Die klassischen Informationsanbieter wollen sich die Blogger-Kultur aneignen
Diverse traditionelle Medien haben begonnen, auf ihren Websites hauseigene oder freie Blogger zu beschäftigen. Diese sollen die klassischen Angebote bereichern. Davon ist jedoch wenig zu spüren.
Manche Lernprozesse verlaufen überraschend schnell. Hatte noch im letzten November die Sonntagszeitung der «FAZ» die Blogger-Szene als publizistische Müllhalde charakterisiert, so öffnete nur einen Monat später auf der Website derselben Zeitung ein ganzer Blog-Park: Heute zählt man dort 27 Blogs, in denen sowohl Redaktoren und Korrespondenten der «FAZ» als auch unabhängige Blogger ihre Netztagebücher über Gott und die Welt führen.
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