Vom Umgang mit Baukörpern in Zeiten der Krise
Architektur, die Gebäude und unsere Städte sind die dreidimensionale Sprache unserer Kultur. Angewandte Realität könnte man sie nennen, wobei ich behaupte, dass nicht die Realität uns macht, sondern wir die Realität. Es obliegt aber dem ästhetischen Wahrnehmungspotenzial, kommende Realitäten zu erkennen und diese im nächsten Schritt zu formen.
Jeder neue Baukörper ist ein zunächst “fremder” Körper. Und wenn man diese fremden Körper ent-fremden will, das heißt also, gesehen und daher gewohnt im Sinne von Gewöhnen machen will, muss man die ästhetischen Kriterien immer wieder neu definieren.
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