Bei der Europawahl kam Ungarns rechtsgerichtete Partei Jobbik auf 15 Prozent der Stimmen. Jobbik hetzt gegen Roma, Juden und Amerikaner. Dabei ist die wirtschaftliche Situation des Landes besser denn jeIn einer Würdigung der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher schrieb ihr ehemaliger Schatzkanzler Nigel Lawson, Demokratie werde häufig überbewertet. Die lange britische Geschichte des Parlamentarismus habe ihn gelehrt, so Lawson, dass Wahlen wenig wert seien ohne Freiheit, die Herrschaft des Rechts und Institutionen, die ihren Namen verdienten. Diese Worte könnten die Kurzfassung einer Analyse der ungarischen Wahlergebnisse zum Europäischen Parlament sein, die durch die großen Gewinne der rechtsextremen Partei Jobbik mit fast 15 Prozent der Stimmen international Aufsehen erregt haben. Jobbik (das Wort bedeutet “die Besseren” und “die Rechten” zugleich) ist die Gründerin der inzwischen europaweit berüchtigten paramilitärischen Organisation Ungarische Garde, deren Aufmärsche die ungarischen Roma in den vergangenen zwei Jahren in Angst und Schrecken versetzt haben. …weiterlesen auf welt.de