Die Verlage kämpfen gegen Google – weil sie ihre eigene Rolle im Internet noch nicht gefunden haben
Die deutschen Verleger haben Angst. Angst vor dem Diebstahl ihrer teuer produzierten Inhalte, Angst vor dem Internet und besonders vor Google. Hubert Burda fürchtet gar die “schleichende Enteignung” aller Journalisten und Verleger. Man könnte meinen, die Presse stehe kurz vor dem Abgrund. Was ist passiert? In den Augen der Verleger bedient sich Google ungeniert bei den Inhalten ihrer Zeitungen und Zeitschriften, ohne auch nur einen Cent dafür zu bezahlen. Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), Helmut Heinen, der auch an der Berliner Zeitung beteiligt ist, sagt: “Wir werden das nicht länger hinnehmen.”