<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Feuilletonist &#187; China</title>
	<atom:link href="http://www.feuilletonist.com/tag/china/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.feuilletonist.com</link>
	<description>Feuilleton lesen. beta-version</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Sep 2010 21:59:02 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>&#8220;Wir mussten lernen, wann Lächeln ja heißt und wann Lächeln nein bedeutet&#8221;</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/wir-mussten-lernen-wann-lacheln-ja-heist-und-wann-lacheln-nein-bedeutet/2009/07/29/</link>
		<comments>http://www.feuilletonist.com/wir-mussten-lernen-wann-lacheln-ja-heist-und-wann-lacheln-nein-bedeutet/2009/07/29/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 11:08:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tageszeitung (taz)]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.feuilletonist.com/?p=962</guid>
		<description><![CDATA[Das Schweizer Fotografenpaar Braschler und Fischer porträtierte während sieben Monaten Chinesen in ihrer Arbeitsumgebung taz: Frau Fischer, Herr Braschler, vor Ihrer Reise nach China hatten Sie eine Porträt-Serie in den USA gemacht, die 2007 in einem Fotoband unter dem Titel &#8220;About Americans&#8221; erschienen ist. Wie unterschied sich Ihre Arbeit mit Amerikanern von der mit Chinesen? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-962"></span></p>
<p>Das Schweizer Fotografenpaar Braschler und Fischer porträtierte während sieben Monaten Chinesen in ihrer Arbeitsumgebung</p>
<p><strong>taz: Frau Fischer, Herr Braschler, vor Ihrer Reise nach China hatten Sie eine Porträt-Serie in den USA gemacht, die 2007 in einem Fotoband unter dem Titel &#8220;About Americans&#8221; erschienen ist. Wie unterschied sich Ihre Arbeit mit Amerikanern von der mit Chinesen? </strong></p>
<p><strong>Mathias Braschler/Monika Fischer:</strong> Bevor wir in China anfingen, haben uns alle gewarnt: Chinesen würden sich nicht als Individuen inszenieren wollen, hieß es. Sie seien ganz anders als die Amerikaner, die große Selbstinszenierer sind und dafür auch vor dem Spiegel üben. Wir haben unterwegs erfahren, dass es gar nicht so ist. Die Chinesen haben die Aufmerksamkeit sichtlich genossen, die so ein Porträtfoto bringt.</p>
<p><a title="Interview China" href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=ku&amp;dig=2009%2F07%2F29%2Fa0020&amp;cHash=905434d5f9" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf taz</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.feuilletonist.com/wir-mussten-lernen-wann-lacheln-ja-heist-und-wann-lacheln-nein-bedeutet/2009/07/29/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vor dem Lachen ist jeder Mensch gleich &#8211; Von Johnny Erling</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/vor-dem-lachen-ist-jeder-mensch-gleich-von-johnny-erling/2009/07/22/</link>
		<comments>http://www.feuilletonist.com/vor-dem-lachen-ist-jeder-mensch-gleich-von-johnny-erling/2009/07/22/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 12:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.feuilletonist.com/?p=878</guid>
		<description><![CDATA[Mit politischem Kabarett wurde Zhou Libo in Shanghai zum gefeierten Star. Internet und Mittelschicht machen es möglich Der Turnschuhwurf des deutschen Studenten Martin J., der im Februar in Cambridge mit seiner Attacke auf Chinas Ministerpräsidenten Wen Jiabao Schlagzeilen machte, wird derzeit im Majestic-Theater (Meiqi) in Shanghai nachgespielt. Chinas neuer Bühnenstar Zhou Libo parodiert dort die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit politischem Kabarett wurde Zhou Libo in Shanghai zum gefeierten Star. Internet und Mittelschicht machen es möglich<span id="more-878"></span></p>
<p>Der Turnschuhwurf des deutschen Studenten Martin J., der im Februar in Cambridge mit seiner Attacke auf Chinas Ministerpräsidenten Wen Jiabao Schlagzeilen machte, wird derzeit im Majestic-Theater (Meiqi) in Shanghai nachgespielt. Chinas neuer Bühnenstar Zhou Libo parodiert dort die Szene aus Sicht des betroffenen Premiers.</p>
<p>Zhou Libos Kabarett-Programme &#8220;30 glorreiche Jahre&#8221;, oder &#8220;Groß-Shanghai&#8221; sind im 1941 erbauten City-Theater ausverkauft, obwohl das Theater1328 Plätze hat und Preise zwischen zehn und 40 Euro verlangt. &#8220;Bestellungen nehmen wir erst ab Januar wieder an&#8221;, sagt eine Angestellte im Vorverkauf. Shanghais Publikum kann nicht genug von Zhou kriegen, gerade, weil er ihre Weltstadt auf den Arm nimmt. Schließlich sei sie topp, etwa beim Lösen von Nahverkehrsproblemen, sagt er. &#8220;Dank dem Transrapid, für den Shanghai eine Milliarde Euro bezahlt hat, können wir jetzt 30 Kilometer weit fahren.&#8221;</p>
<p><a title="Vor dem Lachen ist jeder Mensch gleich" href="http://www.welt.de/die-welt/article4165746/Vor-dem-Lachen-ist-jeder-Mensch-gleich.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.feuilletonist.com/vor-dem-lachen-ist-jeder-mensch-gleich-von-johnny-erling/2009/07/22/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bulldozer auf der Seidenstrasse &#8211; Von Matthias Messmer</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/bulldozer-auf-der-seidenstrasse-von-matthias-messmer/2009/07/20/</link>
		<comments>http://www.feuilletonist.com/bulldozer-auf-der-seidenstrasse-von-matthias-messmer/2009/07/20/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.feuilletonist.com/?p=600</guid>
		<description><![CDATA[Wenn nicht bald etwas geschieht, wird in der westchinesischen Provinz Xinjiang ein Kulturfrevel stattfinden, der an die Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamian erinnert. Die Behörden planen, die muslimische Altstadt von Kashgar an der Seidenstrasse fast ganz abzureissen. Man könnte Tränen weinen, für sich allein, wie im Jahr 2001, als die Taliban in Afghanistan die prächtigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn nicht bald etwas geschieht, wird in der westchinesischen Provinz Xinjiang ein Kulturfrevel stattfinden, der an die Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamian erinnert. Die Behörden planen, die muslimische Altstadt von Kashgar an der Seidenstrasse fast ganz abzureissen.<span id="more-600"></span></p>
<p>Man könnte Tränen weinen, für sich allein, wie im Jahr 2001, als die Taliban in Afghanistan die prächtigen Buddha-Statuen von Bamian sprengten. Oder mit anderen gemeinsam protestieren, wie im Vorfeld der Olympischen Spiele vor einem Jahr, als zahlreiche Hutongs, Pekings jahrhundertealte Quartiere, einem modernen Stadtplan weichen mussten. Doch Trauer wie Auflehnung versprechen wenig zu bewirken in einem Land wie China, das Geschichte nur dann respektiert, wenn es der Politik gerade dienlich ist. Lieber verheisst man den Massen eine noch bessere Zukunft im Dienste und zum Wohle aller, als dem Einzelnen ein Recht auf das eigene Erbe und seit Generationen überlieferte Lebenswelten zuzugestehen. «Harmonische Bedingungen» werden in einem Einparteienstaat von oben festgelegt.</p>
<p>Dass auch Stadtplanung zu diesem Harmonie-Konzept gehört, erfahren zurzeit die Einwohner der 3,5-Millionen-Stadt Kashgar im Westen Chinas. Die Situation in diesem an der einstigen Seidenstrasse gelegenen Ort mit seiner mehr als zweitausendjährigen Geschichte ist insofern von höchster Brisanz, als die Stadt zu neunzig Prozent von Uiguren bewohnt wird, sich taktloses Verhalten der «fremden» Machthaber daher leicht in politischen Sprengstoff verwandeln kann.</p>
<p><a title="Bulldozer af der Seidenstrasse" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/bulldozer_auf_der_seidenstrasse_1.3111917.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.feuilletonist.com/bulldozer-auf-der-seidenstrasse-von-matthias-messmer/2009/07/20/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Chinas Wahrheit ist nicht elegant &#8211; Von Bernhard Bartsch</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/chinas-wahrheit-ist-nicht-elegant-von-bernhard-bartsch/2009/07/15/</link>
		<comments>http://www.feuilletonist.com/chinas-wahrheit-ist-nicht-elegant-von-bernhard-bartsch/2009/07/15/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 08:53:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berliner Zeitung (BZ)]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.feuilletonist.com/?p=490</guid>
		<description><![CDATA[Der chinesische Schriftsteller Mo Yan erzählt, wie er vom Bauern zum Erfolgsautor wurde Mo Yan, geboren 1955 in dem Bauerndorf Gaomi in der ostchinesischen Provinz Shandong, gehört zu Chinas erfolgreichsten Gegenwartsschriftstellern. Wegen der Kulturrevolution brach er nach der fünften Klasse die Schule ab und arbeitete in einer Fabrik. Mit 20 Jahren trat er in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der chinesische Schriftsteller Mo Yan erzählt, wie er vom Bauern zum Erfolgsautor wurde<span id="more-490"></span></p>
<p>Mo Yan, geboren 1955 in dem Bauerndorf Gaomi in der ostchinesischen Provinz Shandong, gehört zu Chinas erfolgreichsten Gegenwartsschriftstellern. Wegen der Kulturrevolution brach er nach der fünften Klasse die Schule ab und arbeitete in einer Fabrik. Mit 20 Jahren trat er in die Volksbefreiungsarmee ein, wo er zu schreiben begann und sich den Künstlernamen Mo Yan zulegte, der &#8220;Ohne Worte&#8221; bedeutet. Im Ausland wurde Mo Yan durch Zhang Yimous Verfilmung seines Romans &#8220;Das Rote Kornfeld&#8221; berühmt, die 1988 auf der Berlinale den Goldenen Bären gewann. Zahlreiche Werke Mo Yans wie &#8220;Die Schnapsstadt&#8221; (Rowohlt) , &#8220;Die Knoblauchrevolte&#8221;(Unionverlag) und &#8220;Der Überdruss&#8221;(Horlemann Verlag) sind inzwischen auf Deutsch erschienen. Im September kommt im Insel-Verlag &#8220;Die Sandelholzstrafe&#8221; heraus.</p>
<p>Mo Yan, ich sage es Ihnen lieber gleich zu Anfang: In diesem Gespräch wird es viel um Schubladendenken gehen.</p>
<p>Ach du liebe Güte!</p>
<p><a title="Die Wahrheit ist nicht elegant" href="http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2009/0715/feuilleton/0019/index.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf BZ</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.feuilletonist.com/chinas-wahrheit-ist-nicht-elegant-von-bernhard-bartsch/2009/07/15/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>China&#8217;s final frontier &#8211; Parag Khanna</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/chinas-final-frontier/2009/07/07/</link>
		<comments>http://www.feuilletonist.com/chinas-final-frontier/2009/07/07/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 13:37:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverse]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.feuilletonist.com/?p=254</guid>
		<description><![CDATA[The remote, rebellious western provinces of Tibet and Xinjiang are China’s poorest, but they hold vast natural wealth which Beijing is determined to control. On a 3,000-mile trek I saw how far the government is bending the whole central Asian region to its will The final stretch on the road to Yarkand, about 125 miles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span>The remote, rebellious western provinces of Tibet and Xinjiang are China’s poorest, but they hold vast natural wealth which Beijing is determined to control. On a 3,000-mile trek I saw how far the government is bending the whole central Asian region to its will<span id="more-254"></span></span></p>
<p>The final stretch on the road to Yarkand, about 125 miles from China’s border with Pakistan, feels like the middle east. Each village is a collage of single-storey mud-brick homes with turquoise door-gates. People travel by donkey cart or scooter-rickshaw. Men greet each other the Muslim way (palm to the chest and a slight bow); women wear headscarves. In small villages many signs are still in Uighur, the local language. But for how much longer?</p>
<p>The absorption of China’s far west begins with renaming cities—Yarkand, once a regional capital, to Yecheng, Kashgar to Kashi, Urumqi to Wulumuqi—followed by building a new city around the local population. From three miles outside the bustling tree-lined city of Yarkand, huge gated communities for Chinese army officers flank either side of the road. Propaganda posters depict happily resettled Han, the ethnic majority from eastern China—who are squeezing Uighurs into the ever tighter space around the central mosque and bazaar.</p>
<p>The town of Yarkand was about the halfway point of a 3,000-mile journey I made recently from Lhasa in Tibet through the Chinese border zones with Kashmir, Afghanistan, Tajikistan, Kyrgyzstan and Kazakhstan all the way to Urumqi near Mongolia. There is no better way to view China’s combination of hard and soft power at work—from the People’s Liberation Army to high-altitude railroads to the sprightly “Han pioneers”—stretching out towards the energy-rich Caspian basin. The west also seeks control here, via Nato and Texaco. But in central Asia, the west must catch up with the east.</p>
<p><a title="China's final frontier" href="http://www.prospect-magazine.co.uk/article_details.php?id=10819" target="_blank">&#8230; weiterlesen auf prospect-magazine</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.feuilletonist.com/chinas-final-frontier/2009/07/07/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Brutalität im Staatssender &#8211; Von Mark Siemons</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/brutalitat-im-staatssender/2009/07/07/</link>
		<comments>http://www.feuilletonist.com/brutalitat-im-staatssender/2009/07/07/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 12:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ)]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.feuilletonist.com/?p=238</guid>
		<description><![CDATA[Chinas neue Medienstrategie  Im Unterschied zu den Unruhen in Tibet vom vergangenen Jahr, als sich die chinesische Regierung aufgrund ihrer restriktiven Nachrichtenpolitik von Beginn an gegenüber der westlichen Öffentlichkeit in der Defensive befand, haben die Pekinger Medien im Fall der aktuellen Ereignisse von Urumqi jetzt schon Zahlen, Bilder und Hintergründe parat, bevor die westlichen Agenturen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Chinas neue Medienstrategie <span id="more-238"></span></p>
<p>Im Unterschied zu den Unruhen in Tibet vom vergangenen Jahr, als sich die chinesische Regierung aufgrund ihrer restriktiven Nachrichtenpolitik von Beginn an gegenüber der westlichen Öffentlichkeit in der Defensive befand, haben die Pekinger Medien im Fall der aktuellen Ereignisse von Urumqi jetzt schon Zahlen, Bilder und Hintergründe parat, bevor die westlichen Agenturen von dem Vorgang überhaupt erst Kenntnis nehmen konnten.</p>
<p>Die schockierende Meldung von mindestens hundertvierzig Toten in Xinjiang beziehen die Medien der Welt deshalb diesmal von der amtlichen chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua. Dieses geänderte Verhalten entspricht einer Direktive des chinesischen Staatspräsidenten Hu Jintao, der vor einem Jahr die staatlichen Medien angewiesen hat, künftig selbst die Agenda zu setzen, indem sie durch rasche Berichterstattung den Kritikern im In- und Ausland zuvorkommen sollen.</p>
<p><strong>Keine Breaking News</strong></p>
<p><a title="Brutalität im Staatssender" href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~EE676CC9278D543AE802677EA8198B6A3~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FAZ</a><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.feuilletonist.com/brutalitat-im-staatssender/2009/07/07/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Beihilfe zum Selbstschutz  &#8211; Von Wei Zhang</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/beihilfe-zum-selbstschutz-von-wei-zhang/2009/07/06/</link>
		<comments>http://www.feuilletonist.com/beihilfe-zum-selbstschutz-von-wei-zhang/2009/07/06/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 09:37:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.feuilletonist.com/?p=188</guid>
		<description><![CDATA[Die chinesische «grosse Mauer» der Zensur steht noch, wird aber zunehmend brüchig In den achtziger Jahren rief die Kommunistische Partei Chinas zum Kampf gegen die «geistige Verschmutzung» auf. Die gleichnamige politische Kampagne sollte angebliche ideologische Einflüsse des Westens unterbinden und beseitigen. Seither sind zwanzig Jahre vergangen. Gemessen an der damaligen Norm, liessen sich die derzeitigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die chinesische «grosse Mauer» der Zensur steht noch, wird aber zunehmend brüchig<span id="more-188"></span></p>
<p>In den achtziger Jahren rief die Kommunistische Partei Chinas zum Kampf gegen die «geistige Verschmutzung» auf. Die gleichnamige politische Kampagne sollte angebliche ideologische Einflüsse des Westens unterbinden und beseitigen. Seither sind zwanzig Jahre vergangen. Gemessen an der damaligen Norm, liessen sich die derzeitigen westlichen Einflüsse sowohl im Bereich der Ideen als auch im Alltagsleben als eindeutig tiefgreifender und nachhaltiger bezeichnen. Obwohl sich seither auch die Grenzen des Akzeptablen verschoben haben, scheint der Zensurapparat Chinas beschäftigter als je zuvor.</p>
<p>Die meisten Chinesen werden bestätigen, dass sich im Vergleich zu damals die politische Kontrolle stark gelockert hat. Die zunehmende Offenheit und Transparenz entspringt einerseits dem Wunsch der Partei nach Globalisierung, anderseits dem dank Internet stark erleichterten Zugang zu Information. Nach chinesischen Angaben benutzen derzeit etwa 200 Millionen Chinesen das Internet regelmässig. Die Partei sieht sich hier mit einem unausweichlichen Dilemma konfrontiert. Einerseits will sie den technologischen Fortschritt und insbesondere die Informationstechnologie fördern, um der wirtschaftlichen und technologischen Entwicklung des Landes zu dienen und die Lebensqualität zu steigern. Andererseits befürchtet sie aber die Erodierung der Dämme, welche die chinesischen Internetbenutzer vor dem vermeintlich verderbenden Einfluss westlicher Kultur und deren falschen Verlockungen, aber auch von unerwünschten politischen Informationen fernhalten sollen.</p>
<h4>Recht auf Bevormundung</h4>
<p><a title="Zensur in China: Beihilfe zum Selbstschutz" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/beihilfe_zum_selbstschutz_1.2917199.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auch NZZ</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.feuilletonist.com/beihilfe-zum-selbstschutz-von-wei-zhang/2009/07/06/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
