Jedes Wissen lebt in seiner Zeit: Das Grimm’sche Wörterbuch findet seine Fortsetzung im Internet
Zwei Historiker enthüllen: Hemingway war nicht der einzige Amerikaner mit Kontakten zum KGB
Mit politischem Kabarett wurde Zhou Libo in Shanghai zum gefeierten Star. Internet und Mittelschicht machen es möglich
Die unaufhebbare Spannung von Glaube und Vernunft prägte Leben und Werk von Leszek Kolakowski, der am Freitag starb
Zeitungsverleger fordern ein eigenes Leistungsschutzrecht, um wirksamer gegen Piraterie vorgehen zu können. Wäre das auch etwas für Buchverlage?
25 Jahre nach seinem Tod ist der französische Philosoph Michel Foucault so präsent, wie er es im Leben gewesen war
Bei der Europawahl kam Ungarns rechtsgerichtete Partei Jobbik auf 15 Prozent der Stimmen. Jobbik hetzt gegen Roma, Juden und Amerikaner. Dabei ist die wirtschaftliche Situation des Landes besser denn je
Die Solar-Vision Desertec hat einen Vorläufer: Für das Projekt “Atlantropa” sollte das Mittelmeer abgesenkt werden
Zur großen Kelten-Schau in Bern: Über die Bedeutung der alten Weisen – und warum sie in der Esoterik-Szene so beliebt sind
Von Wolf Lepenies – Nicht nur die Kolonialmächte handelten mit Menschen, auch die Afrikaner versklavten ihre Landsleute. Selbstkritik über diese eigene historische Schuld ist der erste Schritt zu wahrem Selbstbewusstsein
Von Ulf Poschardt – Er ist einer der bedeutendsten Denker Deutschlands und einer der wenigen Philosophen, die über ein nahezu universelles Wissen verfügen. Ein Gespräch mit Peter Sloterdijk über die Affäre Kurras, das Steuerrecht und die Frage, warum jeder dringend sein Leben ändern sollte.
Von Daniel Eckert Und Holger Zschäpitz – Heike Faller ließ 10 000 Euro für sich arbeiten und sah zu, wie sie zu einer “Närrin des Zufalls” wurde. In einem Buch erzählt sie ihre Geschichte
Je trauriger die Musik, desto glücklicher der Mensch: Ein kollektiver emotionaler Ausbruch steht den Finnen, wenn bis zu 150.000 melancholisch bis heitere Besucher beim Tango-Festival auf der Straße tanzen und an die Wurzeln ihrer Nationalmusik erinnern. Herrlich abgedreht – es gibt sogar Tango-Sheriffs.
Schiitische Geistliche gehen auf Distanz zum iranischen Regime. Ihre Stimme hat Gewicht in der Bevölkerung
Täuschend echt: Neue Programme bringen dem Computer sogar das Improvisieren bei
Die Finanzkrise verschont auch die Musik nicht. Die amerikanischen Klassikinstitutionen gehen bankrott, die Opern sind ruiniert. Sparmaßnahmen sind angesagt. Gespielt wird nur noch das Notwendige. Das Nette muss warten. Manche sehen dennoch einen Silberstreif am Horizont.
Seit fast einem Jahrhundert macht Tarzan nicht nur den afrikanischen Dschungel, sondern auch die Popkultur unsicher. Comics, Filme, Musicals – und jetzt gibt es auch noch ein Museum für den Helden. Das Pariser Musée du quai Branly geht dem Mythos “Tarzan” auf den Grund, vergibt dabei allerdings viele Chancen.
Zu Grabe getragen wurde er schon oft, aber diesmal trifft es den Jazz wirklich hart: Wegen der Finanzkrise werden Festivals abgesagt, Fachmagazine eingestellt und Musiker vergrault. Gibt es jetzt überhaupt noch Hoffnung? Ja. Weil keine Musikrichtung hartnäckiger am Leben hängt.
25 Jahre nach seinem Tod ist der französische Philosoph Michel Foucault so präsent, wie er es im Leben gewesen war
Bei der Europawahl kam Ungarns rechtsgerichtete Partei Jobbik auf 15 Prozent der Stimmen. Jobbik hetzt gegen Roma, Juden und Amerikaner. Dabei ist die wirtschaftliche Situation des Landes besser denn je