Alle haben das Unheil kommen gesehen.
Das Kaufverhalten der Gesellschaft: Warum wir lieber gezielt suchen als zufällig finden.
Ulrich Walter über seinen Flug ins All für 1800 Euro Monatslohn, Langeweile in 300 Kilometern Höhe und darüber, warum sich die Milliarden für die Raumfahrt lohnen
Vor zehn Jahren erfand der Student Shawn Fanning die Tauschbörse Napster – und revolutionierte damit den Umgang mit Musik
Es gäbe durchaus ein politisch korrektes Wort für schwul im Arabischen. Trotzdem wird dort “schwul” schnell mit “pervers” übersetzt.
Von Patrick Süskind – Wie das Wohlgefügte aus dem Lot gerät: Über den leisen Witz und die tiefe Melancholie der Zeichnungen von Jean-Jacques Sempé
Von Stephan Speicher – Skat, Fußball, Tanzen? Nicht mit Johannes Calvin. Der Mann, den kaum einer mochte, wird 500 Jahre alt und bereichert noch immer die Bücherregale.
Von Jörg Häntzschel – Kirchenlieder mit Punk-Gestus, kein Sex vor der Ehe: zum 500. Geburtstag von Johannes Calvin ein Besuch bei den New Calvinists in den USA.
Von Wolfgang Fach – Über den Geist der Bologna-Kritik: Es gibt gute Gründe zur Klage, den Rest verhüllt aber ein Schleier des Nichtwissens und Nichtwollens. Ein Kommentar aus dem Feuilleton der SZ
Das digitale Zeitalter übt einen Preisdruck nach unten auf alles aus, was “aus Ideen gemacht ist” – bis alles gratis ist.
Das Musiker- und Produzentenduo Sly & Robbie hat die Schubkraft des Reggae in den Pop gebracht
Architektenstreit: Eine Antwort auf Wolf D. Prix
Warum es keinen krisenfesten Kapitalismus geben kann
Bologna will ein einheitliches europäisches Hochschulwesen schaffen. Robert Stockhammer, Professor für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften an der LMU München, erklärt, warum das nicht funtioniert
Being Jack Unterweger: Hollywoodstar John Malkovich steht mit ¸¸The Infernal Comedy” im Wiener Ronacher als Frauenmörder auf der Bühne
War da was? Der Klagenfurter Bachmannwettbewerb 2009
Die Wirtschaftskrise und der Bundestag: Er sagt nichts, er will nichts sagen, er hat nichts zu sagen. Seine Mitglieder gelten bei den Wählern als Deppen, die nicht viel können, von Wirtschaft nichts verstehen – aber zu allem fähig sind.
Unter deutschen Professoren und Feuilleton-Redakteuren gehört es zum guten Ton, die Nase über “Bologna” zu rümpfen. Die Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen gilt vielen als mutwilliger Oktroi mit negativen, wenn nicht gar desaströsen Wirkungen namentlich in den Geisteswissenschaften.
Die Ära, in der die Amerikaner fröhlich wegmampften, was ihnen die Industrie vorsetzte, scheint zu Ende zu gehen. Mit mehreren Filmen stellt Amerika die Greuelpraktiken der Nahrungsmittelindustrie in Frage.
Erlebt Iran sein 1968 oder sehnen wir uns nur nach Revolte?