Die unterschätzten Vorteile einer Gesellschaft mit weniger Kindern
Die Rede von einer Überalterung unserer Gesellschaft ist, wie Otfried Höffe kürzlich geschrieben hat (NZZ 16. 7. 09), unbedacht und irreführend. Stattdessen wird bisweilen von einer «Unterjüngung» gesprochen. Doch auch diese Diagnose leidet unter einem demografiepolitischen Vorurteil. Gegenüber dem Kindersegen früherer Zeiten hat eine Wenig-Kinder-Gesellschaft nämlich, soziologisch gesehen, auch beträchtliche Vorteile.
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