Auf Fotografien sieht Peter Bogdanovich aus, als gehöre er in eine andere Zeit. Seine horngefasste Brille verdeckt einen Großteil seines schmalen Gesichts, um den Hals trägt er meistens ein Tuch, das er vorm Adamsapfel knotet, und er schaut aus diesen Bildern heraus, als hätte er alles schon gesehen. Und das nicht erst, seit er tatsächlich einer vergangenen Zeit angehört – einer Kinozeit, von der er in Gesprächen, Fernseh- und Filmdokumentationen und zahlreichen Büchern ausführlicher und unterhaltsamer berichtet als viele andere. „Who the Devil Made it“ aus dem Jahr 1997 (deutsch „Wer hat denn den gedreht“, 2000), eine Sammlung von Gesprächen mit Regisseuren wie Robert Aldrich, George Cukor, Allan Dawn, Frank Tashlin, Edgar G. Ulmer und Raoul Walsh, ragt heraus als eins der besten Bücher über Hollywood in seiner längst untergegangenen goldenen Ära überhaupt.