Die Gründe für den Erfolg der Künstler, die unter dem Label «Neue Leipziger Schule» international so hoch gehandelt werden, sind noch wenig erforscht. In der Messestadt gibt es für Besucher in nächster Zukunft gute Möglichkeiten, den eigenen Standpunkt zu ihrem Werk zu klären.
In seiner Kindheit sei seine fremde Herkunft für ihn nie ein Problem gewesen, schreibt Navid Kermani in seinem Buch «Wer ist wir?».
Auf dem Papier sieht es gut aus für die Urheber: De iure besitzen sie das unveräusserliche Recht zur Verwertung und Bearbeitung ihrer Werke. Aber die Wirklichkeit des Internets sieht anders aus; und was dem kontinentalen Urheberrecht billig ist, ist dem US-Copyright durchaus fremd.
Wenn Christen Juden noch immer «bekehren» wollen, haben sie aus der Geschichte nichts gelernt
Der Trompeter Brent Grapes, Jahrgang 1984, kommt aus Australien und wurde an der Juilliard School in New York ausgebildet. Die 1989 geborene Geigerin Aurélie Matthey ist Schweizerin und studiert am Konservatorium in Neuenburg. Und die 24-jährige Flötistin Sangah Nah aus Südkorea ist am Conservatoire National Supérieur in Paris eingeschrieben.
Wenn nicht bald etwas geschieht, wird in der westchinesischen Provinz Xinjiang ein Kulturfrevel stattfinden, der an die Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamian erinnert. Die Behörden planen, die muslimische Altstadt von Kashgar an der Seidenstrasse fast ganz abzureissen.
Italiens Kulturerbe zwischen Staat und Regime
Die Altersstruktur unserer Gesellschaft hat sich so drastisch verändert, dass man von einer alternden Gesellschaft zu reden pflegt. Man denkt an eine zunehmende Vergreisung, da die Innovationen abnähmen, die Zahl der Pflegebedürftigen dagegen wachse. Dieses Selbstbild unserer Gesellschaft hält einer näheren Prüfung nicht stand.
Homosexualität und die kubanische Revolution waren lange Zeit inkompatibel. Erst in den neunziger Jahren begann die zaghafte Öffnung gegenüber Homo- und Transsexuellen. Für deren Rechte kämpft seit einigen Jahren Mariela Castro, die Tochter von Staatschef Raúl Castro.
Von Marc Zitzmann – Am 31. Juli scheidet Gerard Mortier, der Direktor der Pariser Nationaloper, aus dem Amt. Es gibt gute Gründe, seine nur fünfjährige Intendanz als eine goldene Ära anzusehen.
Von Aldo Keel – Norwegens Pläne zu Hamsun-Feiern stossen auf jüdische Kritik
Von Jan-Werner Müller – Der Spesenskandal im britischen House of Commons hat zu einem dramatischen Verlust des Ansehens der «Mutter aller Parlamente» geführt.
Ein Gespräch mit dem Südosteuropa-Historiker Oliver Jens Schmitt über (post)nationale Identitätsbildung im Balkanraum
Wie unbeständige Datenspeicher unsere Kultur gefährden
Richard Rogers über ökologische Architektur, Politik und den Streit mit Prinz Charles
Die chinesische «grosse Mauer» der Zensur steht noch, wird aber zunehmend brüchig
Die klassischen Informationsanbieter wollen sich die Blogger-Kultur aneignen