsche Pendants, wird klar wie in diesem Sektor der Börsenchrash durchschlägt. <a title="USA, das Land der bankrotten Orchester" href="http://www.welt.de/kultur/article3995270/Die-USA-sind-das-Land-der-bankrotten-Orchester.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt Online</a></p>
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