Von Christina Tilmann – Unter dem Titel “Anti-Humboldt” traf sich am Wochenende eine private Initiative von Kunsthistorikern, Künstlern und Ausstellungsmachern, um Fragen zu diskutieren, die sie bei den bisherigen Plänen zum Humboldt-Forum vermissen.
„Eine der besten Ausstellungen, die ich seit langem gesehen habe“, schwärmt Ausstellungskurator Jorge Luis Marzo aus Spanien. Andere sprechen schlicht nur von der „Zumutung im Alten Museum“. Man kann über die in der letzten Woche im Alten Museum eröffnete Werkstattschau zum künftigen Humboldt-Forum zumindest trefflich streiten.
Unter dem Titel „Anti-Humboldt“ traf sich am Wochenende eine private Initiative von Kunsthistorikern, Künstlern und Ausstellungsmachern mit dem etwas prätentiösen Namen „Alexandertechnik“, um Fragen zu diskutieren, die sie bei den bisherigen Plänen zum Humboldt-Forum vermissen. So stellt Kuratorin Annette Hoffmann eine Ausstellung vor, die sie für das Museum von Windhoek konzipierte und die nach einer Station in Kapstadt demnächst in Basel zu sehen sein wird – ein deutsches Museum, gar in Berlin, zeigte sich bislang nicht interessiert.
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