Kein Kopftuch vor der Pubertät, aber Minarette ohne Höhenbegrenzung: Was bleibt nach drei Jahren Deutsche Islamkonferenz?
Am Anfang der Islamkonferenz wollten die einen Muslime die anderen nicht einmal reden lassen. Die Liberalen nicht die Verbandsoffiziellen – sie würden nur eine Minderheit der Gläubigen vertreten. Die Islamvertreter nicht ihre Kritiker – sie könnten nur für sich selbst sprechen. Nach einem Jahr des Streitens hatte man sich auf nicht mehr als ein paar Formelkompromisse geeinigt. Und in diesem März wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft München unter anderem gegen einen der Teilnehmer eines Unterausschusses der Konferenz ermittelt – wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung.
Es gab viele Momente, an denen die Deutsche Islamkonferenz zu scheitern drohte. Doch wenn nun das Plenum vorerst zum letzten Mal zusammenkommt, dann darf man das vielleicht interessanteste gesellschaftspolitische Projekt dieser Regierung als Erfolg bezeichnen. …weiterlesen auf Zeit