Am Neuen Platz in Klagenfurt thront ein Lindwurm, der einst Angst und Schrecken verbreitete, ehe eine Handvoll listige Ritter ihn erledigte.
War da was? Der Klagenfurter Bachmannwettbewerb 2009
Die Wirtschaftskrise und der Bundestag: Er sagt nichts, er will nichts sagen, er hat nichts zu sagen. Seine Mitglieder gelten bei den Wählern als Deppen, die nicht viel können, von Wirtschaft nichts verstehen – aber zu allem fähig sind.
Die Finanzkrise verschont auch die Musik nicht. Die amerikanischen Klassikinstitutionen gehen bankrott, die Opern sind ruiniert. Sparmaßnahmen sind angesagt. Gespielt wird nur noch das Notwendige. Das Nette muss warten. Manche sehen dennoch einen Silberstreif am Horizont.
Der neue Superstar des chinesischen Internets erinnert an ein Alpaka: Er hat einen kleinen rundlichen Kopf, zwei schwarze Punkte als Augen und rosa Wangen. Rechts und links am Kopf sind winzige Knopföhrchen zu erkennen. Sein langer Hals geht direkt in einen wurstähnlichen Körper über, dazu noch vier kurze Strichbeine. Seit Wochen versetzt das kleine Ding [...]
Die Unübersichtlichkeit und Unklarheit über die Wahrheit der Twitternachrichten spiegeln die reale Chaossituation im Iran
Die isländische Stadt Isafjördur richtet alljährlich ein Popfestival aus, das nach dem Egalitätsprinzip organisiert ist
Die iranisch-deutsche Filmemacherin und Autorin Siba Shakib über scheinheilige Mullahs, den amoralischen Märtyrer Mussawi und warum es gut ist, dass er nicht Präsident geworden ist.
Mythos und Form: Am Sonnabend liest die Russin Olga Sedakova beim Poesiefestival Berlin
Joseph Roth in Berlin: eine Erinnerung an seine turbulenten Feuilletons – und die Zeitungswelt der zwanziger Jahre
Oper ist Jazz ist Spiritual: Jessye Normans zauberte einen triumphalen „Roots“–Abend in die Berliner Philharmonie
Seit fast einem Jahrhundert macht Tarzan nicht nur den afrikanischen Dschungel, sondern auch die Popkultur unsicher. Comics, Filme, Musicals – und jetzt gibt es auch noch ein Museum für den Helden. Das Pariser Musée du quai Branly geht dem Mythos “Tarzan” auf den Grund, vergibt dabei allerdings viele Chancen.
Nicht nur die Frauen sind auf der Suche nach dem neuen Mann, der einfühlsam, kinderlieb und trotzdem männlich ist. Wie soll es gehen? Mit Holzhacken oder Metrosexualität?
Zu Grabe getragen wurde er schon oft, aber diesmal trifft es den Jazz wirklich hart: Wegen der Finanzkrise werden Festivals abgesagt, Fachmagazine eingestellt und Musiker vergrault. Gibt es jetzt überhaupt noch Hoffnung? Ja. Weil keine Musikrichtung hartnäckiger am Leben hängt.
Kein Kopftuch vor der Pubertät, aber Minarette ohne Höhenbegrenzung: Was bleibt nach drei Jahren Deutsche Islamkonferenz?
Unter deutschen Professoren und Feuilleton-Redakteuren gehört es zum guten Ton, die Nase über “Bologna” zu rümpfen. Die Einführung von Bachelor- und Master-Studiengängen gilt vielen als mutwilliger Oktroi mit negativen, wenn nicht gar desaströsen Wirkungen namentlich in den Geisteswissenschaften.
Die Ära, in der die Amerikaner fröhlich wegmampften, was ihnen die Industrie vorsetzte, scheint zu Ende zu gehen. Mit mehreren Filmen stellt Amerika die Greuelpraktiken der Nahrungsmittelindustrie in Frage.
25 Jahre nach seinem Tod ist der französische Philosoph Michel Foucault so präsent, wie er es im Leben gewesen war
Gerald Uhlig-Romero: Und trotzdem lebe ich
Bei der Europawahl kam Ungarns rechtsgerichtete Partei Jobbik auf 15 Prozent der Stimmen. Jobbik hetzt gegen Roma, Juden und Amerikaner. Dabei ist die wirtschaftliche Situation des Landes besser denn je
Bereits im Jahre 1991 veröffentlichte der Systemtheoretiker Dirk Baecker sein Werk „Womit handeln Banken?”.
Wo beginnt Zensur im Netz? Internetaktivistin Franziska Heine und Familienministerin Ursula von der Leyen streiten über die Stoppschilder vor Kinderpornoseiten
Neda: Ein Amateurvideo aus Iran macht eine sterbende Frau zur Ikone
Die medienpolitische Kompetenz des früheren SPD-Vorsitzenden Kurt Beck hat in Berlin deutliche Spuren hinterlassen.
Diesen Artikel schreibe ich, um der großen Enttäuschung und dem Kummer, die mir aus meiner Heimat entgegenschlagen, zu begegnen.
Der Historiker Philipp Sarasin begreift in seinem Buch Darwin und Foucault als Kollegen: Beide trieben Fragen der Genealogie um, beide entdeckten nicht nur eine, sondern viele Herkünfte.
Erlebt Iran sein 1968 oder sehnen wir uns nur nach Revolte?