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Judentum und Rassismus

Von Avirama Golan – Apartheid in Israel

Seit Jahren schon wird von der Linken immer wieder der schwer zu akzeptierende Vergleich zwischen Israel und Südafrika gezogen, der uns besonders bei dem Wort Apartheid übertrieben und sogar gefährlich erschien, wenn es um einen so komplexen Sachverhalt ging. Aber seit einiger Zeit ist es unmöglich geworden, die Augen weiterhin zu verschließen. Israel versucht bald gar nicht mehr, sich den Anschein eines humanitären Bewusstseins zu geben, und verschließt sich nicht nur gegenüber den Palästinensern, sondern schlicht und einfach gegenüber allen Nichtjuden.

Ein offensichtliches Beispiel für diese Entwicklung sind die Pläne, die von einer Kommission des Innenministeriums unter der Leitung von Yaakov Ganot vorgelegt wurden. Das Innenministerium untersteht einem Minister, der nicht einmal mehr versucht, den Eindruck zu erwecken, er halte sich noch mit humanitären Überlegungen auf; dafür versteht er sich aber als Bewahrer des Judentums. Allerdings handelt es sich hier um ein ganz spezielle Form des Judentums: ultraorthodox, separatistisch und isoliert eine Form, mit der die meisten Juden in der Welt nichts anfangen können, der sich aber die Regierungen Israels nach und nach verschrieben haben.

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