Seit den dreißiger Jahren fotografierte er Häuser der Moderne, von Richard Neutra und Frank Lloyd Wright etwa – viele machte er dadurch zu Ikonen der Architektur. Zum Tod des Fotografen Julius Shulman
“Shulman, endlich mal ein Foto von einem, der verstanden hat, was ich aussagen will!” Der begeisterte Ausruf Frank Lloyd Wrights galt einem, der in der Architekturfotografie alles erreicht hat. Jetzt starb der legendäre kalifornische Fotograf Julius Shulman im Alter von 98 Jahren.
Shulman begann in den dreißiger Jahren zu fotografieren, gefördert vor allem von Richard Neutra, dessen Werkverzeichnis Complete Works ausschließlich mit Shulman-Fotografien illustriert ist. Seit 1936 entstand dieses Mammutwerk, eine Bilderschau der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts, ein Gang durch die Dekaden, bei dem sich Shulman treu geblieben ist. Jede seiner Fotografien zeugt von formvollendeter Bildsprache. Shulman wusste genau, was gute Architekturfotografie bedeutet: die Kunst, den Gestaltungswillen des Architekten auf den Punkt zu bringen – eine fotografische Synthese zu schaffen.
“Shulman, endlich mal ein Foto von einem, der verstanden hat, was ich aussagen will!” Der begeisterte Ausruf Frank Lloyd Wrights galt einem, der in der Architekturfotografie alles erreicht hat. Jetzt starb der legendäre kalifornische Fotograf Julius Shulman im Alter von 98 Jahren.
Shulman begann in den dreißiger Jahren zu fotografieren, gefördert vor allem von Richard Neutra, dessen Werkverzeichnis Complete Works ausschließlich mit Shulman-Fotografien illustriert ist. Seit 1936 entstand dieses Mammutwerk, eine Bilderschau der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts, ein Gang durch die Dekaden, bei dem sich Shulman treu geblieben ist. Jede seiner Fotografien zeugt von formvollendeter Bildsprache. Shulman wusste genau, was gute Architekturfotografie bedeutet: die Kunst, den Gestaltungswillen des Architekten auf den Punkt zu bringen – eine fotografische Synthese zu schaffen.