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	<title>Feuilletonist &#187; Film</title>
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		<title>Nur gebrochenes Deutsch &#8211; Von Jonathan Fischer</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 13:11:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwarze Filmschaffende müssen in Deutschland immer noch Vorurteile bedienen, die Hollywood überwunden hat &#8220;Ich wollte schon immer Filmemacher werden&#8221;, sagt Otu Tetteh. &#8220;Aber ich hatte eigentlich nie daran gedacht, schwarzer Filmemacher zu werden.&#8221; Der sarkastische Unterton ist nicht zu überhören und doch ist der in Berlin lebende Autodidakt bisher ausschließlich durch Themen mit afrodeutschem Bezug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-989"></span>Schwarze Filmschaffende müssen in Deutschland immer noch Vorurteile bedienen, die Hollywood überwunden hat</p>
<p>&#8220;Ich wollte schon immer Filmemacher werden&#8221;, sagt Otu Tetteh. &#8220;Aber ich hatte eigentlich nie daran gedacht, schwarzer Filmemacher zu werden.&#8221; Der sarkastische Unterton ist nicht zu überhören und doch ist der in Berlin lebende Autodidakt bisher ausschließlich durch Themen mit afrodeutschem Bezug bekannt geworden. 2007 lief sein Kurzfilm &#8220;You Are Welcome&#8221; auf der Berlinale. Da fragt er, warum so viele Afrikaner in Deutschland das Paradies suchen und interviewt dazu Deutsche in Ghana und Ghanaer in Deutschland. Ein Jahr später drehte Tetteh die Dokumentation &#8220;Lebe Deinen Albtraum&#8221; über die Geschichte des schwarzen Deutschen Tibor Sturm, der sich 2005 gegen Nazis zur Wehr setzte, einen der Angreifer verletzte, und deswegen zu sieben Monate Gefängnis verurteilt wurde. Und auch sein für 2010 angekündigtes Spielfilm-Debut im Kinoformat fokussiert ein schwarzes deutsches Thema: &#8220;No-Go&#8221;, sagt der 36-jährige Filmemacher, &#8220;handelt von den Mauern in unseren Köpfen.&#8221; Der jugendliche schwarze Hauptdarsteller hat Angst vor dem Osten Deutschlands und den sogenannten No-Go-Areas dort, die von Neonazis beherrscht werden.</p>
<p><a title="Nur gebrochenes Deutsch" href="http://www.sueddeutsche.de/o5S38l/2988595/Nur-gebrochenes-Deutsch.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a></p>
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		<title>Ich bin eine Ameise &#8211; Von Heike Kühn</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 10:55:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>

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		<description><![CDATA[Es regnet in dem südfranzösischen Landstrich, in dem die Protagonisten von Agnès Jaouis dritter Regiearbeit aufeinandertreffen, ohne ihren Missmut über den glücklosen Sommer zu verbergen. &#8220;Erzähl mir was vom Regen&#8221; meint als Titel allerdings nicht nur Wetterempfindlichkeit. Ein Chanson von Georges Brassens, so Jaoui, die wie immer in ihren sensiblen Filmen auch das Drehbuch geschrieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-971"></span></p>
<p>Es regnet in dem südfranzösischen Landstrich, in dem die Protagonisten von Agnès Jaouis dritter Regiearbeit aufeinandertreffen, ohne ihren Missmut über den glücklosen Sommer zu verbergen. &#8220;Erzähl mir was vom Regen&#8221; meint als Titel allerdings nicht nur Wetterempfindlichkeit. Ein Chanson von Georges Brassens, so Jaoui, die wie immer in ihren sensiblen Filmen auch das Drehbuch geschrieben hat, habe sie inspiriert: &#8220;Erzählt mir vom Regen, kein Wort über Sonnenschein&#8221;, heißt es darin, &#8221; der Sonnenschein macht mich wütend und ich knirsche mit den Zähnen …&#8221;.</p>
<p><a title="Ich bin eine Ameise" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1856657_Erzaehl-mir-was-vom-Regen-Ich-bin-eine-Ameise.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Frankfurter Rundschau</a></p>
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		<title>Ein Kuss vor dem Tode &#8211; Von Andreas Kilb</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/ein-kuss-vor-dem-tode-von-andreas-kilb/2009/07/21/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle haben das Unheil kommen gesehen. Viele haben geglaubt, es träfe sie nicht. Aber die Zerstörung hat längst begonnen, das Gebäude wankt, das System steht vor dem Absturz. Und so könnte es sein, dass 2008, das Jahr der Erfolge und Marktanteile, für alle das letzte gute Jahr war: das letzte gute Jahr des deutschen Films. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle haben das Unheil kommen gesehen. <span id="more-860"></span></p>
<p>Viele haben geglaubt, es träfe sie nicht. Aber die Zerstörung hat längst begonnen, das Gebäude wankt, das System steht vor dem Absturz. Und so könnte es sein, dass 2008, das Jahr der Erfolge und Marktanteile, für alle das letzte gute Jahr war: das letzte gute Jahr des deutschen Films.</p>
<p>Seit fünf Jahren klagen mehrere große Kinoketten, von denen eine im Besitz australischer Investoren ist, gegen das deutsche Filmförderungsgesetz. Die Kinos wollen die sogenannte Filmtheaterabgabe nicht mehr bezahlen, die 2004 von zwei auf drei Prozent des Umsatzes erhöht wurde. Im vergangenen Februar hat ihnen das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig recht gegeben: Die Pflichtabgabe sei verfassungswidrig, weil die deutschen Fernsehanstalten nicht in gleicher Weise zur Kasse gebeten würden. Im Augenblick leisten ARD, ZDF und die Privatsender freiwillige Beiträge &#8211; die öffentlich-rechtlichen Sender etwa elf Millionen, die privaten knapp fünf Millionen pro Jahr.</p>
<p><strong>Förderung ohne Bedingungen</strong></p>
<p><a title="Ein Kuss vor dem Tode" href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E13F084E23D4E4B43A18D6B16B5CD9CCC~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FAZ</a><strong><br />
</strong></p>
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		</item>
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		<title>Interview: &#8220;Edle Wilde gibt es nur für die Touristen&#8221; &#8211; Von Cristina Nord</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/edle-wilde-gibt-es-nur-fur-die-touristen/2009/07/15/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 08:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tageszeitung (taz)]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Gespräch mit Marco Bechis, Regisseur des Films &#8220;Birdwatchers&#8221;, über echte Indigenas und falsche Bilder taz: Herr Bechis, wie sind Sie auf die Lage der Indianer im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul aufmerksam geworden? Marco Bechis: Durch die Organisation Survival International. Ich wollte seit langem einen Film über den Völkermord an den lateinamerikanischen Indianern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Gespräch mit Marco Bechis, Regisseur des Films &#8220;Birdwatchers&#8221;, über echte Indigenas und falsche Bilder<span id="more-494"></span></p>
<p><strong>taz: Herr Bechis, wie sind Sie auf die Lage der Indianer im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul aufmerksam geworden?</strong> <!-- start smarty/article_rectangle.tmpl --></p>
<div><!-- start adition tag --><!--  end  adition tag --></div>
<p><!--  end  smarty/article_rectangle.tmpl --><strong>Marco Bechis:</strong> Durch die Organisation Survival International. Ich wollte seit langem einen Film über den Völkermord an den lateinamerikanischen Indianern drehen bzw. über diejenigen, die ihn überlebt haben. Gedacht war das als Kontrapunkt, aber auch als Ergänzung zu den Filmen, die ich über diejenigen gemacht habe, die während der argentinischen Militärdiktatur verschwunden sind. Zunächst hat mich das Amazonas-Gebiet interessiert, wo die Indianer noch unter relativ traditionellen Bedingungen leben. Die Guaraní-Kaiowá in Mato Grosso do Sul hingegen leben in Reservaten in der Nähe der Städte. Man würde sie auf den ersten Blick nicht als Indianer wahrnehmen, sie leben nicht mehr besonders traditionell, sie tragen Kleidung wie du und ich, und der Urwald, ihr Lebensraum, ist kaum noch da.</p>
<p><strong>Wie kamen Sie dazu, mit Laienschauspielern zu arbeiten?</strong></p>
<p>Je mehr Guaraní-Kaiowás ich kennen lernte, umso besser begriff ich, dass sie großes schauspielerisches Talent und großes rhetorisches Geschick besitzen. Sie treten sehr entschieden auf. Nach und nach wurde mir klar, dass es ein Fehler wäre, nach indigen aussehenden Schauspielern zu suchen in Bolivien meinetwegen oder in São Paulo. Fast war es so, dass sie mich dazu brachten, den Film zu drehen, und nicht ich sie.</p>
<p><strong>Wie ging das Schauspieler-Werden denn konkret vonstatten?</strong></p>
<p><a title="Edle Wilde gibt es nur für die Touristen" href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ku&amp;dig=2009%2F07%2F15%2Fa0013&amp;cHash=30050d6b60" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf taz</a><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Warum hast du dich nicht gekümmert? &#8211; Von Anke Leweke</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/warum-hast-du-dich-nicht-gekummert-von-anke-leweke/2009/07/06/</link>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 10:03:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tageszeitung (taz)]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Linke]]></category>

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		<description><![CDATA[FILME ÜBER LINKE Gesehen beim Filmfest München: Deutsche Filme setzen sich mit der Zeitgeschichte nach 68 auseinander, von APO bis bewaffneter Kampf Sie schicken junge Frauen auf Rachefeldzüge gegen Mütter, die im politischen Kampf ihre Kinder vernachlässigten. Sie verfolgen die konträr verlaufenden Biografien von Anwälten, die einst eine linke Utopie verteidigten. Und sie befragen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FILME ÜBER LINKE Gesehen beim Filmfest München: Deutsche Filme setzen sich mit der Zeitgeschichte nach 68 auseinander, von APO bis bewaffneter Kampf<span id="more-207"></span></p>
<p>Sie schicken junge Frauen auf Rachefeldzüge gegen Mütter, die im politischen Kampf ihre Kinder vernachlässigten. Sie verfolgen die konträr verlaufenden Biografien von Anwälten, die einst eine linke Utopie verteidigten. Und sie befragen die Mitstreiter von Rudi Dutschke, um der Faszination des Studentenführers auf die Spur zu kommen. Ist es Zufall oder ein kleiner Trend? Auf dem diesjährigen Münchner Filmfest begegnete man einer Handvoll jüngerer Regisseure, die sich die Beschäftigung mit 68 und den Folgen auf die Fahne geschrieben haben.</p>
<p>Zunächst glaubte man sich zurückversetzt in jene Zeit, als der deutsche Film eine direkte und indirekte Auseinandersetzung mit der Politik der Eltern- und Großelterngeneration suchte. Der neue deutsche Film der Sechziger- und Siebzigerjahre wollte die Verdrängung der Wirtschaftswunderjahre aufbrechen, die Älteren zur Rechenschaft zwingen. Auf den ersten Blick scheint es denn auch, als schicke Susanne Schneider die Heldin ihres Films &#8220;Es kommt der Tag&#8221; auf eine ähnliche Mission: Plötzlich steht Alice (Katharina Schüttler) vor der Tür ihrer Mutter (Iris Berben), einer Exterroristin, die sich eine neue Identität als Winzerin im Elsass aufgebaut hat.</p>
<p align="center"><strong>In den Körper eingeschrieben</strong></p>
<p style="text-align: left;"><a title="Filme über Linke" href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ku&amp;dig=2009%2F07%2F06%2Fa0062&amp;cHash=4596274946" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf taz</a><strong><br />
</strong></p>
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