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	<title>Feuilletonist &#187; Tagesspiegel</title>
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		<title>Peter Zadek ist tot</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 11:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der bedeutendsten und einflussreichsten Regisseure des deutschsprachigen Theaters der Nachkriegszeit ist tot. Der große deutsche Theatermacher Peter Zadek starb in der Nacht zum Donnerstag in Hamburg im Alter von 83 Jahren nach langer schwerer Krankheit. &#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-976"></span></p>
<p>Einer der bedeutendsten und einflussreichsten Regisseure des deutschsprachigen Theaters der Nachkriegszeit ist tot. Der große deutsche Theatermacher Peter Zadek starb in der Nacht zum Donnerstag in Hamburg im Alter von 83 Jahren nach langer schwerer Krankheit.</p>
<p><a title="Peter Zadek ist tot" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/buehne/Peter-Zadek-Theater;art19533,2860425" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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		<title>„Links ist nicht Linkspartei“</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 08:56:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Die neue „taz“-Chefredakteurin Ines Pohl über scharfe Profile, verlässlichen Ärger und die Nähe zur „Bild“ Sie wechseln an die Spitze einer Zeitung, die als nicht einfach zu führen gilt, verdienen aber um die Hälfte weniger als zuvor. Warum tun Sie sich das an? Es ist ein Gutteil meines früheren Gehalts, auf den ich verzichte. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue „taz“-Chefredakteurin Ines Pohl über scharfe Profile, verlässlichen Ärger und die Nähe zur „Bild“<span id="more-567"></span></p>
<p><strong><em>Sie wechseln an die Spitze einer Zeitung, die als nicht einfach zu führen gilt, verdienen aber um die Hälfte weniger als zuvor. Warum tun Sie sich das an?</em></strong><em></em></p>
<p><em></em>Es ist ein Gutteil meines früheren Gehalts, auf den ich verzichte. Aber das ist es mir wert, denn die „taz“ fasziniert mich, seitdem ich Zeitung lese. Sie hat mich journalistisch geprägt.<br />
<em><strong><br />
Vor zwei Jahren hatten Sie die Möglichkeit, zur „taz“ als Ressortleiterin Politik zu wechseln, haben aber angeblich aufgrund des zu niedrigen Gehalts abgelehnt und sind bei der „HNA“ geblieben. </strong></em></p>
<p>Das Gehalt war nur ein Argument von vielen. Mich hat damals auch das Angebot, Hauptstadtkorrespondentin zu sein für einen Pool mit 1,1 Millionen Auflage täglich, journalistisch gereizt. Jetzt freue ich mich auf die Möglichkeiten, unabhängig gestalten zu können und wieder eng in einem Team zu arbeiten.<br />
<em><strong><br />
Sie werden das Team leiten. Was für eine Chefin wollen Sie sein? </strong></em></p>
<p><a title="taz: Links ist nicht Linkspartei" href="http://www.tagesspiegel.de/medien-news/Ines-Pohl-taz-Feminijsmus-Bild-Zeitung;art15532,2849625" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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		<title>Gigabytes statt Gutenberg</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 08:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Caroline Fetscher &#8211; Heute heißen unsere Nachschlagewerke Google und Wikipedia, selbst der gute alte Brockhaus ist längst online gegangen. Schöne neue Wissenswelt: Wie das Internet den Prozess der Erkenntnis verändert. Früher pilgerten wir zu Bibliotheken und Archiven, den Lagerstätten für Wissenswertes. In Sälen und Hallen, still wie Kirchen, raschelten die Seiten, es roch nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Caroline Fetscher &#8211; Heute heißen unsere Nachschlagewerke Google und Wikipedia, selbst der gute alte Brockhaus ist längst online gegangen. Schöne neue Wissenswelt: Wie das Internet den Prozess der Erkenntnis verändert.<span id="more-469"></span></p>
<p>Früher pilgerten wir zu Bibliotheken und Archiven, den Lagerstätten für Wissenswertes. In Sälen und Hallen, still wie Kirchen, raschelten die Seiten, es roch nach Papier, man beugte sich über gebundene Konvolute oder lose Dokumente und kramte in alphabetisch sortierten Zettelkästen, sogenannten Katalogen. Seit Gutenberg den Druck der Lettern erfand, gibt es Bücher, und je mehr es gab, desto häufiger wurden sie gesammelt und sortiert.</p>
<p>Heute heißen unsere Nachschlagewerke Google und Wikipedia, selbst der gute alte Brockhaus ist längst online gegangen. Vollends vorbei ist die Ära der traditionellen Informationshäfen aber dennoch nicht und wird es vermutlich nie ganz sein. Doch der Zugriff auf unermesslich große Datenmengen im weltweiten, digitalen Datennetz beeinflusst das Verhalten von Lernenden und Forschenden mehr als jede andere technische Umwälzung. Uralte Dokumente oder neueste Forschungsergebnisse schweben nach wenigen Klicks auf die Bildschirme in Arbeitszimmern, Labors und Instituten an jedem erdenklichen Winkel der Welt.</p>
<p><a title="Gigabytes statt Gutenberg" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Internet;art772,2846941" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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		<title>Fragen, die keiner stellt</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 08:48:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Humboldt-Forum]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Christina Tilmann &#8211; Unter dem Titel &#8220;Anti-Humboldt&#8221; traf sich am Wochenende eine private Initiative von Kunsthistorikern, Künstlern und Ausstellungsmachern, um Fragen zu diskutieren, die sie bei den bisherigen Plänen zum Humboldt-Forum vermissen. „Eine der besten Ausstellungen, die ich seit langem gesehen habe“, schwärmt Ausstellungskurator Jorge Luis Marzo aus Spanien. Andere sprechen schlicht nur von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Christina Tilmann &#8211; Unter dem Titel &#8220;Anti-Humboldt&#8221; traf sich am Wochenende eine private Initiative von Kunsthistorikern, Künstlern und Ausstellungsmachern, um Fragen zu diskutieren, die sie bei den bisherigen Plänen zum Humboldt-Forum vermissen.<span id="more-465"></span></p>
<p>„Eine der besten Ausstellungen, die ich seit langem gesehen habe“, schwärmt Ausstellungskurator Jorge Luis Marzo aus Spanien. Andere sprechen schlicht nur von der „Zumutung im Alten Museum“. Man kann über die in der letzten Woche im Alten Museum eröffnete Werkstattschau zum künftigen Humboldt-Forum zumindest trefflich streiten.</p>
<p>Unter dem Titel „Anti-Humboldt“ traf sich am Wochenende eine private Initiative von Kunsthistorikern, Künstlern und Ausstellungsmachern mit dem etwas prätentiösen Namen „Alexandertechnik“, um Fragen zu diskutieren, die sie bei den bisherigen Plänen zum Humboldt-Forum vermissen. So stellt Kuratorin Annette Hoffmann eine Ausstellung vor, die sie für das Museum von Windhoek konzipierte und die nach einer Station in Kapstadt demnächst in Basel zu sehen sein wird – ein deutsches Museum, gar in Berlin, zeigte sich bislang nicht interessiert.</p>
<p><a title="Fragen, die keiner stellt" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Humboldt-Forum;art772,2846945" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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		<title>Krisen sind menschlich</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 10:21:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Ursula Weidenfeld &#8211; Wenn Gier Vernunft besiegt: Ein US-Nobelpreisträger und ein deutscher Publizist machen sich Gedanken zu den Ursachen des Crashs. Wenn man beim Internetbuchhändler Amazon ein Buch bestellt, bekommt man ein paar weitere Titel als zusätzliche Lektüre empfohlen: „Kunden, die sich für dieses Buch entschieden haben, haben auch diesen Titel angesehen.“ Eine solche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Ursula Weidenfeld &#8211; Wenn Gier Vernunft besiegt: Ein US-Nobelpreisträger und ein deutscher Publizist machen sich Gedanken zu den Ursachen des Crashs.<span id="more-453"></span></p>
<p>Wenn man beim Internetbuchhändler Amazon ein Buch bestellt, bekommt man ein paar weitere Titel als zusätzliche Lektüre empfohlen: „Kunden, die sich für dieses Buch entschieden haben, haben auch diesen Titel angesehen.“ Eine solche Empfehlung lässt sich ohne Probleme auch zur Lektüre zum Thema Weltwirtschaftskrise formulieren: Einige der vielen tausend Leser, die Paul Krugmans „Die neue Weltwirtschaftskrise“ gelesen haben, haben sich auch für Rainer Hanks „Der amerikanische Virus. Wie verhindern wir den nächsten Crash“ interessiert. Zu Recht. Beide Bücher zur Krise sind zwar schon vor ein paar Wochen erschienen, aber das macht in beiden Fällen nichts aus. Denn erstens ist immer noch Weltwirtschaftskrise und zweitens liegt der Wert beider Titel darin, dass sie über die aktuellen Erklärungsmuster hinausgehen. Gemeinsam haben sie zwar kaum etwas. Aber wenn man sich angesichts der inzwischen ziemlich unübersichtlichen Krisenliteratur orientieren will, ist man mit den beiden gut sortiert. Das Werk des internationalen Starökonomen Krugman, weil man es gelesen haben muss und weil es immer schön ist, die ein oder andere kritische Anmerkung zur Krise auf Lager zu haben. Und das Buch von Rainer Hank, weil da aus deutscher Perspektive prima zusammengefasst ist, wie es zum Desaster kommen konnte – und warum der Mensch offenbar immer wieder Krisen braucht.</p>
<p><a title="Krisen sind menschlich" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/literatur/Rainer-Hank-Paul-Krugman-Finanzkrise;art138,2846051" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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		<title>Berliner Poesiefestival präsentiert begabte Satirikerin</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 10:53:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Olga Sedakova]]></category>
		<category><![CDATA[Poesie]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Mythos und Form: Am Sonnabend liest die Russin Olga Sedakova beim Poesiefestival Berlin In der österreichischen Literaturzeitschrift „Wespennest“ versuchte sie einmal zu beantworten, was Poesie mit Anthropologie zu tun habe. Kann Lyrik helfen, etwas über uns zu erfahren? Die russische Dichterin Olga Sedakova, die jahrelang nur in Untergrundzeitschriften veröffentlichen konnte, kommt dabei auch auf einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mythos und Form: Am Sonnabend liest die Russin Olga Sedakova beim Poesiefestival Berlin<span id="more-100"></span></p>
<p>In der österreichischen Literaturzeitschrift „Wespennest“ versuchte sie einmal zu beantworten, was Poesie mit Anthropologie zu tun habe. Kann Lyrik helfen, etwas über uns zu erfahren? Die russische Dichterin Olga Sedakova, die jahrelang nur in Untergrundzeitschriften veröffentlichen konnte, kommt dabei auch auf einen Dissidenten aus den siebziger Jahren zu sprechen, den die täglichen Verhöre und Schikanen beinahe dazu brachten, „alles zu unterschreiben“.</p>
<p>Im schlimmsten Moment aber, so Sedakova, sei ihm „Theta und Iota der griechischen Flöte“, ein Gedicht von Ossip Mandelstam eingefallen, das er auswendig wusste: „Ich dachte – genau das ist es. Hier ist eine ganze Welt, alles, und ich befinde mich in Kommunion mit ihr. Nach diesem Erlebnis war ich überzeugt, dass ich jetzt nichts mehr unterschreiben werde. Es war einfach nicht mehr möglich“, so der Dissident im Rückblick. Ein beinahe mystischer Moment, der mit politisch-moralischer Erweckung im engeren Sinne nichts zu tun hat. Dazu gibt Mandelstams in Symbolen von Sprache und Musik sprechendes Gedicht auch keinen Anlass.</p>
<p><a title="Berliner Peosiefestival präsentiert Olga Sedakova" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Poesiefestival;art772,2832566" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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		<title>Bei der Zeitungshure &#8211; Von Erhard Schütz</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 10:50:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Joseph Roth]]></category>
		<category><![CDATA[Zwanziger]]></category>

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		<description><![CDATA[Joseph Roth in Berlin: eine Erinnerung an seine turbulenten Feuilletons – und die Zeitungswelt der zwanziger Jahre Warum Joseph Roth im Juni 1920 nach Berlin kam? Ihn habe die Liebe und die Furcht, seine Freiheit zu verlieren, gezwungen, schrieb er. Aber auch: „Die Inflation hat mich aus Wien vertrieben. Ich bin nach Berlin gefahren, wo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Joseph Roth in Berlin: eine Erinnerung an seine turbulenten Feuilletons – und die Zeitungswelt der zwanziger Jahre<span id="more-97"></span></p>
<p>Warum Joseph Roth im Juni 1920 nach Berlin kam? Ihn habe die Liebe und die Furcht, seine Freiheit zu verlieren, gezwungen, schrieb er. Aber auch: „Die Inflation hat mich aus Wien vertrieben. Ich bin nach Berlin gefahren, wo es ‚etwas zu verdienen‘ gab.“ „Der Neue Tag“, für den er in Wien in einem Jahr über hundert Artikel geschrieben hatte, war Ende April 1920 eingestellt worden. In Berlin schrieb Roth für die „Neue Berliner Zeitung“ (ab 1922 „12-Uhr-Blatt“), für den „Berliner Börsen-Courier“ wie für den „Vorwärts“, für die satirischen Zeitschriften „Der Drache“ und „Lachen links“, später für „Das Tagebuch“ und die „Weltbühne“, aber auch für das „Prager Tagblatt“ oder die „Frankfurter Zeitung“, deren Paris-Korrespondent er im Frühjahr 1925 wurde.</p>
<p>Zu pendeln war für Kulturjournalisten damals nichts Singuläres. So zog es in den Nachkriegsjahren die Berliner und Reichsdeutschen in die valutastärkeren Städte Wien und Prag, dann ging die Bewegung in umgekehrte Richtung, auf dem Höhepunkt der Inflation „los von Berlin“ und in den Stabilitätsjahren wieder zurück. Ob Egon Erwin Kisch, Roda Roda, Egon Friedell oder Alfred Polgar – sie alle pendelten mehr oder weniger oft zwischen Wien und Berlin. <a title="Bei der Zeitungshure" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Joseph-Roth-Berliner-Literatur;art772,2832600" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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		<title>Sie kann Berlin begeistern &#8211; Von Christiane Tewinkel</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/sie-kann-berlin-begeistern-von-christiane-tewinkel/2009/06/26/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 10:47:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[oper]]></category>
		<category><![CDATA[spiritual]]></category>

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		<description><![CDATA[Oper ist Jazz ist Spiritual: Jessye Normans zauberte einen triumphalen „Roots“–Abend in die Berliner Philharmonie Das muss man erst einmal schaffen, die ganze Philharmonie ins Singen zu bringen, in dieser abgeklärten, oft genug missgelaunten Stadt. „Singen Sie bitte mit mir ‚Amazing Grace’“, sagt Jessye Norman am Ende zu ihrem Publikum – und eine Schrecksekunde fürchtet man, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oper ist Jazz ist Spiritual: Jessye Normans zauberte einen triumphalen „Roots“–Abend in die Berliner Philharmonie<span id="more-95"></span></p>
<p>Das muss man erst einmal schaffen, die ganze Philharmonie ins Singen zu bringen, in dieser abgeklärten, oft genug missgelaunten Stadt. „Singen Sie bitte mit mir ‚Amazing Grace’“, sagt Jessye Norman am Ende zu ihrem Publikum – und eine Schrecksekunde fürchtet man, dass niemand folgen wird. Doch da heben die Massen bereits an, kommen der Bitte nach, lassen einen Teppich aus Klangwatte aufsteigen, der alles einhüllt, sie summen und singen zu Hunderten, und Jessye Normans Stimme strahlt darüber hinweg: „Amazing grace, how sweet the sound, that saved a wretch like me“.  <a title="Sie kann Berlin begeistern" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Jessye-Norman-Oper;art772,2832602" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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		<title>Die verbrannten Maler &#8211; Von Christian Schröder</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/die-verbrannten-maler-von-christian-schroder/2009/06/24/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 08:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Tagesspiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im Dritten Reich]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Fakten für den Restitutionsstreit: Wie die Nationalsozialisten mit Meisterwerken der Moderne verfuhren. Das Bild muss wie ein Schock gewirkt haben: Man kann auf ihm dem Tod buchstäblich bei der Arbeit zuschauen. Der Boden ist übersät mit zerschossenen Köpfen und zerfetzten Gliedmaßen. Am oberen Bildrand hängt ein Soldat aufgespießt in Armierungseisen. Würmer kriechen aus den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Fakten für den Restitutionsstreit: Wie die Nationalsozialisten mit Meisterwerken der Moderne verfuhren.<span id="more-20"></span></p>
<p>Das Bild muss wie ein Schock gewirkt haben: Man kann auf ihm dem Tod buchstäblich bei der Arbeit zuschauen. Der Boden ist übersät mit zerschossenen Köpfen und zerfetzten Gliedmaßen. Am oberen Bildrand hängt ein Soldat aufgespießt in Armierungseisen. Würmer kriechen aus den Leichen, die Erde verleibt sich die Toten ein. Das monumentale Gemälde „Schützengraben“, an dem Otto Dix drei Jahre lang gearbeitet hatte, produzierte einen Skandal, als es 1923 im Kölner Wallraf-Richartz-Museum gezeigt wurde. Es musste hinter einem Vorhang verborgen werden, die Kritiker sahen in ihm „ein Stück Tiefsee, wie ein Aquarium“, und nannten es die „grausamste Darstellung des Todes, die wohl jemals gemalt worden ist“. <a title="Die verbrannten Maler" href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Restitutionsstreit;art772,2830844" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Tagesspiegel</a></p>
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