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	<title>Feuilletonist &#187; Foucault</title>
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		<title>&#8220;Halten Sie mich für einen Anarchisten?&#8221; &#8211; Von Johanna Schmeller</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[25 Jahre nach seinem Tod ist der französische Philosoph Michel Foucault so präsent, wie er es im Leben gewesen war &#8220;Ich war sehr krank&#8221;, eröffnete Paul Michel Foucault im Februar 1984 seinen letzten Vorlesungszyklus, den er nicht wie gewohnt zum neuen Jahr beginnen konnte. Ende März beendet er ihn mit den Worten: &#8220;Es ist zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>25 Jahre nach seinem Tod ist der französische Philosoph Michel Foucault so präsent, wie er es im Leben gewesen war<span id="more-540"></span></p>
<p>&#8220;Ich war sehr krank&#8221;, eröffnete Paul Michel Foucault im Februar 1984 seinen letzten Vorlesungszyklus, den er nicht wie gewohnt zum neuen Jahr beginnen konnte. Ende März beendet er ihn mit den Worten: &#8220;Es ist zu spät.&#8221; Sein übliches Pensum von 26 Vorlesungsstunden sollte er in diesem Jahr nicht einlösen. In der Pariser Bibliothèque du Saulchoir schrieb er noch den dritten und vierten Band seiner auf sechs Volumen ausgelegten &#8220;Geschichte der Sexualität&#8221; nieder. 15 Jahre lang war er immer wieder in die Rue de la Glacière gekommen, wo er Hunderte von Fotokopien machte und sich von anderen Forschern durch seinen angespannten, überernsten Gesichtsausdruck unterschied. Seit dem Ausbruch seiner &#8211; damals noch weitgehend unbekannten &#8211; Aids-Krankheit beschleunigte er seine Schritte, arbeitete wie ein Fliehender bis zur völligen Erschöpfung. Sein letztes Werk konnte er dennoch nicht mehr vollenden.</p>
<p>Heute sind nur wenige Philosophen ähnlich präsent in internationalen Publikationen. Foucaults Konzepte werden zur Erklärung von Biopolitik genauso überdehnt wie zur Erläuterung von auswärtigen Angelegenheiten. Foucault wird in den USA gelesen und in China. Sein Verbot, posthum Texte zu veröffentlichen, wurde umgangen, indem man Mitschriften sei-ner Studenten herausgab. Bis 2011 sollen so weitere Vorlesungstexte folgen.</p>
<p><a title="Foucault" href="http://www.welt.de/die-welt/article3993599/Halten-Sie-mich-fuer-einen-Anarchisten.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>&#8220;Halten Sie mich für einen Anarchisten?&#8221; &#8211; Von Johanna Schmeller</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 11:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[25 Jahre nach seinem Tod ist der französische Philosoph Michel Foucault so präsent, wie er es im Leben gewesen war &#8220;Ich war sehr krank&#8221;, eröffnete Paul Michel Foucault im Februar 1984 seinen letzten Vorlesungszyklus, den er nicht wie gewohnt zum neuen Jahr beginnen konnte. Ende März beendet er ihn mit den Worten: &#8220;Es ist zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>25 Jahre nach seinem Tod ist der französische Philosoph Michel Foucault so präsent, wie er es im Leben gewesen war<span id="more-68"></span></p>
<p>&#8220;Ich war sehr krank&#8221;, eröffnete Paul Michel Foucault im Februar 1984 seinen letzten Vorlesungszyklus, den er nicht wie gewohnt zum neuen Jahr beginnen konnte. Ende März beendet er ihn mit den Worten: &#8220;Es ist zu spät.&#8221; Sein übliches Pensum von 26 Vorlesungsstunden sollte er in diesem Jahr nicht einlösen. In der Pariser Bibliothèque du Saulchoir schrieb er noch den dritten und vierten Band seiner auf sechs Volumen ausgelegten &#8220;Geschichte der Sexualität&#8221; nieder. 15 Jahre lang war er immer wieder in die Rue de la Glacière gekommen, wo er Hunderte von Fotokopien machte und sich von anderen Forschern durch seinen angespannten, überernsten Gesichtsausdruck unterschied. Seit dem Ausbruch seiner &#8211; damals noch weitgehend unbekannten &#8211; Aids-Krankheit beschleunigte er seine Schritte, arbeitete wie ein Fliehender bis zur völligen Erschöpfung. Sein letztes Werk konnte er dennoch nicht mehr vollenden.</p>
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<p>Heute sind nur wenige Philosophen ähnlich präsent in internationalen Publikationen. Foucaults Konzepte werden zur Erklärung von Biopolitik genauso überdehnt wie zur Erläuterung von auswärtigen Angelegenheiten. Foucault wird in den USA gelesen und in China. Sein Verbot, posthum Texte zu veröffentlichen, wurde umgangen, indem man Mitschriften sei-ner Studenten herausgab. Bis 2011 sollen so weitere Vorlesungstexte folgen. <a title="&quot;Halten Sie mich für einen Anarchisten?&quot;" href="http://www.welt.de/die-welt/article3993599/Halten-Sie-mich-fuer-einen-Anarchisten.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt Online</a></p>
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		<title>Serien bilden, Namen geben &#8211; Von Stefan Niklas</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/serien-bilden-namen-geben-von-stefan-niklas/2009/06/24/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 09:31:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tageszeitung (taz)]]></category>
		<category><![CDATA[Darwin]]></category>
		<category><![CDATA[Foucault]]></category>
		<category><![CDATA[Sarasin]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Historiker Philipp Sarasin begreift in seinem Buch Darwin und Foucault als Kollegen: Beide trieben Fragen der Genealogie um, beide entdeckten nicht nur eine, sondern viele Herkünfte. Michel Foucault forderte 1983 in einem Gespräch, man müsse &#8220;eine anspruchsvolle, vorsichtige, ,experimentelle&#8217; Haltung&#8221; haben. Zweifellos hat er damit sich selbst charakterisiert. Doch während Foucault 25 Jahre nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Historiker Philipp Sarasin begreift in seinem Buch Darwin und Foucault als Kollegen: Beide trieben Fragen der Genealogie um, beide entdeckten nicht nur eine, sondern viele Herkünfte.<span id="more-33"></span></p>
<p>Michel Foucault forderte 1983 in einem Gespräch, man müsse &#8220;eine anspruchsvolle, vorsichtige, ,experimentelle&#8217; Haltung&#8221; haben. Zweifellos hat er damit sich selbst charakterisiert. Doch während Foucault 25 Jahre nach seinem Tod dabei ist, als Klassiker eingesargt zu werden, übernehmen glücklicherweise andere diese Haltung.</p>
<p>Philipp Sarasin ist so einer. Der Professor für Neuere Allgemeine Geschichte in Zürich nimmt diese experimentelle Haltung gekonnt ein. In seinem 400-seitigen Essay &#8220;Darwin und Foucault. Genealogie und Geschichte im Zeitalter der Biologie&#8221; kippt er Foucaults mit Charles Darwins Denken zusammen &#8220;wie zwei korrosive Säuren&#8221; unter Laborbedingungen. Warum aber gerade diese beiden? <a title="Serien bilder, Namen geben" href="http://www.taz.de/1/debatte/theorie/artikel/1/serien-bilden-namen-geben/" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf taz.de</a></p>
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