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	<title>Feuilletonist &#187; Gesellschaft</title>
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		<title>Vorsicht vor dem Super-Mao &#8211; Von Alex Rühle</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 09:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie plausibel sind eigentlich die populärsten Untergangsszenarien für Amerika? Das Ende war immer schon nahe. Besonders in Amerika: Aufgrund ihrer wörtlichen Bibelexegese ist für die christlichen Fundamentalisten Amerikas die Apokalypse eine ausgemachte Sache. Vom 11. September über den Libanonkrieg bis hin zur Wasserknappheit im Mittleren Westen wird jedes größere tagespolitische Ereignis als Geschehen gedeutet, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1040"></span></p>
<p>Wie plausibel sind eigentlich die populärsten Untergangsszenarien für Amerika?</p>
<p><!-- google_ad_section_end --> <span> <!-- google_ad_section_start --> Das Ende war immer schon nahe. Besonders in Amerika: Aufgrund ihrer wörtlichen Bibelexegese ist für die christlichen Fundamentalisten Amerikas die Apokalypse eine ausgemachte Sache. Vom 11. September über den Libanonkrieg bis hin zur Wasserknappheit im Mittleren Westen wird jedes größere tagespolitische Ereignis als Geschehen gedeutet, das schon in der bildreich-vagen Offenbarung des Johannes erwähnt werde, ergo: Es geht dem Ende zu!</span></p>
<p><span><a title="Vorsicht vor dem Super-Mao" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/482601" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a><br />
</span></p>
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		<title>Gewonnene Solidarität zwischen den Generationen &#8211; Von Peter Gross</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/gewonnene-solidaritat-zwischen-den-generationen-von-peter-gross/2009/08/04/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 09:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[Die unterschätzten Vorteile einer Gesellschaft mit weniger Kindern Die Rede von einer Überalterung unserer Gesellschaft ist, wie Otfried Höffe kürzlich geschrieben hat (NZZ 16. 7. 09), unbedacht und irreführend. Stattdessen wird bisweilen von einer «Unterjüngung» gesprochen. Doch auch diese Diagnose leidet unter einem demografiepolitischen Vorurteil. Gegenüber dem Kindersegen früherer Zeiten hat eine Wenig-Kinder-Gesellschaft nämlich, soziologisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1025"></span></p>
<p>Die unterschätzten Vorteile einer Gesellschaft mit weniger Kindern</p>
<p>Die Rede von einer Überalterung unserer Gesellschaft ist, wie Otfried Höffe kürzlich geschrieben hat (NZZ 16. 7. 09), unbedacht und irreführend. Stattdessen wird bisweilen von einer «Unterjüngung» gesprochen. Doch auch diese Diagnose leidet unter einem demografiepolitischen Vorurteil. Gegenüber dem Kindersegen früherer Zeiten hat eine Wenig-Kinder-Gesellschaft nämlich, soziologisch gesehen, auch beträchtliche Vorteile.</p>
<p><a title="Gewonnene Solidarität zwischen den Generationen" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/gewonnene_solidaritt_zwischen_den_generationen_1.3271278.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Unter Piranhas &#8211; Von Günter Wallraff</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/unter-piranhas-von-gunter-wallraff/2009/08/03/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 21:19:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Totschlagzeilen und die Suche nach der verlorenen Moral. Im Frühjahr 1977 wurde ich »Der Mann, der bei &#8220;Bild&#8221;-Zeitung Hans Esser war« en Anstoß, mich intensiver mit der Bild-Zeitung auseinanderzusetzen, gab mir Heinrich Bölls Erzählung Die verlorene Ehre der Katharina Blum. In der Vorbemerkung seines 1974 erschienenen Buches schreibt Böll, mit dem mich eine enge Freundschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1009"></span></p>
<p>Totschlagzeilen und die Suche nach der verlorenen Moral. Im Frühjahr 1977 wurde ich »Der Mann, der bei &#8220;Bild&#8221;-Zeitung Hans Esser war«</p>
<p>en Anstoß, mich intensiver mit der       <em>Bild-</em>Zeitung auseinanderzusetzen, gab mir Heinrich Bölls Erzählung Die verlorene Ehre der Katharina Blum. In der Vorbemerkung seines 1974 erschienenen Buches schreibt Böll, mit dem mich eine enge Freundschaft verband: »Personen und Handlung dieser Erzählung sind frei erfunden. Sollten sich bei der Schilderung gewisser journalistischer Praktiken Ähnlichkeiten mit den Praktiken der <em>Bild-</em> Zeitung ergeben haben, so sind diese Ähnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich.«</p>
<p><a title="Unter Piranhas" href="http://www.zeit.de/2009/32/D-Undercover" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Zeit</a></p>
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		<title>Wildnis &#8211; für Kinder geschlossen &#8211; Von Michael Chabon</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/wildnis-fur-kinder-geschlossen-von-michael-chabon/2009/07/25/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 17:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der schönen, neuen Sicherheitsgesellschaft ist kein Platz mehr für Abenteuer. Und auch kein Platz mehr für Literatur, befürchtet Michael Chabon Als ich aufwuchs, grenzte unser Haus an den Wald, ein dünnes Zwei-Hektar-Überbleibsel einer einst mächtigen Wildnis. Das war in einer Stadt in Maryland, deren aufgeklärte Planer für ein paar solcher bleibender Streifen Grün gesorgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-909"></span></p>
<p>In der schönen, neuen Sicherheitsgesellschaft ist kein Platz mehr für Abenteuer. Und auch kein Platz mehr für Literatur, befürchtet Michael Chabon</p>
<p>Als ich aufwuchs, grenzte unser Haus an den Wald, ein dünnes Zwei-Hektar-Überbleibsel einer einst mächtigen Wildnis. Das war in einer Stadt in Maryland, deren aufgeklärte Planer für ein paar solcher bleibender Streifen Grün gesorgt hatten. Sie waren denkbar zahm, unsere Wälder, und doch füllten sie sich des Nachts noch immer mit unermesslichen Schatten. Im Winter waren sie tief verschneit und schienen all die gewöhnlichen Geräusche deines Körpers und deiner Welt zu schlucken. In diesen Wäldern konnten immer noch schaurige Dinge geschehen. Sie waren der Ort, wohin sich die bösen Buben flüchteten, nachdem sie an Halloween deine Fenster mit Eiern beschmissen und deine Kürbisse zermatscht in der Einfahrt hatten liegen lassen. Indianer gab es in diesen Wäldern keine, aber es hatte sie dort gegeben. Wir hörten in der Schule von ihnen. Patuxent-Indianer, hatte man sie genannt. Schnell, zielsicher, still wie Wild. Verschwunden bis auf ihre wunderbaren Ortsnamen: Patapsco, Wicomico, Patuxent.</p>
<p><a title="Wildnis - für Kinder geschlossen" href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article4189309/Wildnis-fuer-Kinder-geschlossen.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>Wir sind so toll! &#8211; Von Peter O. Chotjewitz</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/wir-sind-so-toll-von-peter-o-chotjewitz/2009/07/20/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:13:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tageszeitung (taz)]]></category>
		<category><![CDATA[Elite]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Eliten in der (Finanz-)Krise: Da kommt der 65. Jahrestag des Anti-Hitler-Putschs gerade recht &#8211; so stümperhaft und reaktionär er auch war Ich weiß nicht, warum mir bei dem Wort &#8220;Elite&#8221; immer das Anagramm &#8220;eitel&#8221; einfällt. Dabei habe ich nichts gegen Eitelkeit, schon gar nicht gegen männliche, die sich in maßgeschneiderter Kleidung und mit guten Manieren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eliten in der (Finanz-)Krise: Da kommt der 65. Jahrestag des Anti-Hitler-Putschs gerade recht &#8211; so stümperhaft und reaktionär er auch war<span id="more-606"></span></p>
<p>Ich weiß nicht, warum mir bei dem Wort &#8220;Elite&#8221; immer das Anagramm &#8220;eitel&#8221; einfällt. Dabei habe ich nichts gegen Eitelkeit, schon gar nicht gegen männliche, die sich in maßgeschneiderter Kleidung und mit guten Manieren präsentiert wie etwa Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein, als er Mitte vergangener Woche die erfolgreiche Wiedergeburt des Derivate-Zockens verkündete.</p>
<p>Das Grimm&#8217;sche Wörterbuch online kennt keine Elite. Es kennt Elger und Elk. Dazwischen ist Ruh. Wikipedia soziologisch kennt so viele, dass jeder, der eine Spitzenposition (inne)hat, eine Elite ist: Jupp Reemtsma, Boris Becker, Günter Grass, Dieter Bohlen, Jesus Christus, der Prophet Ali und natürlich auch Ali Baba und die dicke Domina im Quartier der Freuden. <!-- start smarty/article_rectangle.tmpl --></p>
<div><!-- start adition tag --></p>
<div id="adition_zone_artikel_co">
<div>Anzeige</div>
</div>
<p><!--  end  adition tag --></div>
<p><!--  end  smarty/article_rectangle.tmpl -->Kann man der Wissenschaft vertrauen? Lieber nie. Ralf Dahrendorf kannte eine Million, hauptsächlich FDP-Wähler. Ein Institut in Potsdam kam kürzlich auf viertausend. Ich fürchte, da waren einige zehntausend Eliten beleidigt.</p>
<p>Man sollte das Wort meiden, weil die Fotos so peinlich sind. Nicht nur Kaiser Wilhelm beim Sackhüpfen, Friedrich Ebert in der Badehose und Claudia Roth in einer Art Kleid auf dem Bayreuther Festspielhügel. Das Fotoalbum der Eliten ist eine Skandalchronik der Versager. Auf einem Foto zum Tag der sudetendeutschen Landsmannschaft sah man kürzlich die Erzeliten Chamberlain, Daladier, Mussolini und Hitler. Wie sie dastehen, wie sie glotzen, jeder eine Inkarnation des Bibelworts &#8220;Denn sie wissen nicht, was sie tun&#8221;. Typisch Elite.</p>
<p align="center"><strong>Eliten wissen nicht, was sie tun</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a title="Eliten" href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=me&amp;dig=2009%2F07%2F20%2Fa0009&amp;cHash=55b8ecf819" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf taz</a><strong><br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Schnüffler, Schreiber, Soziologen &#8211; Von Jasper von Altenbockum</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/schnuffler-schreiber-soziologen-von-jasper-von-altenbockum/2009/07/16/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 10:30:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ein Radikaler sieht Edward T. Chambers nicht gerade aus. Er könnte als alternder Reporter oder emeritierter Professor durchgehen, und wenn er Soziologie gelehrt hätte, käme das der Wahrheit schon sehr nahe. „Es geht um Macht. Alles geht immer und überall um Macht. Du kriegst im Leben nichts, wenn Du keine Macht hast“, sagt er, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ein Radikaler sieht Edward T. Chambers nicht gerade aus. <span id="more-548"></span></p>
<p>Er könnte als alternder Reporter oder emeritierter Professor durchgehen, und wenn er Soziologie gelehrt hätte, käme das der Wahrheit schon sehr nahe. „Es geht um Macht. Alles geht immer und überall um Macht. Du kriegst im Leben nichts, wenn Du keine Macht hast“, sagt er, und schon hat man eine Ahnung, warum sich Chambers als Radikaler versteht.</p>
<p>Seit 1972 nennt er sich sogar den Radikalen der Radikalen. Damals folgte er Saul Alinsky, dem Direktor der „Industrial Areas Foundation“, der Ende der dreißiger Jahre den „Back of the Yards Neighborhood Council“ gegründet hatte, eine Nachbarschaftshilfe im berüchtigten Schlachthofviertel Chicagos, besser bekannt als „The Jungle“. Hier wurde Alinsky zum Radikalen, nicht weil er den Umsturz predigte, sondern weil er an die Wurzeln ging. „Du sollst die Mächtigen nicht um Hilfe bitten, Du sollst eine Entscheidung treffen und damit zu den Mächtigen gehen“, ist eine der Regeln, die Chambers von Alinsky gelernt hat, eine der Regeln, die aus dem „Dschungel“ eine Gemeinschaft formen sollte.<br />
<strong>Amerikanischer könnte die Radikalität nicht sein</strong></p>
<p><a title="Schnüffler, Schreiber, Soziologen" href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EA0D0CA561A3140F4965B32E0265180B2~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FAZ</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Gewonnene Jahre &#8211; Otfried Höffe</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/gewonnene-jahre-otfried-hoffe/2009/07/16/</link>
		<comments>http://www.feuilletonist.com/gewonnene-jahre-otfried-hoffe/2009/07/16/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:27:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Altersstruktur unserer Gesellschaft hat sich so drastisch verändert, dass man von einer alternden Gesellschaft zu reden pflegt. Man denkt an eine zunehmende Vergreisung, da die Innovationen abnähmen, die Zahl der Pflegebedürftigen dagegen wachse. Dieses Selbstbild unserer Gesellschaft hält einer näheren Prüfung nicht stand. Die empirische Sozialforschung hat in den letzten Jahren ein im wörtlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Altersstruktur unserer Gesellschaft hat sich so drastisch verändert, dass man von einer alternden Gesellschaft zu reden pflegt. Man denkt an eine zunehmende Vergreisung, da die Innovationen abnähmen, die Zahl der Pflegebedürftigen dagegen wachse. Dieses Selbstbild unserer Gesellschaft hält einer näheren Prüfung nicht stand.<span id="more-545"></span></p>
<p>Die empirische Sozialforschung hat in den letzten Jahren ein im wörtlichen Sinn para-doxes, nämlich dem ersten Anschein widersprechendes Ergebnis gezeitigt: Das Risiko, pflegebedürftig zu werden, ist in den letzten Jahren in unserer Weltgegend nicht etwa gestiegen, sondern gesunken. Dieser Befund ist aber nur ein Mosaiksteinchen in einem neuen Gesamtbild, das man am treffendsten unter den Titel «Gewonnene Jahre» stellt. Das neue Bild setzt bei einer enormen Veränderung der durchschnittlichen Lebenserwartung an: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts konnten Sechzigjährige in Mitteleuropa noch dreizehn bis vierzehn Jahre, heute können sie noch etwa zwei Dutzend weitere Lebensjahre erwarten. Die Menschen werden aber nicht bloss älter; sie bleiben auch länger frisch: sowohl körperlich als auch geistig, zusätzlich in emotionaler und sozialer Hinsicht. Dagegen wachsen wenige Kinder und Jugendliche nach. Nicht bei der angeblichen Überalterung liegt das Hauptproblem, sondern bei der «Unterjüngung». Schon heute leben in Europa mehr Menschen, die über sechzig, als Menschen, die unter fünfzehn Jahre alt sind.</p>
<h4><a title="Gewonnene Jahre" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/gewonnene_jahre_1.3062788.html" target="_blank">Unausgeschöpfte Potenziale</a></h4>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Aus Steueruntertanen müssen Bürger werden&#8221;</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/aus-steueruntertanen-mussen-burger-werden/2009/07/12/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 18:40:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Ulf Poschardt &#8211; Er ist einer der bedeutendsten Denker Deutschlands und einer der wenigen Philosophen, die über ein nahezu universelles Wissen verfügen. Ein Gespräch mit Peter Sloterdijk über die Affäre Kurras, das Steuerrecht und die Frage, warum jeder dringend sein Leben ändern sollte. Peter Sloterdijk ist irritiert. Wir sitzen in der Bibliothek des &#8220;Elephanten&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Ulf Poschardt &#8211; Er ist einer der bedeutendsten Denker Deutschlands und einer der wenigen Philosophen, die über ein nahezu universelles Wissen verfügen. Ein Gespräch mit Peter Sloterdijk über die Affäre Kurras, das Steuerrecht und die Frage, warum jeder dringend sein Leben ändern sollte. <span id="more-396"></span></p>
<p>Peter Sloterdijk ist irritiert. Wir sitzen in der Bibliothek des &#8220;Elephanten&#8221;, des schönsten Hotels von Weimar. Es ist Sonntag, und niemand stört uns. In solchen Kulturhotels, sagt Sloterdijk etwas sarkastisch, seien die Bibliotheken stets die verlassensten Orte. Das kleine, digitale Aufnahmegerät wird kritisch beäugt.</p>
<p>Peter Sloterdijk:</p>
<p>Wie erkennt man, ob das auch läuft?</p>
<p>Welt am Sonntag:</p>
<p>Man muss ganz altmodisch vertrauen.</p>
<p>Sloterdijk:</p>
<p>Na, wenn es so ist. Das bringt uns auch gleich zu dem aus meiner Sicht meistvermissten Intellektuellen unserer Tage: Niklas Luhmann. Dessen kühle Kommentare zum Zustand der Moderne stellten, wie man erst nachträglich begreift, das kostbarste Gut dar, das sich im intellektuellen Leben unseres Landes finden ließ. Er war ein Genie der Reserviertheit gegenüber Aufgeregtheiten. Seinen Auftritt auf der großen Bühne soziologischer Intelligenz zelebrierte er ausgerechnet im Jahr 1968 mit einer kleinen Studie unter dem Titel &#8220;Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität&#8221;, worin er demonstrierte, wie man funktionalistische Optiken auf das Allerheiligste des zwischenmenschlichen Erlebens anwendet. Schon früh hatte er eine Verbindung zwischen dem methodischen Zynismus hochgetriebener Theorie und der Anschaulichkeit grenzenloser Belesenheit geschaffen, und auf dieser Wellenlänge sendete er die folgenden 30 Jahre. Heute, wo man im Feuilleton vor allem den soziologischen Goodwill-Theorien applaudiert, fehlt einem Luhmann ganz besonders.</p>
<p><strong><em>Jürgen Habermas wurde zum 80. Geburtstag auf dem Titel einer großen Wochenzeitung als Weltmacht bezeichnet. Ist das optimistisch oder denkfeudal?</em></strong></p>
<p>Sloterdijk:</p>
<p>Ungekonnte Superlative sind Niederlagen des Denkens. Ein ganzes Segment der deutschen Presse muss sich in den kommenden Wochen von selbstverschuldeten Peinlichkeiten erholen. Mich lassen solche Titel an Politiker denken, die behaupten, deutsche Interessen müssten am Hindukusch verteidigt werden. Die neudeutsche Großmannssuchtrhetorik hat offensichtlich die jüngere kritische Theorie erfasst.</p>
<p><strong><em>Passt das zu Habermas?</em></strong></p>
<p><a title="Interview mit Peter Sloterdijk" href="http://www.welt.de/wams_print/article4104674/Aus-Steueruntertanen-muessen-Buerger-werden.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt </a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Revolution der gebenden Hand &#8211; Von Peter Sloterdijk</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/die-revolution-der-gebenden-hand-von-peter-sloterdijk/2009/06/23/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 16:50:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Sloterdijk]]></category>

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		<description><![CDATA[peter]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1"></span>Am Anfang aller ökonomischen Verhältnisse stehen, wenn man den Klassikern glauben darf, die Willkür und die Leichtgläubigkeit. Rousseau hat hierüber in dem berühmten Einleitungssatz zum zweiten Teil seines Diskurses über die Ungleichheit unter den Menschen von 1755 das Nötige erklärt: „Der erste, der ein Stück Land eingezäunt hatte und es sich einfallen ließ zu sagen: Das gehört mir!, und der Leute fand, die einfältig (simples) genug waren, ihm zu glauben, ist der wahre Gründer der bürgerlichen Gesellschaft (société civile).“ <a title="Die Revolution der gebenden Hand" href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E3E570BE344824089B6549A8283A0933B~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FAZ</a></p>
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