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	<title>Feuilletonist &#187; Süddeutsche Zeitung (SZ)</title>
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		<title>Simple Lösungen für ein komplexes Problem &#8211; Von Johannes Boie</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 09:59:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kinderpornografie]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Debatte um Kinderpornographie schadet nicht nur dem Internet, sondern auch den Opfern des Missbrauchs Komplexen Herausforderungen mit simplen Lösungen zu begegnen, ist in der Politik ein gängiges Verfahren. Derzeit gehen nach dem Schema Bundespolitiker vor, die sich als Teil der Legislative mit dem digitalen Wandel der Gesellschaft befassen. Allzu oft endet die Debatte ums [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1053"></span></p>
<p>Die Debatte um Kinderpornographie schadet nicht nur dem Internet, sondern auch den Opfern des Missbrauchs</p>
<p>Komplexen Herausforderungen mit simplen Lösungen zu begegnen, ist in der Politik ein gängiges Verfahren. Derzeit gehen nach dem Schema Bundespolitiker vor, die sich als Teil der Legislative mit dem digitalen Wandel der Gesellschaft befassen. Allzu oft endet die Debatte ums Internet in Talkshows und vor Mikrofonen mit den Forderungen, das Internet dürfe keinen Markt für Kinderpornographie bieten und überdies kein rechtsfreier Raum sein.</p>
<p><a title="Simple Lösungen für ein komplexes Problem" href="http://www.sueddeutsche.de/25F38V/2996588/Simple-Loesungen-fuer-ein-komplexes-Problem.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a></p>
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		<title>Vorsicht vor dem Super-Mao &#8211; Von Alex Rühle</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/vorsicht-vor-dem-super-mao-von-alex-ruhle/2009/08/06/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 09:49:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie plausibel sind eigentlich die populärsten Untergangsszenarien für Amerika? Das Ende war immer schon nahe. Besonders in Amerika: Aufgrund ihrer wörtlichen Bibelexegese ist für die christlichen Fundamentalisten Amerikas die Apokalypse eine ausgemachte Sache. Vom 11. September über den Libanonkrieg bis hin zur Wasserknappheit im Mittleren Westen wird jedes größere tagespolitische Ereignis als Geschehen gedeutet, das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1040"></span></p>
<p>Wie plausibel sind eigentlich die populärsten Untergangsszenarien für Amerika?</p>
<p><!-- google_ad_section_end --> <span> <!-- google_ad_section_start --> Das Ende war immer schon nahe. Besonders in Amerika: Aufgrund ihrer wörtlichen Bibelexegese ist für die christlichen Fundamentalisten Amerikas die Apokalypse eine ausgemachte Sache. Vom 11. September über den Libanonkrieg bis hin zur Wasserknappheit im Mittleren Westen wird jedes größere tagespolitische Ereignis als Geschehen gedeutet, das schon in der bildreich-vagen Offenbarung des Johannes erwähnt werde, ergo: Es geht dem Ende zu!</span></p>
<p><span><a title="Vorsicht vor dem Super-Mao" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/482601" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a><br />
</span></p>
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		<title>Die Spaghetti-Connection &#8211; Von Christopher Schmidt</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/die-spaghetti-connection-von-christopher-schmidt/2009/08/05/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 09:57:41 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Kehlmann]]></category>
		<category><![CDATA[Rede]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie mafiös ist das deutsche Regietheater? Die Argumente in Daniel Kehlmanns Salzburger Rede sind ideologische Leichen im Beton der Fundamente Keine achtundvierzig Stunden, nachdem der Schriftsteller Daniel Kehlmann auf der Bühne der Salzburger Felsenreitschule seinen Vater für einen Pauschalangriff auf das Regietheater missbraucht hatte, fand die erste Schauspielpremiere der Festspiele statt. Der Regietheater-Regisseur Sebastian Nübling [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1033"></span></p>
<p>Wie mafiös ist das deutsche Regietheater? Die Argumente in Daniel Kehlmanns Salzburger Rede sind ideologische Leichen im Beton der Fundamente</p>
<p>Keine achtundvierzig Stunden, nachdem der Schriftsteller Daniel Kehlmann auf der Bühne der Salzburger Felsenreitschule seinen Vater für einen Pauschalangriff auf das Regietheater missbraucht hatte, fand die erste Schauspielpremiere der Festspiele statt. Der Regietheater-Regisseur Sebastian Nübling inszenierte &#8220;Judith&#8221;, frei nach Friedrich Hebbel und Antonio Vivaldi. Der Abend wirkte, als habe Kehlmann ihn eigens bestellt, um seine These bestätigt zu sehen, dass das deutsche Theater fest in der Hand eines schmutzigen Regie-Kartells sei. Dessen Kunstanspruch beruhe auf reiner Publikumserpressung und treibe den Beifall ein wie die Mafia ihre Schutzgelder: Wenn ihr nicht akklamiert, seid ihr reaktionäre Philister, also gesellschaftlich tot. Heillose Zustände herrschten auf den Bühnen, so Kehlmann; wohin man auch blickt &#8211; Video, Willkür und hysterisches Geschrei. Und wer nicht mitmache bei den Spaghetti-Schlachten, bekomme bald keine Aufträge mehr.</p>
<p><a title="Die Spaghetti-Connection" href="http://www.sueddeutsche.de/o5t38E/2995239/Die-Spaghetti-Connection.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a></p>
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		<title>Der Feind in mir &#8211; Von Michaela Haas</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/der-feind-in-mir-von-michaela-haas/2009/08/03/</link>
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		<pubDate>Sun, 02 Aug 2009 22:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>

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		<description><![CDATA[Millionen von Menschen träumen vom perfekten Körper &#8211; und scheitern, trotz Disziplin und Chirugie, ein Leben lang. Die Folge: Sie beginnen, ihren Körper zu hassen. Die Geschichte einer tragischen Entfremdung. Andrew ging zur Armee, zeugte sechs Kinder, trainierte, stand und rannte auf seinen Beinen, ohne jemals die Sehnsucht aufzugeben, sie abzuhacken. Schon als Sechsjähriger sah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-995"></span></p>
<p>Millionen von Menschen träumen vom perfekten Körper &#8211; und scheitern, trotz Disziplin und Chirugie, ein Leben lang. Die Folge: Sie beginnen, ihren Körper zu hassen. Die Geschichte einer tragischen Entfremdung.</p>
<p><span>Andrew ging zur Armee, zeugte sechs Kinder, trainierte, stand und rannte auf seinen Beinen, ohne jemals die Sehnsucht aufzugeben, sie abzuhacken. Schon als Sechsjähriger sah er neidisch den Poliokranken auf ihren Krücken zu, wie sie vermeintlich mehr Liebe und Zuwendung abbekamen. Doch es fand sich kein Chirurg, der ihm seinen Wunsch antun wollte, nur Psychologen, die ihm die Idee auszureden versuchten. Sie halfen ihm nicht. </span></p>
<p><span><a title="Der Feind in mir" href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/30024" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a><br />
</span></p>
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		<title>Nur gebrochenes Deutsch &#8211; Von Jonathan Fischer</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/nur-gebrochenes-deutsch-von-jonathan-fischer/2009/07/31/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 13:11:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>

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		<description><![CDATA[Schwarze Filmschaffende müssen in Deutschland immer noch Vorurteile bedienen, die Hollywood überwunden hat &#8220;Ich wollte schon immer Filmemacher werden&#8221;, sagt Otu Tetteh. &#8220;Aber ich hatte eigentlich nie daran gedacht, schwarzer Filmemacher zu werden.&#8221; Der sarkastische Unterton ist nicht zu überhören und doch ist der in Berlin lebende Autodidakt bisher ausschließlich durch Themen mit afrodeutschem Bezug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-989"></span>Schwarze Filmschaffende müssen in Deutschland immer noch Vorurteile bedienen, die Hollywood überwunden hat</p>
<p>&#8220;Ich wollte schon immer Filmemacher werden&#8221;, sagt Otu Tetteh. &#8220;Aber ich hatte eigentlich nie daran gedacht, schwarzer Filmemacher zu werden.&#8221; Der sarkastische Unterton ist nicht zu überhören und doch ist der in Berlin lebende Autodidakt bisher ausschließlich durch Themen mit afrodeutschem Bezug bekannt geworden. 2007 lief sein Kurzfilm &#8220;You Are Welcome&#8221; auf der Berlinale. Da fragt er, warum so viele Afrikaner in Deutschland das Paradies suchen und interviewt dazu Deutsche in Ghana und Ghanaer in Deutschland. Ein Jahr später drehte Tetteh die Dokumentation &#8220;Lebe Deinen Albtraum&#8221; über die Geschichte des schwarzen Deutschen Tibor Sturm, der sich 2005 gegen Nazis zur Wehr setzte, einen der Angreifer verletzte, und deswegen zu sieben Monate Gefängnis verurteilt wurde. Und auch sein für 2010 angekündigtes Spielfilm-Debut im Kinoformat fokussiert ein schwarzes deutsches Thema: &#8220;No-Go&#8221;, sagt der 36-jährige Filmemacher, &#8220;handelt von den Mauern in unseren Köpfen.&#8221; Der jugendliche schwarze Hauptdarsteller hat Angst vor dem Osten Deutschlands und den sogenannten No-Go-Areas dort, die von Neonazis beherrscht werden.</p>
<p><a title="Nur gebrochenes Deutsch" href="http://www.sueddeutsche.de/o5S38l/2988595/Nur-gebrochenes-Deutsch.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a></p>
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		<title>Was ihr kauft, gehört euch nicht  &#8211; Von Bernd Graff</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/was-ihr-kauft-gehort-euch-nicht-von-bernd-graff/2009/07/29/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 11:05:16 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
		<category><![CDATA[E-Book]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Amazons Lösch-Fiasko folgt eine Debatte um Datenhoheit Die Zerknirschung muss ihm physische Schmerzen bereitet haben. Mitte Juli schüttete Jeffrey P. Bezos, der Chef des Internetbuchhändlers Amazon, im Nutzerforum seiner Firma sein gramerfülltes Herz aus: Die &#8220;Lösung&#8221;, die Amazon gefunden habe, sei völlig idiotisch gewesen, zudem gedankenlos und nicht mit den Prinzipien des Unternehmens vereinbar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-959"></span>Auf Amazons Lösch-Fiasko folgt eine Debatte um Datenhoheit</p>
<p>Die Zerknirschung muss ihm physische Schmerzen bereitet haben. Mitte Juli schüttete Jeffrey P. Bezos, der Chef des Internetbuchhändlers Amazon, im Nutzerforum seiner Firma sein gramerfülltes Herz aus: Die &#8220;Lösung&#8221;, die Amazon gefunden habe, sei völlig idiotisch gewesen, zudem gedankenlos und nicht mit den Prinzipien des Unternehmens vereinbar. Narben werde all das hinterlassen. Und, ja, man wolle daraus lernen. Selten hat man einen CEO öffentlich derart zerrüttet erlebt. Doch noch während Bezos Schluchzen verhallte, fragte sich die adressierte Öffentlichkeit, und es fragten sich vor allem die Amazon-Kunden: Reicht das?</p>
<p><a title="Was ihr nicht kauft, gehört euch nicht" href="http://www.sueddeutsche.de/p5J38n/2985483/Was-ihr-kauft-gehoert-euch-nicht.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a></p>
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		</item>
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		<title>Vom Professor zum Baron  &#8211; Von Gustav Seibt</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/vom-professor-zum-baron-von-gustav-seibt/2009/07/27/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 10:02:50 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Porträt]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum Karl-Theodor zu Guttenberg der beliebteste deutsche Politiker ist Das bedrohliche Wort vom &#8220;Baron aus Bayern&#8221; hat nicht verfangen. Karl-Theodor zu Guttenberg, der kaum ein halbes Jahr amtierende Bundeswirtschaftsminister, ist zum beliebtesten Politiker Deutschlands aufgestiegen, noch vor der sorgsamst ihren Amtsbonus pflegenden, risikoscheuen Kanzlerin, und weit vor dem in alle Volksrichtungen heiratsschwindlerisch grinsenden Seehofer. &#8230;weiterlesen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-932"></span></p>
<p>Warum Karl-Theodor zu Guttenberg der beliebteste deutsche Politiker ist</p>
<p>Das bedrohliche Wort vom &#8220;Baron aus Bayern&#8221; hat nicht verfangen. Karl-Theodor zu Guttenberg, der kaum ein halbes Jahr amtierende Bundeswirtschaftsminister, ist zum beliebtesten Politiker Deutschlands aufgestiegen, noch vor der sorgsamst ihren Amtsbonus pflegenden, risikoscheuen Kanzlerin, und weit vor dem in alle Volksrichtungen heiratsschwindlerisch grinsenden Seehofer.</p>
<p><a title="Vom Professor zum Baron" href="http://www.sueddeutsche.de/L5N38j/2982470/Vom-Professor-zum-Baron.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf sueddeutsche</a></p>
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		<title>Kann man Wagner lieben? Ein Selbstversuch &#8211; Von Hilmar Klute</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/kann-man-wagner-lieben-ein-selbstversuch/2009/07/25/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 16:55:27 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstversuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum sitzen Menschen fünf Stunden auf Holzstühlen, um dabei zuzusehen, wie sich ein Mann und eine Frau, die sich aus politischen Gründen hassen, aufgrund der unbewussten Verkostung eines Liebestranks einander derart verfallen, dass sie am Ende gemeinsam sterben? &#8230;weiterlesen auf SZ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-903"></span>Warum sitzen Menschen fünf Stunden auf Holzstühlen, um dabei zuzusehen, wie sich ein Mann und eine Frau, die sich aus politischen Gründen hassen, aufgrund der unbewussten Verkostung eines Liebestranks einander derart verfallen, dass sie am Ende gemeinsam sterben?</p>
<p><a title="Kann man Wagner lieben? Ein Selbstversuch" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/481597" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Kuss vor dem Tode &#8211; Von Andreas Kilb</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/ein-kuss-vor-dem-tode-von-andreas-kilb/2009/07/21/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:51:37 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Krise]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle haben das Unheil kommen gesehen. Viele haben geglaubt, es träfe sie nicht. Aber die Zerstörung hat längst begonnen, das Gebäude wankt, das System steht vor dem Absturz. Und so könnte es sein, dass 2008, das Jahr der Erfolge und Marktanteile, für alle das letzte gute Jahr war: das letzte gute Jahr des deutschen Films. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle haben das Unheil kommen gesehen. <span id="more-860"></span></p>
<p>Viele haben geglaubt, es träfe sie nicht. Aber die Zerstörung hat längst begonnen, das Gebäude wankt, das System steht vor dem Absturz. Und so könnte es sein, dass 2008, das Jahr der Erfolge und Marktanteile, für alle das letzte gute Jahr war: das letzte gute Jahr des deutschen Films.</p>
<p>Seit fünf Jahren klagen mehrere große Kinoketten, von denen eine im Besitz australischer Investoren ist, gegen das deutsche Filmförderungsgesetz. Die Kinos wollen die sogenannte Filmtheaterabgabe nicht mehr bezahlen, die 2004 von zwei auf drei Prozent des Umsatzes erhöht wurde. Im vergangenen Februar hat ihnen das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig recht gegeben: Die Pflichtabgabe sei verfassungswidrig, weil die deutschen Fernsehanstalten nicht in gleicher Weise zur Kasse gebeten würden. Im Augenblick leisten ARD, ZDF und die Privatsender freiwillige Beiträge &#8211; die öffentlich-rechtlichen Sender etwa elf Millionen, die privaten knapp fünf Millionen pro Jahr.</p>
<p><strong>Förderung ohne Bedingungen</strong></p>
<p><a title="Ein Kuss vor dem Tode" href="http://www.faz.net/s/Rub8A25A66CA9514B9892E0074EDE4E5AFA/Doc~E13F084E23D4E4B43A18D6B16B5CD9CCC~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FAZ</a><strong><br />
</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die neuen Pfadfinder &#8211; Von Christopher Schmidt</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/die-neuen-pfadfinder-von-christopher-schmidt/2009/07/21/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:46:36 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Kaufverhalten der Gesellschaft: Warum wir lieber gezielt suchen als zufällig finden. Auf die Frage, wo er die Ideen für seine Bücher finde, im Internet oder in der Bibliothek, antwortete der US-Bestsellerautor Malcolm Gladwell in einem Interview mit dem Magazin der Zeit, Google sei ihm zu gut organisiert, um inspirierende Zufallsfunde zu ermöglichen. Er bevorzuge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kaufverhalten der Gesellschaft: Warum wir lieber gezielt suchen als zufällig finden.        <span id="more-855"></span><!-- google_ad_section_end --> <span> <!-- google_ad_section_start --> </span></p>
<p><span>Auf die Frage, wo er die Ideen für seine Bücher finde, im Internet oder in der Bibliothek, antwortete der US-Bestsellerautor Malcolm Gladwell in einem Interview mit dem Magazin der Zeit, Google sei ihm zu gut organisiert, um inspirierende Zufallsfunde zu ermöglichen. Er bevorzuge das geordnete Chaos einer Bibliothek; dort sei der glückliche Zufall eingebaut, den es online nicht gebe.</p>
<p>Dem Internet, so Gladwell, sei eine gewisse Starre zu eigen, weil es einen von dem Pfad abhängig mache, den man am Anfang seiner Suche eingeschlagen hat. Gladwell spricht in diesem Zusammenhang vom sogenannten Matthäus-Effekt, nach dem Satz des Evangelisten: Wer hat, dem wird gegeben. Aufs Internet bezogen, bedeute dies, dass alles, was dort erfolgreich sei, sehr schnell noch viel erfolgreicher werde. Durch das Prinzip der Verlinkung verstärkten sich bestimmte Ideen und entwickelten eine trügerische Eigendynamik. Und das bringe eine Verzerrung in jede Debatte &#8211; was nicht unbedingt dafür spreche, dass das Netz tatsächlich so demokratisch ist, wie es zu sein scheint.</span></p>
<p><a title="Kaufverhalten" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/481282" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ<br />
</a></p>
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		<title>&#8220;Astronauten sind arme Schweine&#8221;</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/astronauten-sind-arme-schweine/2009/07/17/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 15:12:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>

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		<description><![CDATA[Ulrich Walter über seinen Flug ins All für 1800 Euro Monatslohn, Langeweile in 300 Kilometern Höhe und darüber, warum sich die Milliarden für die Raumfahrt lohnen SZ: Herr Walter, reden wir über Geld. Es gibt echte Probleme auf der Welt, Krise, Hunger, Kriege. Nun wollen die Amerikaner wieder auf den Mond fliegen. Kann man das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ulrich Walter über seinen Flug ins All für 1800 Euro Monatslohn, Langeweile in 300 Kilometern Höhe und darüber, warum sich die Milliarden für die Raumfahrt lohnen<span id="more-573"></span></p>
<p>SZ: Herr Walter, reden wir über Geld. Es gibt echte Probleme auf der Welt, Krise, Hunger, Kriege. Nun wollen die Amerikaner wieder auf den Mond fliegen. Kann man das Geld nicht sinnvoller ausgeben?</p>
<p>Walter: Sie müssen das anders sehen. Wieder auf den Mond zu fliegen, wird etwa 200 Milliarden Dollar kosten . . .</p>
<p>SZ: Das ist 14-mal so viel, wie die Bundesregierung im ganzen Jahr für Bildung und Forschung ausgibt . . .</p>
<p>Walter: Die US-Mission kostet pro Jahr zehn Milliarden Dollar. Das ist exakt so viel, wie wir für Steinkohlesubventionen ausgeben. Wenn wir die Subventionen streichen, kann Deutschland eine Mondmission stemmen. Um mal die Relationen klarzumachen.</p>
<p>SZ: Sollten wir nicht trotzdem erst wichtigere Probleme lösen?</p>
<p><a title="Astronauten sind arme Schweine" href="http://www.sueddeutsche.de/f5I38s/2970694/Astronauten-sind-arme-Schweine.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a></p>
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		<title>Der Eierkocher der Musik &#8211; Von Dirk von Gehlen</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 08:52:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zehn Jahren erfand der Student Shawn Fanning die Tauschbörse Napster &#8211; und revolutionierte damit den Umgang mit Musik Die Haare sind schuld. Sie wuchsen Mitte der neunziger Jahre so kraus (auf Englisch &#8220;nappy&#8221;) auf dem Kopf des Teenagers Shawn Fanning, dass dieser seine Frisur zum Nutzernamen machte, unter dem er im Netz surfte. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zehn Jahren erfand der Student Shawn Fanning die Tauschbörse Napster &#8211; und revolutionierte damit den Umgang mit Musik<span id="more-488"></span></p>
<p><span>Die Haare sind schuld. Sie wuchsen Mitte der neunziger Jahre so kraus (auf Englisch &#8220;nappy&#8221;) auf dem Kopf des Teenagers Shawn Fanning, dass dieser seine Frisur zum Nutzernamen machte, unter dem er im Netz surfte. Und so war es naheliegend, dass der User &#8220;Napster&#8221; die Haar-Metapher auch gebrauchte, als er dem Programm, das er im Sommer vor zehn Jahren erfand, einen Namen geben musste. Was Fanning damals nicht ahnen konnte: Napster war der Beginn einer Entwicklung, die noch lange kein Ende finden wird. Und der lustig gemeinte User-Name eines amerikanischen Teenagers wurde zum Synonym für all die Probleme der Digitalisierung, die die Kreativindustrie auch heute noch drücken. Denn an der Geschichte von Naps- ter kann man vor allem sehen, wie diese Herausforderungen nur unzureichend bewältigt werden. Die erste weltbekannte Tauschbörse wurde nach nur zwei Jahren geschlossen. Die Fragen, die sie aufgeworfen hat, sind bis heute offen.<br />
</span></p>
<p><span><a title="Der Eierkocher der Musik" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/480769" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a><br />
</span></p>
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		<title>Freudscher Verschreiber &#8211; Von Andrian Kreye</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 08:50:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gäbe durchaus ein politisch korrektes Wort für schwul im Arabischen. Trotzdem wird dort &#8220;schwul&#8221; schnell mit &#8220;pervers&#8221; übersetzt. Es galt als kleine Sensation, dass mit Michael Luongos Buch &#8220;Gay Travels in the Muslim World&#8221; (Schwule Reisen durch die Welt der Moslems) das angeblich erste Buch mit homosexuellem Thema ins Arabische übersetzt wurde. Der Verlag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gäbe durchaus ein politisch korrektes Wort für schwul im Arabischen. Trotzdem wird dort &#8220;schwul&#8221; schnell mit &#8220;pervers&#8221; übersetzt.<span id="more-484"></span></p>
<p><span>Es galt als kleine Sensation, dass mit Michael Luongos Buch &#8220;Gay Travels in the Muslim World&#8221; (Schwule Reisen durch die Welt der Moslems) das angeblich erste Buch mit homosexuellem Thema ins Arabische übersetzt wurde. Der Verlag Arab Diffusion in Beirut veröffentlichte den Sammelband mit Reisereportagen und Erfahrungsberichten. Umso befremdeter war Michael Luongo, als er von Schwulenorganisationen im Nahen Osten erfuhr, dass der Titel seines Buches im Arabischen auch &#8220;Perverse Reisen durch die Welt der Moslems&#8221; bedeuten kann.</span></p>
<p><span><a title="Freudscher Verschreiber" href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/480768" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a><br />
</span></p>
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		<title>Das Geheimnis der Porreestange</title>
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		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 10:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Patrick Süskind  &#8211; Wie das Wohlgefügte aus dem Lot gerät: Über den leisen Witz und die tiefe Melancholie der Zeichnungen von Jean-Jacques Sempé In der Bayerischen Staatsbibliothek in München hat am vergangenen Freitag die Ausstellung &#8220;Tag für Tag&#8221; mit 150 Zeichnungen von Jean-Jacques Sempé eröffnet (bis zum 8. August). Aus diesem Anlass hat der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von Patrick Süskind  &#8211; Wie das Wohlgefügte aus dem Lot gerät: Über den leisen Witz und die tiefe Melancholie der Zeichnungen von Jean-Jacques Sempé <span id="more-448"></span></p>
<p>In der Bayerischen Staatsbibliothek in München hat am vergangenen Freitag die Ausstellung &#8220;Tag für Tag&#8221; mit 150 Zeichnungen von Jean-Jacques Sempé eröffnet (bis zum 8. August). Aus diesem Anlass hat der Schriftsteller Patrick Süskind (&#8220;Das Parfum&#8221;) einen Essay verfasst. Er ist soeben als Vorwort zu Sempés Band &#8220;Tag für Tag&#8221; erschienen (© 2009 Diogenes Verlag AG, Zürich).</p>
<p>Da erzählt neulich jemand von einem chinesischen Roman mit dem Titel Die umzingelte Festung, wobei mit der Festung nicht nur das Reich der Mitte, sondern vor allem die Ehe gemeint sei, ein Vergleich, der auf Montaigne zurückgehe, der von ihr gesagt habe: &#8220;Wenn man draußen ist, will man hinein, wenn man drinnen ist, will man hinaus.&#8221; Dieser Roman stamme von einem Autor namens Soundso und sei das Bedeutendste, was je über China . . . &#8211; aber da höre ich schon längst nicht mehr zu, sondern gehe wie in Trance zum Bücherregal, unterste Reihe, wo die großen Formate stehen, ziehe die Alben von Sempé heraus, setze mich auf den Boden und beginne zu suchen. Nach einer halben Stunde, endlich, habe ich gefunden, woran ich mich zu erinnern glaubte, einen Band mit dem Titel Halb gewonnen, Seite 41: eine großformatige Tuschzeichnung, rechts eine enorme mittelalterliche Festung, Typ Carcassonne, links das weite Land mit vereinzelten Olivenbäumen, dazwischen, minutiös ausgeführt, das Heer der Belagerer mit Lanzen, Schilden, Leitern, Katapulten, Rammböcken und einem Federbusch am Hut des berittenen Kommandeurs. Durch ein Bogenfenster sieht man in den Burgfried hinein, wo der mürrische Burgherr nebst Gattin, Hofnarr und Hauskatze beim opulenten Mittagessen sitzt. Ein Emissär, der offenbar soeben vom Feind zurückgekehrt ist, steht vor ihm stramm und übermittelt die Botschaft: &#8220;Was sie wollen, ist ganz einfach. Sie sähen es gern, wenn sie hier drinnen wären und wir draußen.&#8221;</p>
<p><a title="Das Geheimnis der Porreestange" href="http://www.sueddeutsche.de/w5q38r/2964730/Das-Geheimnis-der-Porreestange.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf SZ</a></p>
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		<title>Zum 500. Geburtstag Calvins &#8211; Für die harte Linie</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/zum-500-geburtstag-calvins-fur-die-harte-linie/2009/07/10/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 10:34:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung (SZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Geburtstage]]></category>

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		<description><![CDATA[Von Stephan Speicher &#8211; Skat, Fußball, Tanzen? Nicht mit Johannes Calvin. Der Mann, den kaum einer mochte, wird 500 Jahre alt und bereichert noch immer die Bücherregale. Johannes Calvin ist keine populäre Figur, nicht in Europa. Die Strenge, mit der er Genf theologisch und moralisch reformierte, erschien vielen, Katholiken wie Lutheranern, unmenschlich, er selbst als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><cite></cite>Von Stephan Speicher &#8211; Skat, Fußball, Tanzen? Nicht mit Johannes Calvin. Der Mann, den kaum einer mochte, wird 500 Jahre alt und bereichert noch immer die Bücherregale.<span id="more-371"></span></p>
<p>Johannes Calvin ist keine populäre Figur, nicht in Europa. Die Strenge, mit der er Genf theologisch und moralisch reformierte, erschien vielen, Katholiken wie Lutheranern, unmenschlich, er selbst als ein Mann von kaltem Fanatismus. Die Bilder, die es von ihm gibt, widersprechen dem nicht. Sie zeigen ein hageres, scharf geschnittenes Gesicht; selbst der Freund und Nachfolger Theodor Beza sprach von &#8220;finster dreinblickenden Augen, die bis zu seinem Tod hellwach blieben&#8221;. Die Bücher, die jetzt zum 500. Geburtstag Calvins am 10. Juli 1509 erschienen sind, beginnen alle mit der Feststellung, wie umstritten Calvin sei. Über Luther spricht man nicht so.</p>
<p>Der einfachste Fall ist der zugleich prominenteste, der Fall des Michael Servet. Servet war ein spanischer Theologe, der als Leugner der Trinität auf Betreiben Calvins in Genf 1553 verhaftet, verurteilt und auf dem Scheiterhaufen verbrannt wurde. Die Sache hat Calvins Ansehen unendlich geschadet, Voltaire hasste ihn dafür.</p>
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