Wenn man unter Kapitalismus jene Wirtschaftsordnung versteht, die auf Privateigentum und Vertragsfreiheit beruht, gibt es wenig Grund, um seine Zukunft besorgt zu sein.
Helme Heine ist schlank und braun gebrannt. Er hält sich aufrecht, ist aufmerksam und höflich. Wenn er antwortet, forscht er im Gesicht des anderen, ob er auch verstanden worden ist. Und immer wieder kommt er auf Afrika zurück.
Es hätte alles viel bombastischer ausfallen sollen. Für die erste Mondlandung, wie Wernher von Braun sie sich ursprünglich ausmalte, wären gleich drei Raketen aufgestiegen. Mit einer Besatzung von insgesamt fünfzig Mann.
Es muss ein gewaltiger Lärm gewesen sein,
Wie ein Radikaler sieht Edward T. Chambers nicht gerade aus.
Im Markt für populärwissenschaftliche Bücher gilt oft die Regel: Je markiger und eindimensionaler die Thesen, desto mehr Aufmerksamkeit darf der Autor erhoffen.
Autonomie bedeutet: tun, was man will, und wissen, was man tun will. Zwei elementare Voraussetzungen dafür sind soziale Sicherheit und Bildung.
Was immer Chinas Rolle in der Welt heute sein mag,
Von Roland Reuß – Niemand, betonen Wissenschaftsrat, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Kultusministerkonferenz der Länder, niemand kann leugnen, dass der kostenlose Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen eine gute Sache ist.
Sucht man für unsere Art des Wirtschaftens einen Begriff, kommt man an der Popkultur nicht vorbei und könnte treffend feststellen: Die Menschheit ist dabei, die Entwicklungsstufe der Michael-Jackson-Ökonomie, den Moonwalk-Kapitalismus, zu vollenden. Niemand hat seine und unsere Art des heutigen Verzehrs künftiger Reichtümer besser beschrieben als Grace Rwaramba, die Nanny der drei Kinder des verstorbenen [...]
Von Mara Delius – Ich bin erbarmungslos, so vornehm wie wild, so unnahbar wie verrucht, und weil ich so bin, habe ich das eine erreicht: dass ihr mich jetzt anseht und euch fragt, wer ich wirklich bin. Wer wäre ich denn, mein Geheimnis zu enthüllen und mich euch zu erklären, ich denke ja gar nicht [...]
Von Michael Hanfeld – Der Widerstand gegen die Pläne der Bundesregierung, die Kinderpornographie im Internet einzudämmen, treibt seltsame Blüten.
Von Christina Hoffmann – Durch ein London wie aus einem Roman von Charles Dickens hangelt sich der sechzehnjährige Adrian Mayfield.
Von Andreas Kilb – Die Stadt Tecla, berichtet Italo Calvino in seinen „Unsichtbaren Städten“, sei ständig hinter hohen Bauzäunen, Gerüsten und Verschalungen versteckt. Wenn ein Besucher frage, warum die Arbeiten so lange dauerten, erhalte er die Antwort: „damit nicht die Zerstörung beginnt“. Erkundige er sich aber nach dem Plan, der dem Bau zugrunde liege, zeigten [...]
Chinas neue Medienstrategie
Hirnforscher müssen Optimisten sein. Wie sonst ließe es sich erklären, dass sie angesichts des kühnen Vorhabens, das Denkorgan mit Hilfe ebendieses Denkorgans zu enträtseln, nicht verzweifeln.
Die Diskussion über die Finanzierungsmöglichkeiten im Internet ist fast so alt wie das Netz selbst. Ich erinnere mich an eine Gesprächsrunde mit hochkarätigen Vertretern der digitalen Welt. Damals, 1995, ging es darum, wo zukünftig im Netz die höchsten wirtschaftlichen Potentiale lägen.
Zu den ältesten Trittbrettfahrern der Evolutionsbiologie gehört die Sprachwissenschaft.
Carl Gustav Carus in Dresden
Am Neuen Platz in Klagenfurt thront ein Lindwurm, der einst Angst und Schrecken verbreitete, ehe eine Handvoll listige Ritter ihn erledigte.