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	<title>Feuilletonist &#187; Frankfurter Rundschau (FR)</title>
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		<title>Der Angst Herr werden &#8211; Von Arno Widmann</title>
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		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 09:50:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[
Heute vor 40 Jahren starb Theodor W. Adorno. Meinhard Prill und Kurt Schneider erinnern in einem ausführlichen Film an den Philosophen. Es kommen unter anderem zu Wort: Pierre Boulez, Martin Jay, Joachim Kaiser, Alexander Kluge, Ivan Nagel, Rüdiger Safranski, Richard Sennett. Aber auch seine letzte Assistentin Regina Becker-Schmidt, eine Sekretärin aus der New Yorker Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1042"></span></p>
<p>Heute vor 40 Jahren starb Theodor W. Adorno. Meinhard Prill und Kurt Schneider erinnern in einem ausführlichen Film an den Philosophen. Es kommen unter anderem zu Wort: Pierre Boulez, Martin Jay, Joachim Kaiser, Alexander Kluge, Ivan Nagel, Rüdiger Safranski, Richard Sennett. Aber auch seine letzte Assistentin Regina Becker-Schmidt, eine Sekretärin aus der New Yorker Zeit des Instituts, ein Schulfreund usw. usf. Dazu Horkheimer und Marcuse und immer wieder Adorno selbst.</p>
<p><a title="Der Angst Herr werden" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1866046_Ein-Film-zum-40.-Todestag-von-Adorno-Der-Angst-Herr-werden.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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		<title>Der große Zerfall &#8211; Von Sebastian Moll</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/der-grose-zerfall-von-sebastian-moll/2009/08/05/</link>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 09:59:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Pynchon]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht wenige eingefleischte Pynchon-Fans werden von ihrem Idol enttäuscht sein, wenn sie sein neues Werk &#8220;Inherent Vice&#8221; in die Hand bekommen. Das nicht einmal 400 Seiten starke Buch ist auf den ersten Blick ein Verrat des für seine überbordende Erzählweise berühmten wie berüchtigten Meisters an sich selbst. Es ist eine Genre-Erzählung, die sich streng an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1035"></span>Nicht wenige eingefleischte Pynchon-Fans werden von ihrem Idol enttäuscht sein, wenn sie sein neues Werk &#8220;Inherent Vice&#8221; in die Hand bekommen. Das nicht einmal 400 Seiten starke Buch ist auf den ersten Blick ein Verrat des für seine überbordende Erzählweise berühmten wie berüchtigten Meisters an sich selbst. Es ist eine Genre-Erzählung, die sich streng an die Regeln des Noir hält, eine Etüde, bei der Pynchon seine Fantasie weniger auf die Komposition eines unüberschaubaren Roman-Gebildes verwandt hat, als auf Dialogwitz und die Skizzierung eines überaus farbenfrohen Ensembles an Charakteren.</p>
<p><a title="Der große Zerfall" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1864573_Der-neue-Thomas-Pynchon-Der-grosse-Zerfall.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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		<title>Erste Zuckungen des Todeskampfs &#8211; Von Martin Amis</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Aug 2009 09:54:52 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>

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		<description><![CDATA[Auch auf die Gefahr hin, mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen &#8211; aber die derzeitigen Ereignisse im Iran scheinen mir die ersten Zuckungen des bevorstehenden Todeskampfes der Islamischen Republik zu sein. In diesem voraussichtlich sehr langen und ziemlich unerfreulichen Prozess wird Mir Hossein Mussawi bestimmt eine geringere Rolle spielen als Neda Agha Soltan, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-1029"></span>Auch auf die Gefahr hin, mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen &#8211; aber die derzeitigen Ereignisse im Iran scheinen mir die ersten Zuckungen des bevorstehenden Todeskampfes der Islamischen Republik zu sein. In diesem voraussichtlich sehr langen und ziemlich unerfreulichen Prozess wird Mir Hossein Mussawi bestimmt eine geringere Rolle spielen als Neda Agha Soltan, deren Ermordung die Zerstörung von Schönheit, Jugend und Hoffnung versinnbildlichte und auch sehr gut in die schiitische Tradition vom Märtyrertum in Zeiten barbarischer Ungerechtigkeit passt. Allerdings personifiziert Neda Soltan noch einen weiteren Aspekt: die Moderne.</p>
<p><a title="Erste Zuckungen des Todeskampfs" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1864303_Iran-Erste-Zuckungen-des-Todeskampfs.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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		<title>Ich bin eine Ameise &#8211; Von Heike Kühn</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Jul 2009 10:55:43 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Komödie]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es regnet in dem südfranzösischen Landstrich, in dem die Protagonisten von Agnès Jaouis dritter Regiearbeit aufeinandertreffen, ohne ihren Missmut über den glücklosen Sommer zu verbergen. &#8220;Erzähl mir was vom Regen&#8221; meint als Titel allerdings nicht nur Wetterempfindlichkeit. Ein Chanson von Georges Brassens, so Jaoui, die wie immer in ihren sensiblen Filmen auch das Drehbuch geschrieben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-971"></span></p>
<p>Es regnet in dem südfranzösischen Landstrich, in dem die Protagonisten von Agnès Jaouis dritter Regiearbeit aufeinandertreffen, ohne ihren Missmut über den glücklosen Sommer zu verbergen. &#8220;Erzähl mir was vom Regen&#8221; meint als Titel allerdings nicht nur Wetterempfindlichkeit. Ein Chanson von Georges Brassens, so Jaoui, die wie immer in ihren sensiblen Filmen auch das Drehbuch geschrieben hat, habe sie inspiriert: &#8220;Erzählt mir vom Regen, kein Wort über Sonnenschein&#8221;, heißt es darin, &#8221; der Sonnenschein macht mich wütend und ich knirsche mit den Zähnen …&#8221;.</p>
<p><a title="Ich bin eine Ameise" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1856657_Erzaehl-mir-was-vom-Regen-Ich-bin-eine-Ameise.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Frankfurter Rundschau</a></p>
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		<title>Die Lichtprobe &#8211; Von Daniel Kehlmann</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/die-lichtprobe-von-daniel-kehlmann/2009/07/28/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jul 2009 09:15:38 +0000</pubDate>
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Eine Schelte des Regietheaters ist die Festrede des Erfolgsautors Daniel Kehlmann zur Eröffnung der Salzburger Festspiele. Hier finden Sie Kehlmanns &#8220;Lichtprobe&#8221; im Wortlaut.
&#8220;Das bürgerliche Leben&#8221;, sagte Max Reinhardt in einer Rede an der Columbia Uni-versity, &#8220;ist eng begrenzt und arm an Gefühlsinhalten. Es hat aus seiner Armut lauter Tugenden gemacht, zwischen denen es sich schlecht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-941"></span></p>
<p>Eine Schelte des Regietheaters ist die Festrede des Erfolgsautors Daniel Kehlmann zur Eröffnung der Salzburger Festspiele. Hier finden Sie Kehlmanns &#8220;Lichtprobe&#8221; im Wortlaut.</p>
<p>&#8220;Das bürgerliche Leben&#8221;, sagte Max Reinhardt in einer Rede an der Columbia Uni-versity, &#8220;ist eng begrenzt und arm an Gefühlsinhalten. Es hat aus seiner Armut lauter Tugenden gemacht, zwischen denen es sich schlecht und recht durchzwängt.&#8221;</p>
<p><a title="Kehlmann-Rede im Wortlaut Die Lichtprobe" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1853951_Kehlmann-Rede-im-Wortlaut-Die-Lichtprobe.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Frankfurter Rundschau</a></p>
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		<title>Dichterin des Dennoch &#8211; Von Jutta Beiner</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/dichterin-des-dennoch-von-jutta-beiner/2009/07/27/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 09:59:31 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[

Bonn, im Dezember 2005. Die Grande Dame der Poesie sitzt im Frühstücksraum des Hotel Dreesen. In winzigen Schlückchen trinkt sie grünen Tee, aus weißem, dünnwandigem Porzellan, probiert ein paar Happen Rührei und bricht ein Stückchen vom Croissant ab. Immer wieder blickt die Dichterin hinaus auf den Rhein. Beim Anblick des Siebengebirges, auf der anderen Seite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="absatz1"><span id="more-928"></span></div>
<div></div>
<div>Bonn, im Dezember 2005. Die Grande Dame der Poesie sitzt im Frühstücksraum des Hotel Dreesen. In winzigen Schlückchen trinkt sie grünen Tee, aus weißem, dünnwandigem Porzellan, probiert ein paar Happen Rührei und bricht ein Stückchen vom Croissant ab. Immer wieder blickt die Dichterin hinaus auf den Rhein. Beim Anblick des Siebengebirges, auf der anderen Seite des Ufers, beginnt sie von ihrer Kindheit in dieser Gegend zu erzählen: Wie sie von Köln, gemeinsam mit dem Vater, Sonntags zum Drachenfels gefahren und mit dem Esel hinaufgeritten sei.</div>
<div><a title="Dichterin des Dennoch" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1853253_Zum-100.-Geburtstag-Hilde-Domin-Dichterin-des-Dennoch.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Frankfurter Rundschau</a></div>
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		<title>Der Kristallluster &#8211; Von Peter Michalzik</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/der-kristallluster-von-peter-michalzik/2009/07/27/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Jul 2009 09:54:55 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Rede]]></category>
		<category><![CDATA[Salzburger Festspiele]]></category>

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		<description><![CDATA[
In Salzburg zieht, unter dem Applaus des Publikums, die Reaktion ein. Daniel Kehlmann, deutsch-österreichischer Schriftsteller mit Weltruhm, hat zur Eröffnung der 89. Salzburger Festspiele eine Rede gehalten. Niemand murrte, niemand buhte, alles applaudierte, manche frenetisch. Diese Rede ist ein Musterbild dumpf-reaktionären Denkens, ressentimentgeladen und argumentfrei zugleich. Sie wirkt in ihrem Bemühen, die Welt wieder zurechtzurücken, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span id="more-922"></span></p>
<p>In Salzburg zieht, unter dem Applaus des Publikums, die Reaktion ein. Daniel Kehlmann, deutsch-österreichischer Schriftsteller mit Weltruhm, hat zur Eröffnung der 89. Salzburger Festspiele eine Rede gehalten. Niemand murrte, niemand buhte, alles applaudierte, manche frenetisch. Diese Rede ist ein Musterbild dumpf-reaktionären Denkens, ressentimentgeladen und argumentfrei zugleich. Sie wirkt in ihrem Bemühen, die Welt wieder zurechtzurücken, die Dinge wieder in ihre natürliche Ordnung zu bringen, herrlich harmlos, und doch laufen einem, wenn man genau hinhört, kalte Schauer den Rücken herunter.</p>
<p><a title="Der Kristallluster" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1853245_89.-Salzburger-Festspiele-Der-Kristallluster.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf Frankfurter Rundschau</a></p>
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		<item>
		<title>Abhängig von Thronräubern &#8211; Von Abbas Abdolmohamadi</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/abhangig-von-thronraubern-von-abbas-abdolmohamadi/2009/07/22/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 12:03:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>

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		<description><![CDATA[Die schiitischen Geistlichen im Iran haben eine lange Tradition in der Freiheitsbewegung. 
Das 20. Jahrhundert war Zeuge gleich mehrerer emanzipatorischer Bewegungen, an denen die Geistlichen teilnahmen. In der konstitutionellen Revolution (Maschrutiat) von 1905 kämpften Geistliche unter anderem für die Aufhebung der absolutistischen Monarchie, die Schaffung einer modernen, bürgerlichen Zivilgesellschaft und eines demokratisch gewählten Parlaments.
In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="absatz1">Die schiitischen Geistlichen im Iran haben eine lange Tradition in der Freiheitsbewegung. <span id="more-873"></span></div>
<div>Das 20. Jahrhundert war Zeuge gleich mehrerer emanzipatorischer Bewegungen, an denen die Geistlichen teilnahmen. In der konstitutionellen Revolution (Maschrutiat) von 1905 kämpften Geistliche unter anderem für die Aufhebung der absolutistischen Monarchie, die Schaffung einer modernen, bürgerlichen Zivilgesellschaft und eines demokratisch gewählten Parlaments.</div>
<p>In der islamischen Revolution von 1979, die eine revolutionäre Massenbewegung aller Gesellschaftsklassen im Iran war, stürzten Geistliche mit Hilfe von frommen Gläubigen die Diktatur des Schahs. Diesmal spielten nicht nur einflussreiche Ayatollahs, sondern auch viele junge Religionsstudenten eine einzigartige Rolle in den Protesten und Demonstrationen gegen soziale und politische Ungerechtigkeit.<br />
Auch in den jüngsten Auseinandersetzungen um den Betrug bei den letzten Wahlen melden sich Kleriker mit Kritik an den Praktiken der Führung. Es lohnt sich vielleicht auch darum, einen Blick auf den spezifischen Charakter des schiitischen Klerus zu werfen.</p>
<p>Die schiitischen Kleriker genossen von jeher den Ruf der Unabhängigkeit von der jeweiligen Regierung. Sie waren immer stolz darauf, von religiösen Steuern und von Spenden der Gläubigen zu leben. Sie waren und sind also gewissermaßen Angestellte ihrer Gemeinden. Die sunnitischen Geistlichen dagegen erhielten und erhalten ihr Gehalt von den Regierungen.<br />
Jedes der beiden Finanzierungssysteme hat seine Vor- und Nachteile.</p>
<h3>Der schiitische Klerus ist finanziell unabhängig</h3>
<p><a title="Abhängig von Thronräubern" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1846745_Iran-Abhaengig-von-Thronraeubern.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Lebenshilfe und andere Erklärungen &#8211; Von Christian Schlüter</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/lebenshilfe-und-andere-erklarungen-von-christian-schluter/2009/07/21/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Darwin]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Geschichte von Charles Robert Darwin ist eigentlich schnell erzählt.


Geboren wurde er am 12. Februar 1809 in Shrewsbury. Dort besuchte er auch die private Internatsschule, an der er sich allerdings schnell langweilte, weil ihm kaum naturwissenschaftlicher Unterricht geboten wurde. Von 1825 bis 1831 studierte er erst Medizin, wobei er sich nur für die Chemievorlesungen interessierte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="absatz1">Die Geschichte von Charles Robert Darwin ist eigentlich schnell erzählt.<span id="more-849"></span></div>
<div></div>
<div></div>
<div>Geboren wurde er am 12. Februar 1809 in Shrewsbury. Dort besuchte er auch die private Internatsschule, an der er sich allerdings schnell langweilte, weil ihm kaum naturwissenschaftlicher Unterricht geboten wurde. Von 1825 bis 1831 studierte er erst Medizin, wobei er sich nur für die Chemievorlesungen interessierte und ansonsten langweilte. Dem sich anschließenden Theologiestudium vermochte er noch weniger abzugewinnen &#8211; und langweilte sich umso mehr.</div>
<p>Was für ein Glück, dass es neben diesen, dem Wunsch des Vaters gehorchenden Beschäftigungen noch andere Neigungen gab, denen nachzugehen Darwin sich nicht versagte. Vollends aus der Langeweile befreite ihn allerdings erst die Teilnahme an der Weltumseglung auf der H.M.S Beagle, die ihn von 1831 bis 1836 über Südamerika, Tahiti, Neuseeland, Australien, Mauritius, Kapstadt und Brasilien führte. Schon als Kind war Darwin ein leidenschaftlicher Sammler von Muscheln, Siegeln, Münzen, Insekten oder Mineralien gewesen, jetzt durfte er endlich seiner Leidenschaft folgen.</p>
<p><a title="Charles Darwin" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1843918_Buecherschau-zum-Darwin-Jahr-Lebenshilfe-und-andere-Erklaerungen.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>&#8220;Ich wäre längst tot&#8221; &#8211; Von Julia Kospach</title>
		<link>http://www.feuilletonist.com/ich-ware-langst-tot-von-julia-kospach/2009/07/21/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Nachruf]]></category>

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		<description><![CDATA[Frank McCourt hielt es für günstig, dass ihn der Ruhm spät ereilte. 

Andernfalls hätte es ihn ungefähr so erwischt wie Dylan Thomas, der sich mit 39 zu Tode soff: &#8220;Ich wäre längst tot&#8221;, sagte McCourt vor drei Jahren in einem Interview, &#8220;ich hätte keinen einzigen von den vielen Drinks, die mir angeboten worden sind, abgelehnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="absatz1">Frank McCourt hielt es für günstig, dass ihn der Ruhm spät ereilte. <span id="more-845"></span></div>
<div></div>
<div>Andernfalls hätte es ihn ungefähr so erwischt wie Dylan Thomas, der sich mit 39 zu Tode soff: &#8220;Ich wäre längst tot&#8221;, sagte McCourt vor drei Jahren in einem Interview, &#8220;ich hätte keinen einzigen von den vielen Drinks, die mir angeboten worden sind, abgelehnt und wäre hinter jeder Frau auf der Welt hergewesen.&#8221; Gut also, dass der Ruhm erst mit 66 Jahren kam, als &#8220;ich nicht mehr ganz so verrückt war wie als junger Mann&#8221;.</div>
<p>Um mit Udo Jürgens zu sprechen: Der pensionierte irisch-amerikanische Lehrer Frank McCourt kam 1996 erst richtig in Schuss. In diesem Jahr machte ihn sein autobiographisches Erinnerungsbuch &#8220;Die Asche meiner Mutter&#8221; über Nacht zum literarischen Superstar. Er bekam den Pulitzer-Preis, verkaufte in der Folge mehrere Millionen Buchexemplare und lernte, dass ihm jeder mit einem Mal &#8220;in einer Weise zuhörte, in der mir als Lehrer niemals zugehört worden war&#8221;.</p>
<p><a title="Frank McCourt" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1843919_Zum-Tod-von-Frank-McCourt-Ich-waere-laengst-tot.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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		<title>Der mit dem Teufel sprach &#8211; Von Arno Widmann</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Jul 2009 09:02:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>

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		<description><![CDATA[Als es 1970 darum ging, wer in Frankfurt/Main den philosophischen Lehrstuhl von Theodor W. Adorno übernehmen sollte, schlug Jürgen Habermas den 1927 in Radom geborenen, inzwischen in Berkeley lehrenden Leszek Kolakowski vor. Die Fachschaft des Philosophischen Seminars schickte dem Philosophen, der noch immer einen polnischen Pass hatte, daraufhin einen Offenen Brief, in dem sie ihm [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="absatz1">Als es 1970 darum ging, wer in Frankfurt/Main den philosophischen Lehrstuhl von Theodor W. Adorno übernehmen sollte, schlug Jürgen Habermas den 1927 in Radom geborenen, inzwischen in Berkeley lehrenden Leszek Kolakowski vor. Die Fachschaft des Philosophischen Seminars schickte dem Philosophen, der noch immer einen polnischen Pass hatte, daraufhin einen Offenen Brief, in dem sie ihm mitteilte, dass sie ihn für ungeeignet hielt.<span id="more-602"></span></div>
<p>Kolakowsi antwortete mit schmallippiger Ironie, dass er froh sei, den Studenten bei ihren Kämpfen um die Ordinarien nicht im Wege stehen zu müssen; er habe ohnehin nicht die Absicht gehabt, nach Frankfurt zu kommen. Schon 1971 erschien übrigens Gesine Schwans Dissertation: &#8220;Leszek Kolakowski. Eine politische Philosophie der Freiheit nach Marx.&#8221;</p>
<h3>&#8220;Was Sozialismus ist&#8221;</h3>
<p><a title="Der mit dem Teufel sprach" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1842635_Leszek-Kolakowski-Der-mit-dem-Teufel-sprach.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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		<title>Es geschah am 11. September 159* &#8211; Von Christian Thomas</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jul 2009 08:48:16 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer sagt die Landung auf dem Mond datiert auf den 20. Juli 1969? Denn bereits am 11. September 159* erreichte ein Mann den Mond, im Roman von Francis Godwin, der seither die Literatur beflügelte.
Die Ankunft war ein sanftes Anlanden, abgerungen einer Atempause. Fast ist man geneigt zu sagen: wie in einem Meer der Ruhe geschah [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sagt die Landung auf dem Mond datiert auf den 20. Juli 1969? Denn bereits am 11. September 159* erreichte ein Mann den Mond, im Roman von Francis Godwin, der seither die Literatur beflügelte.<span id="more-558"></span></p>
<div id="absatz1">Die Ankunft war ein sanftes Anlanden, abgerungen einer Atempause. Fast ist man geneigt zu sagen: wie in einem Meer der Ruhe geschah die Erstbesteigung. Auf diese Weise geschah es, dass nach elf Tagen der Raumfahrt der erste Mensch auf dem erdnächsten Trabanten einsegelte, nicht lärmend, keinen Staub aufwirbelnd. Überliefert ist auch das Datum, der Schritt geschah am 11. September 159*, nachweislich einem Dienstag.</div>
<p>Seitdem Dichter sich zum Mond aufmachten, und die Gedankenflüge reichen zurück bis in die Antike, taten sie es mit unterschiedlich schwerem Gepäck. Es konnte wissenschaftlicher oder literarischer Art sein, sehr leichtsinnig geschnürt sein oder sehr schwerfällig ausfallen, astronomisch äußerst akribisch, ästhetisch durchaus heikel, in den Augen der Kirche durch und durch halsbrecherisch. Für Francis Godwins Roman &#8220;Der Mann im Mond&#8221; trifft sicherlich zu, dass er die Trägheitsgesetze der Erbauungsliteratur in einem Schelmenroman aufzuheben wusste.</p>
<p><a title="Mondlandung" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1838855_Mondlandung-Es-geschah-am-11.-September-159.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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		<title>Eine neue Generation &#8211; Von Kader Abdolah</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 09:06:17 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Iran]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Artikel schreibe ich, um der großen Enttäuschung und dem Kummer, die mir aus meiner Heimat entgegenschlagen, zu begegnen. 
Ich schreibe, um meine große Freude, Überraschung und tiefe Beunruhigung zum Ausdruck zu bringen. Ich schreibe im Namen von Millionen von Landsleuten, denen vor Schmerzen Tränen in die Augen traten, als das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen offiziell bekannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="absatz1">Diesen Artikel schreibe ich, um der großen Enttäuschung und dem Kummer, die mir aus meiner Heimat entgegenschlagen, zu begegnen. <span id="more-535"></span></div>
<div>Ich schreibe, um meine große Freude, Überraschung und tiefe Beunruhigung zum Ausdruck zu bringen. Ich schreibe im Namen von Millionen von Landsleuten, denen vor Schmerzen Tränen in die Augen traten, als das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen offiziell bekannt gegeben wurde. Sie waren wütend.</div>
<h3>Nebenwirkungen</h3>
<p>Ich hätte nicht erwartet, dass eine Niederlage einen solchen physischen Schmerz verursachen könnte. Mir war, als hätte eine Gruppe schwarz maskierter Sicherheitskräfte der islamischen Revolutionsgarden mit einem Stock auf meinen Rücken, meine Beine, meinen Brustkorb und meinen Kopf eingeprügelt. Mein Nacken war so steif, dass ich ihn nur mit Mühe bewegen konnte. So fühlen sie sich an, die Nebenwirkungen einer nationalen Enttäuschung.</p>
<p><a title="Eine neue Generation" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1810472_Proteste-in-Iran-Eine-neue-Generation.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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		<title>Vom Unsagbaren berichten zu müssen &#8211; Von Jürgen Verdofsky</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 09:04:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurter Rundschau (FR)]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Gedächtnis schmerzt wie die erfrorene Hand beim ersten kalten Wind.&#8221; Warlam Schalamow wurde erstmals 1929 verhaftet, als er Lenins sogenanntes Testament mit der Empfehlung, Stalin abzusetzen, vervielfältigte. 
Er kam mit drei Jahren Zwangsarbeit im Nord-Ural davon. Auf die Verhaftung von 1937, da ist er dreißig, folgen 17 Jahre Lager in der sibirischen Kolyma-Region, dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Gedächtnis schmerzt wie die erfrorene Hand beim ersten kalten Wind.&#8221; Warlam Schalamow wurde erstmals 1929 verhaftet, als er Lenins sogenanntes Testament mit der Empfehlung, Stalin abzusetzen, vervielfältigte. <span id="more-502"></span></p>
<p>Er kam mit drei Jahren Zwangsarbeit im Nord-Ural davon. Auf die Verhaftung von 1937, da ist er dreißig, folgen 17 Jahre Lager in der sibirischen Kolyma-Region, dem &#8220;Pol der Grausamkeit&#8221;, wo die Menschen verlöschen wie das Licht. Diese Verlorenen heißen in der Lagersprache &#8220;Dochte&#8221;, die Dichter Mandelstam und Narbut waren unter ihnen.</p>
<p>Schalamow hat das &#8220;Nichtsein&#8221; erlebt. Er hat in den Abgrund geblickt, von dem er wusste, dass er sich nicht wieder schließen würde. Die Ganzheit seines Lebens ist von diesem Wissen umschlossen. Schwerstarbeit im Bergwerk, Polarkälte und Hunger, Abstumpfung und Verrohung. &#8220;Es gibt keinen Menschen, der aus der Haft zurückgekommen ist und auch nur einen einzigen Tag nicht an das Lager gedacht hätte, an die erniedrigende und schreckliche Arbeit.&#8221;</p>
<h3>Wie den Verfall aller Werte beschreiben</h3>
<p><a title="Vom Unsagbaren berichten zu müssen" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1835357_Schalamows-ueber-Prosa-Vom-Unsagbaren-berichten-zu-muessen.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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		<title>Die geteilte Stadt &#8211; Von Werner Girgert</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 09:02:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[arm]]></category>
		<category><![CDATA[reich]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Geographie der globalen Ökonomie hat der Erfolg seinen Preis. Wie New York oder London bezahlt auch Paris seine Mitgliedschaft im exklusiven Club der wirtschaftlichen Steuerungszentren mit einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich.
In der französischen Hauptstadt konzentrieren sich die Konzernzentralen der international verflochtenen Ökonomie, die neuen Dienstleistungsberufe, der erwirtschaftete Reichtum und die luxuriösen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Geographie der globalen Ökonomie hat der Erfolg seinen Preis. Wie New York oder London bezahlt auch Paris seine Mitgliedschaft im exklusiven Club der wirtschaftlichen Steuerungszentren mit einer wachsenden Kluft zwischen Arm und Reich.<span id="more-500"></span></p>
<p>In der französischen Hauptstadt konzentrieren sich die Konzernzentralen der international verflochtenen Ökonomie, die neuen Dienstleistungsberufe, der erwirtschaftete Reichtum und die luxuriösen Konsumangebote für diejenigen, die an diesem Reichtum teilhaben. Wo das Netzwerk der Globalisierung seine Knoten knüpft, verschärfen sich auch die Konflikte um die Nutzung der Stadt. Auf der Strecke bleiben die Armen und Geringverdiener. Sie werden an den Rand der Stadt gedrängt, damit sich die neue urbane Schicht der Wohlhabenden im Zentrum ausbreiten kann.</p>
<p>Selbst vor den abgewirtschafteten Wohnvierteln im Norden und Osten der Stadt, die bislang der ärmeren Bevölkerung noch eine billige Bleibe boten, macht die Gier der Immobilienspekulanten nicht mehr Halt. Daran hat auch die Koalition aus Sozialisten, Kommunisten und Grünen nichts zu ändern vermocht, seit sie im Jahr 2001 die bürgerliche Vorgängerregierung von Bürgermeister Jean Tiberi im Pariser Rathaus ablöste.</p>
<h3>Es mangelt nicht an politischem Willen</h3>
<p><a title="Die geteilte Stadt" href="http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1835364_Paris-Die-geteilte-Stadt.html" target="_blank">&#8230;weiterlesen auf FR</a></p>
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