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	<title>Feuilletonist &#187; Welt</title>
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		<title>Woodstock war ein Missverständnis &#8211; Von Michael Pilz</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/woodstock-war-ein-missverstandnis-von-michael-pilz/2009/08/06/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 09:52:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Von wegen Love and Peace: Bei dem legendären Musikfestival vor 40 Jahren zerfielen die Utopien des Pop Das Festival von Woodstock ging als liebevolle Schlammschlacht in die Weltgeschichte ein, als Manifestation der menschlichen Musik. Zu dem dreitägigen Konzert im August 1969 waren 400 000 Jugendliche auf einem Maisfeld beim kleinen Ort Bethel in der Nähe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1045"></span></p>
<p>Von wegen Love and Peace: Bei dem legendären Musikfestival vor 40 Jahren zerfielen die Utopien des Pop</p>
<p>Das Festival von Woodstock ging als liebevolle Schlammschlacht in die Weltgeschichte ein, als Manifestation der menschlichen Musik. Zu dem dreitägigen Konzert im August 1969 waren 400 000 Jugendliche auf einem Maisfeld beim kleinen Ort Bethel in der Nähe von Woodstock zusammengekommen, anderthalb Autostunden nördlich von New York City. Joan Baez sang schwanger &#8220;We Shall Overcome&#8221; und löste damit einen reinigenden Sommerregen aus.</p>
<p><a title="Woodstock war ein Missverständnis" href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4265744/Woodstock-war-ein-Missverstaendnis.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>&#8220;Deutsche Kunst und Clubmusik &#8211; das interessiert die New Yorker&#8221;</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/deutsche-kunst-und-clubmusik-das-interessiert-die-new-yorker/2009/08/04/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 09:04:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Literatur dagegen läuft gar nicht: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Stephan Wackwitz, der die Programme des Goethe-Instituts in Manhattan gestaltet DIE WELT: Sie erfinden gerade das Goethe-Institut in New York neu. Warum? Stephan Wackwitz: Aus der Not heraus. Wir haben ein Problem mit der Feuersicherheit in unserem Hauptgebäude an der Fifth Avenue. Das Gebäude entspricht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1019"></span>Literatur dagegen läuft gar nicht: Ein Gespräch mit dem Schriftsteller Stephan Wackwitz, der die Programme des Goethe-Instituts in Manhattan gestaltet</p>
<p>DIE WELT:</p>
<p>Sie erfinden gerade das Goethe-Institut in New York neu. Warum?</p>
<p>Stephan Wackwitz:</p>
<p>Aus der Not heraus. Wir haben ein Problem mit der Feuersicherheit in unserem Hauptgebäude an der Fifth Avenue.</p>
<p>Das Gebäude entspricht nicht den deutschen Vorschriften?</p>
<p><a title="Deutsche Kunst und Clubmusik - das interesiert die New Yorker" href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4252304/Deutsche-Kunst-und-Clubmusik-das-interessiert-die-New-Yorker.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>&#8220;Man schreibt immer. Wirklich immer&#8221; &#8211; Von Armgard Seegers</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/man-schreibt-immer-wirklich-immer-von-armgard-seegers/2009/08/03/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 08:30:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Schriftsteller Siegfried Lenz über gescheiterte Pläne, Selbstdisziplin und den größten Wunsch im Alter Die Welt: Sie haben fast alle bedeutenden Ehrungen erhalten, die man als Autor bekommen kann, aber auch ein paar eigenartige wie Ehren-Alster-Schleusenwärter in Hamburg oder Ehren-Konditor. Ziehen Sie solche Ehrungen an? Siegfried Lenz: Zur dänischen Konditor-Ehre bin ich gekommen, weil ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-998"></span>Der Schriftsteller Siegfried Lenz über gescheiterte Pläne, Selbstdisziplin und den größten Wunsch im Alter</p>
<p>Die Welt:</p>
<p>Sie haben fast alle bedeutenden Ehrungen erhalten, die man als Autor bekommen kann, aber auch ein paar eigenartige wie Ehren-Alster-Schleusenwärter in Hamburg oder Ehren-Konditor. Ziehen Sie solche Ehrungen an?</p>
<p>Siegfried Lenz:</p>
<p>Zur dänischen Konditor-Ehre bin ich gekommen, weil ich in einer Fernsehsendung einmal gefragt worden bin, ob ich eine Ehrung vermisse. Da habe ich geantwortet: Ja. Ich möchte gerne Ehren-Konditor der dänischen Konditoren-Gesellschaft werden.</p>
<p><a title="Interview mit Siegfried Lenz" href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4245427/Man-schreibt-immer-Wirklich-immer.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>Pons fordert den Duden online heraus &#8211; Von Lucas Wiegelmann</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/pons-fordert-den-duden-online-heraus-von-lucas-wiegelmann/2009/07/28/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 09:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Kampf um die deutsche Rechtschreibung geht in eine neue Runde: Die Wörterbuch-Marke Pons aus dem Stuttgarter Klett-Verlag fordert den Marktführer nun heraus, nur gut eine Woche nach Erscheinen der 25. Duden-Auflage: Mit einem neuen Internet-Angebot. Beim Duden gibt man sich noch gelassen. Es tobt ein Kampf um die Vorherrschaft über die deutsche Hochsprache, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-945"></span></p>
<p>Der Kampf um die deutsche Rechtschreibung geht in eine neue Runde: Die Wörterbuch-Marke Pons aus dem Stuttgarter Klett-Verlag fordert den Marktführer nun heraus, nur gut eine Woche nach Erscheinen der 25. Duden-Auflage: Mit einem neuen Internet-Angebot. Beim Duden gibt man sich noch gelassen.</p>
<p>Es tobt ein Kampf um die Vorherrschaft über die deutsche Hochsprache, und zwar ausgerechnet zwischen Baden und Schwaben. Die Hauptstadt der korrekten Sprache ist bisher das badische Mannheim. Dort sitzt das Bibliographische Institut, das den Duden herausgibt. Die Wörterbuch-Marke Pons aus dem Stuttgarter Klett-Verlag fordert den Marktführer nun heraus, nur gut eine Woche nach Erscheinen der 25. Duden-Auflage: Mit einem neuen Internet-Angebot.</p>
<p><a title="Pons fordert Duden heraus" href="http://www.welt.de/kultur/article4207490/Pons-fordert-den-Duden-online-heraus.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>Wildnis &#8211; für Kinder geschlossen &#8211; Von Michael Chabon</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/wildnis-fur-kinder-geschlossen-von-michael-chabon/2009/07/25/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 17:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der schönen, neuen Sicherheitsgesellschaft ist kein Platz mehr für Abenteuer. Und auch kein Platz mehr für Literatur, befürchtet Michael Chabon Als ich aufwuchs, grenzte unser Haus an den Wald, ein dünnes Zwei-Hektar-Überbleibsel einer einst mächtigen Wildnis. Das war in einer Stadt in Maryland, deren aufgeklärte Planer für ein paar solcher bleibender Streifen Grün gesorgt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-909"></span></p>
<p>In der schönen, neuen Sicherheitsgesellschaft ist kein Platz mehr für Abenteuer. Und auch kein Platz mehr für Literatur, befürchtet Michael Chabon</p>
<p>Als ich aufwuchs, grenzte unser Haus an den Wald, ein dünnes Zwei-Hektar-Überbleibsel einer einst mächtigen Wildnis. Das war in einer Stadt in Maryland, deren aufgeklärte Planer für ein paar solcher bleibender Streifen Grün gesorgt hatten. Sie waren denkbar zahm, unsere Wälder, und doch füllten sie sich des Nachts noch immer mit unermesslichen Schatten. Im Winter waren sie tief verschneit und schienen all die gewöhnlichen Geräusche deines Körpers und deiner Welt zu schlucken. In diesen Wäldern konnten immer noch schaurige Dinge geschehen. Sie waren der Ort, wohin sich die bösen Buben flüchteten, nachdem sie an Halloween deine Fenster mit Eiern beschmissen und deine Kürbisse zermatscht in der Einfahrt hatten liegen lassen. Indianer gab es in diesen Wäldern keine, aber es hatte sie dort gegeben. Wir hörten in der Schule von ihnen. Patuxent-Indianer, hatte man sie genannt. Schnell, zielsicher, still wie Wild. Verschwunden bis auf ihre wunderbaren Ortsnamen: Patapsco, Wicomico, Patuxent.</p>
<p><a title="Wildnis - für Kinder geschlossen" href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article4189309/Wildnis-fuer-Kinder-geschlossen.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>Die Uhr der Apokalypse tickt &#8211; Von Benny Morris</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/die-uhr-der-apokalypse-tickt-von-benny-morris/2009/07/25/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 16:58:35 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Barack Obama sucht nach Lösungen für den Nahen Osten. Macht er am Ende nur alles schlimmer? Teherans Atompolitik ist kristallklar, trotz der verbalen Nebelkerzen, die die Naiven und geistig Armen verwirren sollen: Der Oberste Geistliche Chamenei und sein derzeitiger Vikar, Präsident Ahmadinedschad, treiben ihr Projekt, so schnell wie möglich in den Besitz von Atomwaffen zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-906"></span></p>
<p>Barack Obama sucht nach Lösungen für den Nahen Osten. Macht er am Ende nur alles schlimmer?</p>
<p>Teherans Atompolitik ist kristallklar, trotz der verbalen Nebelkerzen, die die Naiven und geistig Armen verwirren sollen: Der Oberste Geistliche Chamenei und sein derzeitiger Vikar, Präsident Ahmadinedschad, treiben ihr Projekt, so schnell wie möglich in den Besitz von Atomwaffen zu kommen, resolut voran. Dabei handele es sich um eine innere Angelegenheit des Iran und Teheran werde keine internationale Einmischung dulden, haben die beiden den Westen wiederholt gewarnt. Die iranische Diplomatie wiederum wurde mit der Aufgabe betraut, die internationale Gemeinschaft (Russland, die USA, China und die Europäer) zu spalten und gegeneinander auszuspielen, um genug Zeit und Spielraum zu gewinnen, die Ziellinie rechtzeitig zu erreichen. Amerikas Bemühungen, mit Verhandlungen auch nur zu beginnen, werden nun schon seit sechs Monaten torpediert. Wann es zu Gesprächen kommt, steht in den Sternen.</p>
<p><a title="Die Uhr der Apokalypse tickt" href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/literatur/article4189331/Die-Uhr-der-Apokalypse-tickt.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aus allen Ritzen fällt der Silbenschnee &#8211; Von Thomas Wegmann</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/aus-allen-ritzen-fallt-der-silbenschnee-von-thomas-wegmann/2009/07/22/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 12:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Wissen lebt in seiner Zeit: Das Grimm’sche Wörterbuch findet seine Fortsetzung im Internet Der Zeitpunkt hätte kaum delikater sein können: Während man sich letzte Woche in Frankfurt über Autorschaft und Urheberrecht in Zeiten von Google Books und Open Access sorgte (vgl. Tagesspiegel vom 17.7.), meldete die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, dass die Neubearbeitung von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Wissen lebt in seiner Zeit: Das Grimm’sche Wörterbuch findet seine Fortsetzung im Internet<span id="more-882"></span></p>
<p>Der Zeitpunkt hätte kaum delikater sein können: Während man sich letzte Woche in Frankfurt über Autorschaft und Urheberrecht in Zeiten von Google Books und Open Access sorgte (vgl. Tagesspiegel vom 17.7.), meldete die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, dass die Neubearbeitung von Grimms Wörterbuch 2012 ende und danach im Internet fortgesetzt werde.</p>
<p>Mit anderen Worten: Eines der renommiertesten Bücher deutscher Sprache hört auf, Buch zu sein, und wird zu einem digitalen Datensatz, der nur auf der Benutzeroberfläche als Alphabetschrift erscheint. Damit geht das Deutsche Wörterbuch (DWB) den Weg so manchen Nachschlagewerks, das aus Zeit-, Kosten- und Konkurrenzgründen die Gutenberg-Galaxis verlässt, um nunmehr online verfügbar zu sein. Dort ist das DWB indes längst angekommen – zumindest in der 1960 fertiggestellten Erstausgabe: eine einzige Internetadresse (www.dwb.uni-trier.de) für 32 raumgreifende Bände. Die Geschichte des DWB dürfte damit noch nicht am Ende sein.</p>
<p><a title="Aus allen Ritzen fällt der Silbenschnee" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/art772,2853441" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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		</item>
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		<title>Nobelpreisträger, Tarnname &#8220;Argo&#8221; &#8211; Von Hannes Stein</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/nobelpreistrager-tarnname-argo-von-hannes-stein/2009/07/22/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 12:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zwei Historiker enthüllen: Hemingway war nicht der einzige Amerikaner mit Kontakten zum KGB Auch Hemingway also. Der Deckname, unter dem der Schriftsteller Ernest Hemingway &#8211; Träger des Literaturnobelpreises und weltberühmter Freund des Stierkampfes &#8211; vom KGB geführt wurde, lautete &#8220;Argo&#8221;. In der KGB-Akte über diesen ganz speziellen Informellen Mitarbeiter steht Folgendes: &#8220;Bevor er nach China [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Historiker enthüllen: Hemingway war nicht der einzige Amerikaner mit Kontakten zum KGB<span id="more-880"></span></p>
<p>Auch Hemingway also. Der Deckname, unter dem der Schriftsteller Ernest Hemingway &#8211; Träger des Literaturnobelpreises und weltberühmter Freund des Stierkampfes &#8211; vom KGB geführt wurde, lautete &#8220;Argo&#8221;. In der KGB-Akte über diesen ganz speziellen Informellen Mitarbeiter steht Folgendes: &#8220;Bevor er nach China reiste, wurde ,Argo&#8217; auf ideologischer Grundlage durch ,Geräusch&#8217; für unsere Arbeit rekrutiert. Kontakt mit ,Argo&#8217; wurde in China nicht hergestellt. Im Sept. 1943, als ,Argo&#8217; in Havanna war, wo er eine Villa besaß, kontaktierte ihn unser Arbeiter, und vor seiner Abreise nach Europa traf er ihn nur zwei Mal. Im Juni 1943 wurde die Verbindung mit ,Argo&#8217; in London wieder erneuert. Er war als am. Korrespondent für das Magazin ,Collier&#8217; mit den alliierten Kampfverbänden dort hingegangen. Die Verbindung wurde bald unterbrochen, w. ,Argo&#8217; nach Frankreich abreiste. Als ,Argo&#8217; aus Frankreich nach Havannah zurückkehrte, trafen wir ihn ein Mal. Wir konnten mit ,Argo&#8217; keine Verbindung aufrechterhalten, weil unser Arbeiter schon bald aus dem Land abberufen wurde. Seither hat es keine Versuche gegeben, Verbindung mit ,Argo&#8217; aufzunehmen.&#8221;</p>
<p><a title="Nobelpreisträger, Tarnname &quot;Argo&quot;" href="http://www.welt.de/die-welt/article4165750/Nobelpreistraeger-Tarnname-Argo.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Vor dem Lachen ist jeder Mensch gleich &#8211; Von Johnny Erling</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/vor-dem-lachen-ist-jeder-mensch-gleich-von-johnny-erling/2009/07/22/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 12:07:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Kabarett]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit politischem Kabarett wurde Zhou Libo in Shanghai zum gefeierten Star. Internet und Mittelschicht machen es möglich Der Turnschuhwurf des deutschen Studenten Martin J., der im Februar in Cambridge mit seiner Attacke auf Chinas Ministerpräsidenten Wen Jiabao Schlagzeilen machte, wird derzeit im Majestic-Theater (Meiqi) in Shanghai nachgespielt. Chinas neuer Bühnenstar Zhou Libo parodiert dort die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit politischem Kabarett wurde Zhou Libo in Shanghai zum gefeierten Star. Internet und Mittelschicht machen es möglich<span id="more-878"></span></p>
<p>Der Turnschuhwurf des deutschen Studenten Martin J., der im Februar in Cambridge mit seiner Attacke auf Chinas Ministerpräsidenten Wen Jiabao Schlagzeilen machte, wird derzeit im Majestic-Theater (Meiqi) in Shanghai nachgespielt. Chinas neuer Bühnenstar Zhou Libo parodiert dort die Szene aus Sicht des betroffenen Premiers.</p>
<p>Zhou Libos Kabarett-Programme &#8220;30 glorreiche Jahre&#8221;, oder &#8220;Groß-Shanghai&#8221; sind im 1941 erbauten City-Theater ausverkauft, obwohl das Theater1328 Plätze hat und Preise zwischen zehn und 40 Euro verlangt. &#8220;Bestellungen nehmen wir erst ab Januar wieder an&#8221;, sagt eine Angestellte im Vorverkauf. Shanghais Publikum kann nicht genug von Zhou kriegen, gerade, weil er ihre Weltstadt auf den Arm nimmt. Schließlich sei sie topp, etwa beim Lösen von Nahverkehrsproblemen, sagt er. &#8220;Dank dem Transrapid, für den Shanghai eine Milliarde Euro bezahlt hat, können wir jetzt 30 Kilometer weit fahren.&#8221;</p>
<p><a title="Vor dem Lachen ist jeder Mensch gleich" href="http://www.welt.de/die-welt/article4165746/Vor-dem-Lachen-ist-jeder-Mensch-gleich.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		</item>
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		<title>Der Meister des Zweifelns &#8211; Von  Von Wolf Lepenies</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/der-meister-des-zweifelns-von-von-wolf-lepenies/2009/07/20/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:14:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Die unaufhebbare Spannung von Glaube und Vernunft prägte Leben und Werk von Leszek Kolakowski, der am Freitag starb Der Triumph der mittel- und osteuropäischen Protestbewegungen erreichte 1989 mit dem Fall der Berliner Mauer seinen Höhepunkt. Ihm ging ein langer, immer wieder von Rückschlägen unterbrochener Kampf gegen die Ideologie des Staatssozialismus voraus. Helden der siebziger und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die unaufhebbare Spannung von Glaube und Vernunft prägte Leben und Werk von Leszek Kolakowski, der am Freitag starb<span id="more-608"></span></p>
<p>Der Triumph der mittel- und osteuropäischen Protestbewegungen erreichte 1989 mit dem Fall der Berliner Mauer seinen Höhepunkt. Ihm ging ein langer, immer wieder von Rückschlägen unterbrochener Kampf gegen die Ideologie des Staatssozialismus voraus. Helden der siebziger und achtziger Jahre wie Lech Walesa in Polen und Vaclav Havel in der Tschechoslowakei kämpften gegen eine bereits morsch gewordene Weltanschauung, gegen einen Marxismus-Leninismus, der längst als Marxismus-Senilismus verspottet wurde. Zur Entlegitimierung dieser Ideologie hat niemand mehr beigetragen als Leszek Kolakowski.</p>
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<p>Kolakowski wurde 1927 in Radom in der Nähe von Warschau geboren. Während der deutschen Besetzung Polens ermordete die Gestapo seinen Vater. Die Abscheu vor dem Nationalsozialismus erklärt, warum Kolakowski, der Philosophie und Theologie studiert hatte, zum orthodoxen Kommunisten werden konnte. Schon Mitte der fünfziger Jahre aber wurde der junge Dozent an der Universität Warschau zu einem Wegbereiter des &#8220;Polnischen Oktober&#8221;. 1966 wurde er aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen und verlor danach auch seinen philosophischen Lehrstuhl. Bedeutende Universitäten in Europa und den USA umwarben ihn. Als Jürgen Habermas seine Berufung an die Universität Frankfurt ins Spiel brachte, lehnte Kolakowski ab. Bei dieser Gelegenheit erfuhr er, der Autor des ironischen Pamphlets &#8220;Was ist Sozialismus?&#8221;, dass der linke Dogmatismus im Westen lebendig geblieben war. Um sein Kommen zu verhindern, hatte die Fachschaft des Philosophischen Seminars dem damals in Berkeley lehrenden Philosophen eine Misstrauenserklärung übermittelt und ihn damit zur akademischen <em>persona non grata </em>erklärt.</p>
<p><a title="Der Meister des Zweifelns" href="http://www.welt.de/die-welt/article4152118/Der-Meister-des-Zweifelns.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>Wer den Weg zum Leser ebnet &#8211; Von Ilja Braun</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 08:44:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Zeitungsverleger fordern ein eigenes Leistungsschutzrecht, um wirksamer gegen Piraterie vorgehen zu können. Wäre das auch etwas für Buchverlage? Was hat das Bücher-Scannen für die Google Buchsuche mit elektronischen Pressespiegeln und Nachrichtendiensten im Internet gemein? Über beide ärgern sich Autoren und Verleger, die mit der Vermarktung geistigen Eigentums ihr Geld verdienen. Unerlaubtes Kopieren und Piraterie seien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeitungsverleger fordern ein eigenes Leistungsschutzrecht, um wirksamer gegen Piraterie vorgehen zu können. Wäre das auch etwas für Buchverlage?<span id="more-553"></span></p>
<p>Was hat das Bücher-Scannen für die Google Buchsuche mit elektronischen Pressespiegeln und Nachrichtendiensten im Internet gemein? Über beide ärgern sich Autoren und Verleger, die mit der Vermarktung geistigen Eigentums ihr Geld verdienen. Unerlaubtes Kopieren und Piraterie seien im Zeitalter der technischen Reproduzierbarkeit so gut wie nicht mehr zu verhindern, lautet die Klage, weil die Rechtsverfolgung solcher Verstöße aufwändig und ineffektiv sei.</p>
<p>Noch schwieriger wird es, wenn die Verlage über die entsprechenden Urheberrechte gar nicht verfügen, weil die Autoren sie ihnen nicht abgetreten haben. Die Zeitungsverleger sind deshalb nun zum Gegenangriff übergegangen: Sie fordern vom Gesetzgeber ein eigenes Leistungsschutzrecht für ihre Produkte. Eine Art kleines Urheberrecht also, das gedruckte Artikel und Beiträge auch unabhängig vom Urheberrecht der Autoren schützen würde.</p>
<p><a title="Wer den Weg zum Leser ebnet" href="http://www.welt.de/die-welt/article4135872/Wer-den-Weg-zum-Leser-ebnet.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>&#8220;Halten Sie mich für einen Anarchisten?&#8221; &#8211; Von Johanna Schmeller</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:16:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[25 Jahre nach seinem Tod ist der französische Philosoph Michel Foucault so präsent, wie er es im Leben gewesen war &#8220;Ich war sehr krank&#8221;, eröffnete Paul Michel Foucault im Februar 1984 seinen letzten Vorlesungszyklus, den er nicht wie gewohnt zum neuen Jahr beginnen konnte. Ende März beendet er ihn mit den Worten: &#8220;Es ist zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>25 Jahre nach seinem Tod ist der französische Philosoph Michel Foucault so präsent, wie er es im Leben gewesen war<span id="more-540"></span></p>
<p>&#8220;Ich war sehr krank&#8221;, eröffnete Paul Michel Foucault im Februar 1984 seinen letzten Vorlesungszyklus, den er nicht wie gewohnt zum neuen Jahr beginnen konnte. Ende März beendet er ihn mit den Worten: &#8220;Es ist zu spät.&#8221; Sein übliches Pensum von 26 Vorlesungsstunden sollte er in diesem Jahr nicht einlösen. In der Pariser Bibliothèque du Saulchoir schrieb er noch den dritten und vierten Band seiner auf sechs Volumen ausgelegten &#8220;Geschichte der Sexualität&#8221; nieder. 15 Jahre lang war er immer wieder in die Rue de la Glacière gekommen, wo er Hunderte von Fotokopien machte und sich von anderen Forschern durch seinen angespannten, überernsten Gesichtsausdruck unterschied. Seit dem Ausbruch seiner &#8211; damals noch weitgehend unbekannten &#8211; Aids-Krankheit beschleunigte er seine Schritte, arbeitete wie ein Fliehender bis zur völligen Erschöpfung. Sein letztes Werk konnte er dennoch nicht mehr vollenden.</p>
<p>Heute sind nur wenige Philosophen ähnlich präsent in internationalen Publikationen. Foucaults Konzepte werden zur Erklärung von Biopolitik genauso überdehnt wie zur Erläuterung von auswärtigen Angelegenheiten. Foucault wird in den USA gelesen und in China. Sein Verbot, posthum Texte zu veröffentlichen, wurde umgangen, indem man Mitschriften sei-ner Studenten herausgab. Bis 2011 sollen so weitere Vorlesungstexte folgen.</p>
<p><a title="Foucault" href="http://www.welt.de/die-welt/article3993599/Halten-Sie-mich-fuer-einen-Anarchisten.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>Reihenweise Hass &#8211; Von Krisztina Koenen</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei der Europawahl kam Ungarns rechtsgerichtete Partei Jobbik auf 15 Prozent der Stimmen. Jobbik hetzt gegen Roma, Juden und Amerikaner. Dabei ist die wirtschaftliche Situation des Landes besser denn je In einer Würdigung der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher schrieb ihr ehemaliger Schatzkanzler Nigel Lawson, Demokratie werde häufig überbewertet. Die lange britische Geschichte des Parlamentarismus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Europawahl kam Ungarns rechtsgerichtete Partei Jobbik auf 15 Prozent der Stimmen. Jobbik hetzt gegen Roma, Juden und Amerikaner. Dabei ist die wirtschaftliche Situation des Landes besser denn je<span id="more-538"></span></p>
<p>In einer Würdigung der früheren britischen Premierministerin Margaret Thatcher schrieb ihr ehemaliger Schatzkanzler Nigel Lawson, Demokratie werde häufig überbewertet. Die lange britische Geschichte des Parlamentarismus habe ihn gelehrt, so Lawson, dass Wahlen wenig wert seien ohne Freiheit, die Herrschaft des Rechts und Institutionen, die ihren Namen verdienten. Diese Worte könnten die Kurzfassung einer Analyse der ungarischen Wahlergebnisse zum Europäischen Parlament sein, die durch die großen Gewinne der rechtsextremen Partei Jobbik mit fast 15 Prozent der Stimmen international Aufsehen erregt haben. Jobbik (das Wort bedeutet &#8220;die Besseren&#8221; und &#8220;die Rechten&#8221; zugleich) ist die Gründerin der inzwischen europaweit berüchtigten paramilitärischen Organisation Ungarische Garde, deren Aufmärsche die ungarischen Roma in den vergangenen zwei Jahren in Angst und Schrecken versetzt haben.</p>
<p>Diese Wahl hatte noch andere bemerkenswerte Ergebnisse gebracht: Die rechte Volkspartei Fidesz errang die absolute Mehrheit (mit 56,37 Prozent), die Sozialisten (MSZP) des vor Kurzem zurückgetretenen Ministerpräsidenten Gyurcsány bekamen mit 17,37 Prozent kaum mehr Stimmen als die Rechtsradikalen, und die ehemalige Bürgerrechtspartei der demokratischen Opposition, SZDSZ, versank mit etwas über zwei Prozent in der Bedeutungslosigkeit.</p>
<p><a title="Reihenweise Hass" href="http://www.welt.de/die-welt/article3993524/Reihenweise-Hass.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>Strom für alle aus dem Süden &#8211; Von Ulrich Baron</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 08:55:36 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Solar-Vision Desertec hat einen Vorläufer: Für das Projekt &#8220;Atlantropa&#8221; sollte das Mittelmeer abgesenkt werden Strom aus der Wüste, solange die Sonne scheint! Mit den vollmundigen Versprechungen und räumlichen wie zeitlichen Dimensionen erinnert das Desertec-Projekt an die großen Ingenieurleistungen des 19. und 20. Jahrhunderts: An den Brückenschlag zwischen Ost- und Westküste der USA durch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Solar-Vision Desertec hat einen Vorläufer: Für das Projekt &#8220;Atlantropa&#8221; sollte das Mittelmeer abgesenkt werden<span id="more-492"></span></p>
<p>Strom aus der Wüste, solange die Sonne scheint! Mit den vollmundigen Versprechungen und räumlichen wie zeitlichen Dimensionen erinnert das Desertec-Projekt an die großen Ingenieurleistungen des 19. und 20. Jahrhunderts: An den Brückenschlag zwischen Ost- und Westküste der USA durch die Eisenbahn, an den Suez- und den Panama-Kanal, den Assuan-Staudamm und die Tore, mit denen die Niederländer das Meer verschlossen. Zugleich erscheint es noch seltsam abstrakt, durch Quadrate verkörpert, die auf der Karte Nordafrikas Flächen demonstrieren, auf denen Solarstromkraftwerke den Energiebedarf eines Landes, eines Kontinents oder der Welt decken könnten.</p>
<p>Konkreter war da das &#8220;Atlantropa&#8221;-Projekt, das der deutsche Architekt Herman Sörgel (1885-1952) seit den Zwanzigerjahren betrieb. Mit riesigen Staudämmen durch die Straße von Gibraltar und die Dardanellen wollte er wiederholen, was die Natur seiner Meinung nach schon einmal vollbracht hatte: Die Verwandlung des Mittelmeers in ein echtes Binnenmeer. Damit wäre ein Prozess in Gang gesetzt worden, bei dem &#8211; wie bei Desertec &#8211; die Sonne die Hauptarbeit geleistet hätte.</p>
<p><a title="Strom für alle aus dem Süden" href="http://www.welt.de/die-welt/article4122508/Strom-fuer-alle-aus-dem-Sueden.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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		<title>Das Erbe der Druiden &#8211; Von Matthias Heine</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 08:55:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Erbe]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur großen Kelten-Schau in Bern: Über die Bedeutung der alten Weisen &#8211; und warum sie in der Esoterik-Szene so beliebt sind Die gute Nachricht für alle Fans der Druiden ist: Sie haben wohl tatsächlich Misteln geschnitten,um daraus Tränke zuzubereiten. Aber die „Sichel“, die sie dafür benutzten, war wohl eher ein Messer oder eine Hippe, und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zur großen Kelten-Schau in Bern: Über die Bedeutung der alten Weisen &#8211; und warum sie in der Esoterik-Szene so beliebt sind<span id="more-471"></span></p>
<p>Die gute Nachricht für alle Fans der Druiden ist: Sie haben wohl tatsächlich Misteln geschnitten,um daraus Tränke zuzubereiten. Aber die „Sichel“, die sie dafür benutzten, war wohl eher ein Messer oder eine Hippe, und aus Gold war sie natürlich auch nicht, sondern bestenfalls aus vergoldeter Bronze &#8211; denn Gold ist viel zu weich.</p>
<p>Aber die Legende über diesen Ritus, den vom „Asterix“-Leser bis hin zum neoheidnischen Priester jeder kennt, ist noch die harmloseste Verzerrung. Denn mit den Nachrichten über die Männer, die bei den vorchristlichen Galliern vermutlich die Rolle berufsmäßiger Naturweiser und Volkserzieher ausübten, verhält es sich wie mit den meisten Überlieferungen aus der Antike: Das wenige, was wir wissen, stammt von Männern, die die Kultur und die Sprache fremder Barbarenvölker nicht verstanden und die bloß Jahrzehnte oder Jahrhunderte nach dem eigentlichen Geschehen umformulierten, was andere vor ihnen geschrieben hatten. Dennoch ist die Faszination für Druiden so anhaltend, dass jetzt gleich zwei neue Bücher wieder einmal versuchen, die Wahrheit hinter dem Mythos zu entdecken: Das eine stammt vom deutschen Keltenforscher Bernhard Maier, das andere von dem französischen, vor allem mit Ausgrabungen gallischer Altertümer beschäftigten Archäologen Jean-Louis Brunaux.</p>
<p><a title="Das Erbe der Druiden" href="http://www.welt.de/die-welt/article4115858/Das-Erbe-der-Druiden.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Welt</a></p>
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