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	<title>Feuilletonist &#187; Neue Züricher Zeitung (NZZ)</title>
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		<title>Täuschen, um die Wahrheit zu finden &#8211; Von Francis Müller</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/tauschen-um-die-wahrheit-zu-finden-von-francis-muller/2009/08/07/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Aug 2009 10:13:16 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
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		<description><![CDATA[Verdeckte Recherchen haben eine lange journalistische Geschichte Medienschaffende dürfen nur in Ausnahmefällen verdeckt arbeiten. So lautet die hiesige Berufsregel. Im Journalismus gibt es allerdings eine lange Tradition des maskierten Arbeitens. Entstanden ist sie im anonymen Milieu der amerikanischen Grossstädte des 19. Jahrhunderts. &#8230;weiterlesen auf NZZ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1059"></span></p>
<p>Verdeckte Recherchen haben eine lange journalistische Geschichte</p>
<p>Medienschaffende dürfen nur in Ausnahmefällen verdeckt arbeiten. So lautet die hiesige Berufsregel. Im Journalismus gibt es allerdings eine lange Tradition des maskierten Arbeitens. Entstanden ist sie im anonymen Milieu der amerikanischen Grossstädte des 19. Jahrhunderts.</p>
<p><a title="Täuschen um die Wahrheit zu finden" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/medien/taeuschen_um_die_wahrheit_zu_finden_1.3289265.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Gewonnene Solidarität zwischen den Generationen &#8211; Von Peter Gross</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/gewonnene-solidaritat-zwischen-den-generationen-von-peter-gross/2009/08/04/</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 09:08:22 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Die unterschätzten Vorteile einer Gesellschaft mit weniger Kindern Die Rede von einer Überalterung unserer Gesellschaft ist, wie Otfried Höffe kürzlich geschrieben hat (NZZ 16. 7. 09), unbedacht und irreführend. Stattdessen wird bisweilen von einer «Unterjüngung» gesprochen. Doch auch diese Diagnose leidet unter einem demografiepolitischen Vorurteil. Gegenüber dem Kindersegen früherer Zeiten hat eine Wenig-Kinder-Gesellschaft nämlich, soziologisch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1025"></span></p>
<p>Die unterschätzten Vorteile einer Gesellschaft mit weniger Kindern</p>
<p>Die Rede von einer Überalterung unserer Gesellschaft ist, wie Otfried Höffe kürzlich geschrieben hat (NZZ 16. 7. 09), unbedacht und irreführend. Stattdessen wird bisweilen von einer «Unterjüngung» gesprochen. Doch auch diese Diagnose leidet unter einem demografiepolitischen Vorurteil. Gegenüber dem Kindersegen früherer Zeiten hat eine Wenig-Kinder-Gesellschaft nämlich, soziologisch gesehen, auch beträchtliche Vorteile.</p>
<p><a title="Gewonnene Solidarität zwischen den Generationen" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/gewonnene_solidaritt_zwischen_den_generationen_1.3271278.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Sein und Schein in multimedialer Gleichzeitigkeit &#8211; Von Peter Hagmann</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 09:01:19 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburger Festspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob es ihm wohl gefallen würde, war am morgendlichen Pressetermin die unvermeidliche Frage an Nuria Schoenberg Nono. Zu Recht blieb die Witwe des Komponisten die Antwort schuldig, zumal die Frage irrelevant ist. Nicht ihn, den 1990 verstorbenen Schöpfer, muss die Produktion ansprechen, sondern uns, hier und jetzt – und das ist im Fall von «Al [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1016"></span></p>
<p>Ob es ihm wohl gefallen würde, war am morgendlichen Pressetermin die unvermeidliche Frage an Nuria Schoenberg Nono. Zu Recht blieb die Witwe des Komponisten die Antwort schuldig, zumal die Frage irrelevant ist. Nicht ihn, den 1990 verstorbenen Schöpfer, muss die Produktion ansprechen, sondern uns, hier und jetzt – und das ist im Fall von «Al gran sole carico d&#8217;amore» von Luigi Nono besonders heikel. Das 1975 unter der Leitung von Claudio Abbado und Juri Ljubimow durch die Mailänder Scala aus der Taufe gehobene Stück, das 1978 mit dem Dirigenten Michael Gielen und in einer Inszenierung des heutigen Salzburger Festspiel-Intendanten Jürgen Flimm in einer zweiten Version vorgestellt wurde, gehört in einer besonderen Weise seiner Entstehungszeit an. Das Klima des Werks und seine thesenhafte Attitüde, ja selbst die Musik mit ihrer geballten Faust, sie stehen für den Geist der späten sechziger und frühen siebziger Jahre.</p>
<h4>Neue Gegenwart</h4>
<p><a title="Sein und Schein in multimedialer Gleichzeitigkeit" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/sein_und_schein_in_multimedialer_gleichzeitigkeit_1.3271337.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Sich berühren lassen – oder nicht     &#8211; Von Kerstin Stremmel</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 08:33:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele alte Bekannte und ein paar junge Experimente an den 40. Rencontres d&#8217;Arles Unter dem Motto «40 ans de rencontres, 40 ans de ruptures» zeigen die Fototage in Arles Klassiker wie den 98-jährigen Willi Ronis oder den legendären Verleger Robert Delpire. &#8230;weiterlesen auf NZZ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1004"></span></p>
<p>Viele alte Bekannte und ein paar junge Experimente an den 40. Rencontres d&#8217;Arles</p>
<p>Unter dem Motto «40 ans de rencontres, 40 ans de ruptures» zeigen die Fototage in Arles Klassiker wie den 98-jährigen Willi Ronis oder den legendären Verleger Robert Delpire.</p>
<p><a title="Sich berühren lassen - oder nicht" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/sich_beruehren_lassen_oder_nicht_rencontres_arles_1.3262558.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>War da was? &#8211; Von Brigitte Kramer</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 08:32:22 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 30. Juli zündete die baskische Terroristengruppe ETA im Ferienort Palmanova eine Autobombe. Zwei Guardia-Civil-Beamte wurden getötet. Das Leben auf der Insel geht indes weiter, im ganz normalen Wahnsinn des Hochsommers. &#8230;weiterlesen auf NZZ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1002"></span></p>
<p>Am 30. Juli zündete die baskische Terroristengruppe ETA im Ferienort Palmanova eine Autobombe. Zwei Guardia-Civil-Beamte wurden getötet. Das Leben auf der Insel geht indes weiter, im ganz normalen Wahnsinn des Hochsommers.</p>
<p><a title="War da was?" href="http://www.welt.de/die-welt/kultur/article4245429/Hasch-fuer-den-Haescher.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Syriens ungeliebte Söhne &#8211; Susanne Schanda</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/syriens-ungeliebte-sohne-susanne-schanda/2009/07/31/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 13:07:39 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[Überdimensionierte Porträts des Präsidenten Bashar al-Asad blicken in ganz Syrien von Plakatwänden und Hausfassaden. Sie scheinen die Untertanen daran zu mahnen, dass seinem wachsamen Auge nichts entgeht. Der Geheimdienst mit seinem Heer von Spitzeln sieht und hört alles. Dies ist besonders für unabhängig denkende Intellektuelle und Künstler ein Ärgernis. Dennoch treibt die Kreativität in Syrien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-987"></span></p>
<p>Überdimensionierte Porträts des Präsidenten Bashar al-Asad blicken in ganz Syrien von Plakatwänden und Hausfassaden. Sie scheinen die Untertanen daran zu mahnen, dass seinem wachsamen Auge nichts entgeht. Der Geheimdienst mit seinem Heer von Spitzeln sieht und hört alles. Dies ist besonders für unabhängig denkende Intellektuelle und Künstler ein Ärgernis. Dennoch treibt die Kreativität in Syrien erstaunliche Blüten.</p>
<p><a title="Syriens ungeliebte Söhne" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/syriens_ungeliebte_shne_1.3244791.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Die Niederlande suchen neue Identitäten &#8211; Von Christian Schlösser</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/die-niederlande-suchen-neue-identitaten-von-christian-schlosser/2009/07/29/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jul 2009 11:11:12 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Stolz waren die Niederlande einst auf ihre tolerante und liberale Tradition. Seit einigen Jahren befindet sich die Gesellschaft im Umbruch. Die starke Zuwanderung hat die Bevölkerung verunsichert. Nun suchen viele im Populisten Geert Wilders eine neue Galionsfigur. &#8230;weiterlesen auf NZZ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-966"></span></p>
<p>Stolz waren die Niederlande einst auf ihre tolerante und liberale Tradition. Seit einigen Jahren befindet sich die Gesellschaft im Umbruch. Die starke Zuwanderung hat die Bevölkerung verunsichert. Nun suchen viele im Populisten Geert Wilders eine neue Galionsfigur.</p>
<p><a title="Die Niederlande suchen neue Identitäten" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/die_niederlande_suchen_neue_identitten_1.3226343.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Die Politik der Entschuldigung &#8211; Von Florian Coulmas</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/die-politik-der-entschuldigung-von-florian-coulmas/2009/07/27/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 10:01:18 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Warum sich Japan bis heute schwertut, sich seiner historischen Altlasten zu entledigen Bereits mehrfach seit 1950 hat Japan sein Bedauern über die während des Zweiten Weltkrieges und der Kolonialherrschaft verübten Untaten zum Ausdruck gebracht. Dennoch wird ihm bis heute nicht vertraut. &#8230;weiterlesen auf NZZ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-930"></span></p>
<p>Warum sich Japan bis heute schwertut, sich seiner historischen Altlasten zu entledigen</p>
<p>Bereits mehrfach seit 1950 hat Japan sein Bedauern über die während des Zweiten Weltkrieges und der Kolonialherrschaft verübten Untaten zum Ausdruck gebracht. Dennoch wird ihm bis heute nicht vertraut.</p>
<p><a title="Die Politik der Entschuldigung" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/die_politik_der_entschuldigung_1.3203777.html">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Bühne mit stumpfen Winkeln &#8211; Ursula Seibold-Bultmann</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/buhne-mit-stumpfen-winkeln-ursula-seibold-bultmann/2009/07/22/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 11:54:05 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Malerei]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Leipziger Schule]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gründe für den Erfolg der Künstler, die unter dem Label «Neue Leipziger Schule» international so hoch gehandelt werden, sind noch wenig erforscht. In der Messestadt gibt es für Besucher in nächster Zukunft gute Möglichkeiten, den eigenen Standpunkt zu ihrem Werk zu klären. «Ich kehrte um und ging durch das finstere Gewächshaus . . . [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gründe für den Erfolg der Künstler, die unter dem Label «Neue Leipziger Schule» international so hoch gehandelt werden, sind noch wenig erforscht. In der Messestadt gibt es für Besucher in nächster Zukunft gute Möglichkeiten, den eigenen Standpunkt zu ihrem Werk zu klären.<span id="more-870"></span></p>
<p>«Ich kehrte um und ging durch das finstere Gewächshaus . . . das Leben war über den Rand der Kübel getreten . . . Lianen, in denen die geile Gehässigkeit des stummen Wachstums sich tastend vorstreckte, fleischfressende Pflanzen . . . aber das, was mich umschlug, war nicht körperlich, es wich mir aus und schloss sich gleich wieder zusammen wie Wasser. Ja, ich schwamm in einer trüben Flut, und neben mir, nur durch ein paar braune, schmierige Ranken Wassserpest von mir getrennt, trieb Starkloff . . .» Die Last der Atmosphäre, die Diskontinuität des Raumes, die Begegnung dritter Art mit der Leiche eines feisten Grossbauern: Man kann sich durch den zitierten Text in eins der neueren Tableaus von Neo Rauch versetzt fühlen, dem Star der Neuen Leipziger Malerschule. Und tatsächlich stammt die Passage aus einem Lieblingsroman Rauchs – «Schwarze Weide» von Horst Lange (1937), jenem monumentalen, von dunklen Ahnungen und unheilschwangeren Details überfluteten Mord-Epos aus dem gottverlassensten Niederschlesien. Wie Siegfried Lenz über das Buch schrieb: «Kaum etwas ist sich selbst genug, alles muss in ein Bild gebracht, durch ein Bild gesagt werden.»</p>
<h4>Unklarer Begriff</h4>
<p><a title="Bühne mit stumpfen Winkeln" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/bhne_mit_stumpfen_winkeln_1.3153335.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Wie man Ausländer wird &#8211; Von Sieglinde Geisel</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/wie-man-auslander-wird-von-sieglinde-geisel/2009/07/21/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:43:54 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Fremdheit]]></category>

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		<description><![CDATA[In seiner Kindheit sei seine fremde Herkunft für ihn nie ein Problem gewesen, schreibt Navid Kermani in seinem Buch «Wer ist wir?». Dass zu Hause, in der religiösen iranischen Arztfamilie, eine andere Welt auf ihn wartete als in der Schule, sei selbstverständlich gewesen. Seine ersten Erfahrungen mit Fremdheit habe er im Fussballverein gemacht. Es war [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seiner Kindheit sei seine fremde Herkunft für ihn nie ein Problem gewesen, schreibt Navid Kermani in seinem Buch «Wer ist wir?». <span id="more-853"></span></p>
<p>Dass zu Hause, in der religiösen iranischen Arztfamilie, eine andere Welt auf ihn wartete als in der Schule, sei selbstverständlich gewesen. Seine ersten Erfahrungen mit Fremdheit habe er im Fussballverein gemacht. Es war keine ethnische, sondern eine soziale Fremdheit: Hier lernte er zum ersten Mal Kinder aus den unteren Gesellschaftsschichten kennen. Ausländer werden sei ein Prozess, so Kermani: «Erst seit einigen Jahren werde ich dauernd gefragt, als was ich mich empfinde – als Deutscher oder Iraner, als Europäer oder als Muslim. Irgendwann beginnt man tatsächlich darüber nachzudenken.»</p>
<p>Navid Kermani hat sich mit Reden und Artikeln (auch in der NZZ) als eloquenter Vertreter des aufgeklärten, gebildeten Islam profiliert. «Ich trage die Widersprüche ja selbst in mir, und wenn ich etwas sage, stellt sich in meinem Kopf der Einwand meist von selbst ein» – doch mit diesem Abwägen und Differenzieren gehe man in Talkshows rasch unter. Seine Rolle sieht der Schriftsteller und Islamwissenschafter zwiespältig. So widerstrebe es ihm, den Islam verteidigen zu müssen, denn er habe als Autor eine kritische Haltung, auch zum Islam. Von wohlfeilen Distanzierungen wiederum, wie sie gern gefordert werden, hält er auch nichts: «In dem Augenblick, in dem ich mich distanziere, billige ich dem Gegenüber das Recht zu, mich zu verdächtigen.»</p>
<p><a title="Wie man Ausländer wird" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/wie_man_auslnder_wird_1.3141113.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Ist das Urheberrecht ein Papiertiger? &#8211; Von Joachim Güntner</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:41:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem Papier sieht es gut aus für die Urheber: De iure besitzen sie das unveräusserliche Recht zur Verwertung und Bearbeitung ihrer Werke. Aber die Wirklichkeit des Internets sieht anders aus; und was dem kontinentalen Urheberrecht billig ist, ist dem US-Copyright durchaus fremd. Nie in der Geschichte des Abendlandes besass der individuelle Urheber mehr verbriefte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Papier sieht es gut aus für die Urheber: De iure besitzen sie das unveräusserliche Recht zur Verwertung und Bearbeitung ihrer Werke. Aber die Wirklichkeit des Internets sieht anders aus; und was dem kontinentalen Urheberrecht billig ist, ist dem US-Copyright durchaus fremd.<span id="more-851"></span></p>
<p>Nie in der Geschichte des Abendlandes besass der individuelle Urheber mehr verbriefte Schutzrechte an seinen geistigen und künstlerischen Schöpfungen als heute. Es gehört zum Katalog der Selbstverständlichkeiten, dass der Autor festlegen darf, ob und wo und in welcher Form sein Werk erscheint. Selbst noch dann, wenn er den Produktionsprozess abgeschlossen hat und das Ergebnis seines Wirkens in die Welt hinaus entlässt, kann er auf lange Zeit dessen allmächtiger Herr bleiben. Kein Takt einer musikalischen Komposition, kein Wort einer Dichtung darf verändert werden, ohne dass er es erlaubt. Wäre das Werk wirklich sein Kind, wie es der Germanist Roland Reuss, einer der Initiatoren des «Heidelberger Appells» zum Schutz der Urheberrechte (NZZ 2. 5. 09), gern darstellt, dann wäre dies Kind eines, dem eine Kindergärtnerin ohne Erlaubnis der Eltern nicht einmal die Locken bürsten dürfte, ohne das ausschliessliche Recht der Urheber auf «Bearbeitung» zu verletzen.</p>
<h4>Die wahren Interessen von Google</h4>
<p><a title="Urheberrecht" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/ist_das_urheberrecht_ein_papiertiger_1.3141233.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Wider die Vereinnahmung &#8211; Von Michael Brenner</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:16:51 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Christen Juden noch immer «bekehren» wollen, haben sie aus der Geschichte nichts gelernt Das Verhältnis der christlichen Kirchen zum Judentum ist, um das Mindeste zu sagen, ambivalent gewesen. Duldung und Gewalt gingen Hand in Hand. Ein Überbleibsel aus gar nicht so ferner Zeit ist die christliche Judenmission – die Christen als einen Akt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Christen Juden noch immer «bekehren» wollen, haben sie aus der Geschichte nichts gelernt<span id="more-610"></span></p>
<p>Das Verhältnis der christlichen Kirchen zum Judentum ist, um das Mindeste zu sagen, ambivalent gewesen. Duldung und Gewalt gingen Hand in Hand. Ein Überbleibsel aus gar nicht so ferner Zeit ist die christliche Judenmission – die Christen als einen Akt der Liebe verstehen können. Doch solch vereinnahmende Liebe ist nicht weniger intolerant als Gewalt.</p>
<p>«In der Aula zu Toledo / Klingen schmetternd die Fanfaren; / Zu dem geistlichen Turnei / Wallt das Volk in bunten Scharen.» – So beginnt Heinrich Heine eine Disputation in seinen «Hebräischen Melodien», die auf inszenierte mittelalterliche Streitgespräche zwischen jüdischen und christlichen Geistlichen Bezug nimmt. Bei Heine schwingen die Mönche in freudiger Voraussicht schon die Weihwasserkübel, während ihre jüdischen Kontrahenten ebenso hoffnungsfroh die Beschneidungsmesser wetzen. Doch die christliche Königin Donna Blanka setzt dem heiligen Treiben ein gar unheiliges Ende, als sie ermüdet nach zwölfstündiger Auseinandersetzung um theologische Wahrheiten ganz und gar respektlos verkündet: «Welcher Recht hat, weiss ich nicht – / Doch es will mich schier bedünken, / Dass der Rabbi und der Mönch, / Dass sie alle beide stinken.»</p>
<h4>Ein Symptom?</h4>
<p><a title="Wider die Vereinnahmung" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/wider_die_vereinnahmung_1.3111868.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Jugendarbeit und Stars &#8211; Von Thomas Schacher</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Trompeter Brent Grapes, Jahrgang 1984, kommt aus Australien und wurde an der Juilliard School in New York ausgebildet. Die 1989 geborene Geigerin Aurélie Matthey ist Schweizerin und studiert am Konservatorium in Neuenburg. Und die 24-jährige Flötistin Sangah Nah aus Südkorea ist am Conservatoire National Supérieur in Paris eingeschrieben. Gemeinsam ist diesen drei Instrumentalisten, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Trompeter Brent Grapes, Jahrgang 1984, kommt aus Australien und wurde an der Juilliard School in New York ausgebildet. Die 1989 geborene Geigerin Aurélie Matthey ist Schweizerin und studiert am Konservatorium in Neuenburg. Und die 24-jährige Flötistin Sangah Nah aus Südkorea ist am Conservatoire National Supérieur in Paris eingeschrieben. <span id="more-604"></span></p>
<p>Gemeinsam ist diesen drei Instrumentalisten, dass sie, zusammen mit fast hundert anderen jungen Musikerinnen und Musikern, Mitglieder im Verbier Festival Orchestra sind. Jedes Jahr gibt es mindestens 1200 Bewerber aus allen Erdteilen. Eine Jury nimmt bei Vorspielen in verschiedenen Ländern die Auswahl vor. Wer es also nach Verbier schafft, hat schon eine strenge Selektion bestanden. Die Musiker dürfen höchstens dreimal mitmachen und nicht älter als 29 Jahre alt sein, so dass jedes Jahr etwa 50 neue Gesichter hinzukommen.</p>
<h4>Regen auf dem Zeltdach</h4>
<p><a title="Jugendarbeit und Stars" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/jugendarbeit_und_stars_1.3111946.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Bulldozer auf der Seidenstrasse &#8211; Von Matthias Messmer</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neue Züricher Zeitung (NZZ)]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn nicht bald etwas geschieht, wird in der westchinesischen Provinz Xinjiang ein Kulturfrevel stattfinden, der an die Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamian erinnert. Die Behörden planen, die muslimische Altstadt von Kashgar an der Seidenstrasse fast ganz abzureissen. Man könnte Tränen weinen, für sich allein, wie im Jahr 2001, als die Taliban in Afghanistan die prächtigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn nicht bald etwas geschieht, wird in der westchinesischen Provinz Xinjiang ein Kulturfrevel stattfinden, der an die Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamian erinnert. Die Behörden planen, die muslimische Altstadt von Kashgar an der Seidenstrasse fast ganz abzureissen.<span id="more-600"></span></p>
<p>Man könnte Tränen weinen, für sich allein, wie im Jahr 2001, als die Taliban in Afghanistan die prächtigen Buddha-Statuen von Bamian sprengten. Oder mit anderen gemeinsam protestieren, wie im Vorfeld der Olympischen Spiele vor einem Jahr, als zahlreiche Hutongs, Pekings jahrhundertealte Quartiere, einem modernen Stadtplan weichen mussten. Doch Trauer wie Auflehnung versprechen wenig zu bewirken in einem Land wie China, das Geschichte nur dann respektiert, wenn es der Politik gerade dienlich ist. Lieber verheisst man den Massen eine noch bessere Zukunft im Dienste und zum Wohle aller, als dem Einzelnen ein Recht auf das eigene Erbe und seit Generationen überlieferte Lebenswelten zuzugestehen. «Harmonische Bedingungen» werden in einem Einparteienstaat von oben festgelegt.</p>
<p>Dass auch Stadtplanung zu diesem Harmonie-Konzept gehört, erfahren zurzeit die Einwohner der 3,5-Millionen-Stadt Kashgar im Westen Chinas. Die Situation in diesem an der einstigen Seidenstrasse gelegenen Ort mit seiner mehr als zweitausendjährigen Geschichte ist insofern von höchster Brisanz, als die Stadt zu neunzig Prozent von Uiguren bewohnt wird, sich taktloses Verhalten der «fremden» Machthaber daher leicht in politischen Sprengstoff verwandeln kann.</p>
<p><a title="Bulldozer af der Seidenstrasse" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/bulldozer_auf_der_seidenstrasse_1.3111917.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf NZZ</a></p>
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		<title>Alarmierende Zustände &#8211; Von Cornelia Isler-Kerényi</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 08:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Italiens Kulturerbe zwischen Staat und Regime Eine durch Natur und Geschichte geformte Landschaft samt ihrer Besiedlung, mit Monumenten und Kunstwerken aus über drei Jahrtausenden: Das macht Italien für Aussenstehende attraktiv und ermöglicht den Italienern trotz allem die Identifikation mit ihrem Land. Seit Monaten läuft nun in den Tageszeitungen die Debatte um die immer prekärer werdende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Italiens Kulturerbe zwischen Staat und Regime</p>
<p><span id="more-561"></span></p>
<p>Eine durch Natur und Geschichte geformte Landschaft samt ihrer Besiedlung, mit Monumenten und Kunstwerken aus über drei Jahrtausenden: Das macht Italien für Aussenstehende attraktiv und ermöglicht den Italienern trotz allem die Identifikation mit ihrem Land. Seit Monaten läuft nun in den Tageszeitungen die Debatte um die immer prekärer werdende Situation jener Institutionen, die für die Erhaltung und Nutzung dieses Reichtums zuständig sind. Einen nachhaltigen Schock bewirkte Ende Februar die Demission des Archäologen und Kunsthistorikers Salvatore Settis, der kompetentesten und engagiertesten Stimme in dieser Debatte, vom Präsidium des Obersten Rates für die Kulturgüter (Consiglio Superiore dei Beni Culturali). Dabei handelt es sich um ein dem zuständigen Minister zur Seite gestelltes, aber unabhängiges, mehrheitlich aus hochqualifizierten Fachvertretern bestehendes Gremium, das zwar zu Rat-, nicht aber zu Vorschlägen berechtigt ist. Trotzdem liess die Demission durch ihre Begründung aufhorchen: den Versuch, das nicht politisch, sondern technisch-wissenschaftlich konzipierte Organ zum Sprachrohr des Ministers umzufunktionieren. Was die ganze, sich seit Jahren verschlimmernde Misere im Bereich der Kulturgüter in einem durchaus beunruhigenden Licht erscheinen lässt.</p>
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